Korrespondent V. Schwenck: Opfer von Merkels Kuschelkurs gegenüber Erdoğan

„Der ARD-Fernsehkorrespondent Volker Schwenck ist am Dienstag bei seiner Einreise in die Türkei festgesetzt worden. Die türkischen Behörden verweigerten dem SWR-Reporter am Flughafen Istanbul die Einreise. Dem SWR zufolge wurden Schwenck keine Gründe genannt. Journalistenverbände forderten die sofortige Freilassung des 48-jährigen Korrespondenten.
„Endstation Istanbul“
Schwenck kam aus dem ARD-Büro in Kairo und wollte von Istanbul aus weiter in das türkisch-syrische Grenzgebiet reisen, um dort mit syrischen Flüchtlingen zu sprechen. Schwenck twitterte, ihm sei von den türkischen Behörden gesagt worden, es gebe einen Vermerk zu seinem Namen. „Endstation Istanbul. Einreise in Türkei verweigert“, schrieb er.
DJV: „Vorgehen reine Schikane“
Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) rief die Türkei auf, den Korrespondenten ungehindert seine Recherchen durchführen zu lassen. Der DJV-Vorsitzende Frank Überall sagte: „Das Vorgehen der Behörden gegen Schwenck ist reine Schikane, die durch nichts zu rechtfertigen ist.“ Aus seiner Sicht räche sich nun das Entgegenkommen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gegenüber dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan im Fall Böhmermann.“ (heute; im Original sind nur die Überschriften fett gedruckt)
Wir gratulieren unser aller Mutti Biedermann zu ihrer suptertoll-erfolgreichen Einschleimpolitik gegenüber Brandstifter Erdogan!! Hoch soll sie leben, hoch soll sie leben, dreimal hoch!!
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Wie der türkische Staat Märtyrer züchten möchte

Frog1(Aziz Aslan, „Wie toll ist es doch, ein Märtyrer zu werden“, Yeni Hayat online, 4.4.2016)

(Ednan Aslan, »Radikale Willkommenskultur«, Im Gespräch mit Evelyn Finger, ZEIT, 31.3.2016, 46)

Ednan Aslan:

„Gerade wurde bekannt, dass in einer Broschüre der türkischen Religionsbehörde Diyanet schon Kindern das Märtyrertum nahegebracht wird. Die Diyanet ist als türkisch-islamischer Dachverband auch in Deutschland und Österreich die einflussreichste Organisation für Muslime.“

Und da unsere Gutmenschen nun bestimmt Lüge! rufen werden, In unseren Moscheen wird nicht zum Dschihad aufgerufen!, hier der Link zur Islam-Unterweisung für die Kleinen: „Wie toll ist es doch, ein Märtyrer zu werden“. Und für die, die des Türkischen nicht mächtig sind, möchte ich wortwörtlich übersetzen, was der Vater im Comic zu seinem Buben sagt: „Wie schön, Märtyrer zu sein/werden!“ Der Weg in den IS ist damit bereitet: Mitten unter uns, (auch) in unseren Moscheen, verbreitet von den aus der Türkei entsandten – ach so friedfertigen – Imamen!! Was uns die Islam-Verbandssprecher immer wieder vorschwatzen und unsere dumm-dämlich-naiven Gutmensch-Biedermänner glauben (wollen).

Aziz Aslan:

Wie toll ist es doch, ein Märtyrer zu werden! Das „ist, so unglaublich das auch seien mag, ein Zitat aus einer Kinderzeitschrift der Behörde für religiöse Angelegenheiten in der Türkei (Diyanet). In der April-Ausgabe der von dieser Behörde herausgegebenen monatlichen „Zeitschrift für Kinder“, geht es um das Thema des Märtyrers und des Märtyrertodes. Darin sind in der Darstellungsform eines Comics die Gespräche einer Familie zum Thema Märtyrer und Märtyrertod wiedergegeben. Es soll der Anschein einer gewöhnlichen Familie erweckt werden. In den sich über den Köpfen der Figuren befindenden Sprechblasen sind allerdings Ratschläge des Vaters zu lesen, „Wie toll ist es doch, ein Märtyrer zu werden“. Der Sohn antwortet drauf: „Aber Papa, wie kann man sterben wollen?“ und die Antwort des Vaters kommt schlagartig: „Selbstverständlich will man zum Märtyrer werden! Wer will denn nicht den Himmel gewinnen!“ Unter dem ersten Segment dieser Karikatur wird der Prophet Mohammed zitiert: „Der Märtyrer möchte am liebsten 10 mal auf die Erde zurückkehren und erneut zum Märtyrer werden, wenn er die Ehre und die Gaben erblickt, die der Himmel ihm bietet!“ (im Original keine Hervorhebungen)

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