Peter Carstens über Krisenmanager Thomas de Maizière

(Peter Carstens, Duell der schwarzen Sheriffs, FAS, . 3.9.2017, 8)

Peter Carstens urteilt über unseren Noch?-Innenminister, Vollversager – nicht nur – in der Flüchtlingskrise, de Maizière:

„De Maizière fand im Spätsommer 2015 wieder das richtige Konzept noch den richtigen Ton, um mit der Flüchtlingslage fertig zu werden. Dringende Ratschläge der Präsidenten von Bundespolizei und Verfassungsschutz zur Abriegelung der Balkan-Route und vor dem Einsickern nicht oder falsch registrierter Islamisten wurden abgewiesen.“ (im Original kein Fettdruck)

Die Konsequenzen sind bekannt. Muttis Reaktion auch…

 

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Islam kontrovers: Wahrnehmungsstörung in Deutschland

(Herfried Münkler, Die meisten Zuwanderer schaffen das, Welt am Sonntag, 3.9.2017, 12)

(Dirk Halm u. Martina Sauer, Muslime in Europa, Bertelsmann-Stiftung, 2017)

(Marcel Leubecher, Islam-Gebote stehen über dem Gesetz, findet fast die Hälfte, Welt online, 16.6.2016)

Dass der traditionelle, sprich Fundi-Islam in Deutschland weit verbreitet ist, ist eine Tatsache, die jeder halbwegs gebildete und unvoreingenommene Deutsche im Alltagsleben jederzeit und jeden Orts erfahren kann, sofern er denn will. (Siehe u.a. die Hetzkommentare „normaler“ Gläubiger zu Seyran Ateşs liberaler Moschee.)

Wenig überraschend kam eine Studie der Universität Münster, die im ersten Halbjahr 2016 vorgelegt wurde, zu folgendem Ergebnis:

„Islamisch-fundamentalistische Einstellungen sind unter Einwanderern aus der Türkei weit verbreitet. Der Aussage „Muslime sollten die Rückkehr zu einer Gesellschaftsordnung wie zu Zeiten des Propheten Mohammeds anstreben“, stimmen laut der Emnid-Umfrage 32 Prozent der Befragten „stark“ oder „eher“ zu. Auch wenn vorausgesetzt werden [muss?], dass vielen Befragten nähere Kenntnisse der soziokulturellen Bedingungen des siebten Jahrhunderts fehlen: Ein Drittel der türkischen Migranten hegt demnach eine Sehnsucht nach einer archaisch islamisch geprägten Gesellschaft.

Der Aussage „Die Befolgung der Gebote meiner Religion ist für mich wichtiger als die Gesetze des Staates, in dem ich lebe“ stimmen sogar 47 Prozent der Befragten zu. Jeder Zweite bejaht „stark“ oder „eher“ die Einstellung „Es gibt nur eine wahre Religion“. 36 Prozent sind darüber hinaus überzeugt, dass nur der Islam in der Lage ist, die Probleme unserer Zeit zu lösen. In der Begriffsverwendung der Forscher haben jene Befragte, die allen dieser vier Aussagen zustimmen, ein „umfassendes und verfestigtes islamisch-fundamentalistisches Weltbild“. Ihr Anteil liegt bei 13 Prozent.“ (Leubecher; im Original kein Fettdruck)

Doch weil dieser Befund so gar nicht in das Weltbild unserer den Islam verklärenden Gutmenschen passt, legte die Bertelsmann-Stiftung nun, ein Jahr später, ihre eigene Weltsicht vor. Dirk Halm und Martina Sauer kommen in Muslime in Europa zu dem Schluss: „Die Integration muslimischer Einwanderer in Deutschland macht deutliche Fortschritte.“ Problematisch sei lediglich, dass „Teile der Gesellschaft die Integrationserfolge zu wenig anerkennen.“

Prompt erklärt denn auch Islamversteher und Lobhudler all der super-tollen neuen Deutschen, Herfried Münkler, voll Freude und Genugtuung, dass die Bertelsmann-Studie – endlich! – all jene widerlege, „die zuletzt von der Integrationsresistenz des Islam und einer massenhaften Einwanderung in die deutschen Sozialsysteme gesprochen haben.“

Fazit: Schon erstaunlich, wie sich innerhalb eines Jahres die Befunde so radikal zum Optimum ändern lassen, wenn man denn nur die Gutmensch-Brille aufsetzt…

Merkels Flüchtlingszahl-Manipulationen

(Robin Alexander und Manuel Bewarder, Merkels wichtigste Zahl, Welt am Sonntag, 3.9.2017, 7)

Robin Alexander und Manuel Bewarder machten sich in ihrem Artikel die Mühe, Merkels Flüchtlingszahlenakrobatik zu entschleiern. Der Artikel zeigt am Beispiel der Flutung Deutschlands mit Migranten Muttis Politikstil: Radikale Kursänderungen ohne nachzudenken, aber nachträglichem Schönreden.

Die Bundeskanzlerin berichtet „über das Jahr 2015 immer das Gleiche: „Es gab Mitte August eine Prognose des Bundesinnenministeriums von 800.000 Flüchtlingen für das gesamte Jahr. Zum Schluss kamen rund 890.000, wir lagen also nicht ganz daneben, sagte sie der taz in dieser Woche. „Im August gab das Bundesinnenministerium die Prognose ab, dass es bis zum Jahresende 800.000 Menschen sein würden. Gekommen sind schließlich 890.000“, rechnete sie in der Woche zuvor in dieser Zeitung vor.“

Januar 2015

Anfang 2015 […] erhöhte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) die Prognose – zunächst aber so, dass es nach 202.800 Antragstellern auf Asyl im Vorjahr nun 250.000 werden sollten.“

Aus dem ursprünglichen Entwurf gestrichen wurden die Passagen,

  1. dass „die Behörde mit dieser progressiven Erhöhung [einer Steigerung der Asylanträge im Januar 2015 um 73 % gegenüber Januar 2014] nicht Schritt halten könne“,
  2. der Begriff „Massenexodus“ und
  3. „die Warnung, dass sich Deutschland im Vergleich zu den Mitgliedsstaaten der EU mehr und mehr zum Hauptzielland für Migranten entwickelt“.

Februar 2015

„So wurde die 250.000-Schätzung im Februar nur in der entschärften Fassung an zuständige Bundesministerien und die Bundesländer verschickt. Sie war aber schon zwei Monate später obsolet.

April 2015

Im April wurde die Prognose auf „450.000 Erst und- [sic] Folgeanträge für das Jahr 2015“ angehoben.“

August 2015

„Als die Experten aus dem Bamf schon im August 2015 von der Politik gebeten wurden, die Prognose neuerlich anzupassen, schlugen sie vor, auf die Zahl 600.000 zu gehen, eine Verdreifachung des Vorjahreswertes.“ „Mit dieser Zahl – 600.000 – ging Innenminister Thomas de Maizière (CDU) am 10. August 2015 ins Bundeskanzleramt. […] Die Kanzlerin und ihre Minister übernahmen die siebenseitige, detaillierte Vorlage der Experten Wort für Wort, änderten aber die daraus abgeleitete Zahl: Sie schrieben 800.000. Plus 200.000 also.“

Wieder einmal änderte Merkel ihre Meinung äußerst sprunghaft: „Noch auf einem EU-Rat im Juli 2015 sah Merkel zu, wie ein Verteilungsplan der EU-Kommission scheiterte. […] An ihrem letzten Urlaubstag, dem 9. August, telefonierte Merkel mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und sagte ihm, dass sie nun doch für die europaweite Verteilung durch eine Quote sei. […]

Dieser schroffe Politikwechsel konnte nur mit einer dramatischen Lage begründet werden. Deshalb brauchte die Kanzlerin eine Prognose, die alle wachrütteln würde – einen Tag später erhöhte sie die Vorhersage von de Maizières Experten mit einem Federstrich. Erst Wochen später schob das Innenministerium auf Nachfragen von Abgeordneten eine neue Berechnung nach, mit der sich die neue Zahl erklären ließ.“

„Doch Merkels Wendemanöver barg auch Gefahren. Denn als de Maizière zum ersten Mal öffentlich die neue Zahl nannte, produzierte er nicht nur die gewünschten Schlagzeilen in ganz Europa, sondern auch in Afghanistan. Schlepper verbreiteten Dorf, Deutschland wolle so viele Flüchtlinge zusätzlich aufnehmen. Viele machten sich erst dann auf den Weg. Zwei Tage später setzte das Bamf das Dublin-Verfahren für Syrer aus, was nach Bekanntwerden ebenfalls als Einladung interpretiert wurde. Als sich die Kanzlerin am 4. September von ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán dahin treiben ließ, ihm die Flüchtlinge abzunehmen, scheiterte paradoxerweise auch der Plan einer Verteilung in Europa: angesichts des deutschen Kontrollverlusts erhärtete sich die Skepsis der Osteuropäer zur Ablehnung.“

„Eine realistische Annahme ist: 400.000 Flüchtlinge strömten vor dem 4. September ins Land, eine Million kamen in den fünf Monaten bis zur Schließung der Balkanroute und dem EU-Türkei-Abkommen hinzu.

Seitdem nutzten der Regierung wieder eher niedrige Zahlen.“ (im Original nie Fettdruck)

Und das verblödete Wahlvolk applaudiert seiner großen, weisen Staatsfrau…

Zunahme der Armut in NRW: NUR unter Migranten!

(Till-Reimer Stoldt, Die NEUE Armut, WaS, 9.4.2017, NRW 1)

(Gilles Kepel, Der Bruch. Frankreichs gespaltene Gesellschaft, Aus dem Französischen von Martin Weyerle, München, 2017)

(Manuel Bewarder, Anette Dowideit, Martin Lutz und C. C. Malzahn, Massiver Anstieg illegaler Einreisen über die Schweiz nach Deutschland, WaS, 9.4.2017, 1 u. 5-6)

Für Kanzlerkandidat Schulz, den neuen – nach der Saarland-Schlappe freilich bereits angezählten – Hoffnungsträger der SPD, steht fest: Gerechtigkeit tut not! Insbesondere die Schere zwischen Arm und Reich gelte es, soweit möglich, zu schließen.

Interessant ist dabei ein Blick ins Land NRW, das doch bereits rot-grün regiert wird und eine Schulz-Kur demnach gar nicht nötig haben dürfte…

Die Realität sieht freilich anders aus: Gerade NRW zeigt einen Bruch, wie ihn Gilles Kepel (u.a.) in seinem jüngsten Buch für Frankreich konstatiert:

„Auch in NRW könnte es zu französischen Zuständen kommen, befürchtet Eric Seils vom Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI). […] An Rhein und Ruhr drohe ebenfalls [wie in Frankreichs Metropolen] „die Entstehung einer dauerhaften Migranten-Unterschicht, die kaum Aufstiegschancen besitzt, von der Mehrheit abgekoppelt lebt und unterbeschäftigt ist“.

Wenn diese Gruppe sich auf Dauer „nicht nur materiell, sondern oft auch ethnisch und kulturell von der wohlhabenderen Mehrheit“ unterscheide, werde die Lage in NRW „konfliktträchtig“.“ (Stoldt; im Original kein Fettdruck)

In einigen Städten NRWs ist dies nicht Zukunft, sondern bereits Gegenwart.

Die Armutsgefahr ist dabei weniger ein Problem aller, wie Schulz uns weismachen will, als vielmehr eines bestimmten Teils der Bevölkerung: der Migranten:

„Auch dass die Armutsquote zwischen 2013 und 2015 in NRW stieg, ist laut WSI ja „allein darauf zurückzuführen, dass sich die Armutsquote der Migranten erhöht hat. Das Armutsrisiko der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund“ habe sich „seit 2013 nicht verändert“.“ (Stoldt; im Original kein Fettdruck)

Als Arbeitsmarktrestriktionen gelten Sprachdefizit und die geringe Erwerbsquote von Migrantinnen:

„Konkret geht es dabei laut WSI vor allem um zwei Probleme: Zum einen sind die Sprachdefizite auch bei langjährig hier lebenden Zugewanderten teils noch gravierend; zum anderen ist die Erwerbsquote bei Migrantinnen weit niedriger als bei alteingesessenen Frauen.“

Etwa 1,45 von rund 3 Millionen Armen in NRW sind Migranten. […] Aber der tatsächliche Migrantenanteil an den Armen liegt noch viel höher. Der Grund: In der gängigen Armutsstatistik wird der Anteil der Nichtmigranten künstlich hochgerechnet. […] Was nur einen Schluss zulässt: Tatsächlich verfügen weit eher 75 als 50 Prozent der wirklich Armen im Land über Zuwanderungsgeschichte.“ (Stoldt; im Original kein Fettdruck)

Hinzu kommt, dass die Gutmensch-Politik alles tut, um den Eindruck zu erwecken, dass die unkontrollierte Flutung Deutschlands mit Migranten etwas Positives, eine Entlastung von Schuld und wirtschaftliche Bereicherung sei. Daher wundert es nicht, dass Schulz im Besonderen und die SPD im Allgemeinen von Merkel und CDU – trotz NRW-Wahlkampf! – nicht konfrontativ angegangen werden: Sogar

„Oppositionsführer Armin Laschet (CDU) bezweifelte in einem Hintergrundgespräch gar grundsätzlich, dass die gestiegene Armut eine Folge der Migration ist. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) räumte immerhin auf Nachfrage […] ein, dass „es auch mit der Zuwanderung zu tun hat, wenn jetzt in unserem Land die Armut steigt“.“ (Stoldt; im Original kein Fettdruck)

Dass die Migrantenzahl dabei immer weiter steigt, ja dass „sich an der Grenze erneut Krisenszenarien entwickeln“ (Bewarder u.a.) verdeutlicht zudem nur, dass die Politik vor der Realität weiter die Augen schließt und statt gegen das Wachsen des Bruchs anzugehen, ihre Energie lediglich darauf richtet, ihn zu kaschieren…

 

Die Friedfertigkeit der Flüchtlinge: Nur Gutmenschpropaganda

(Rüdiger Soldt, Mehr Kriminalität von Flüchtlingen im Südwesten, FAZ, 17.3.2017, 4)

Man/frau erinnere sich: Immer und immer wieder wurde uns von diversen Gutmenschen (z.B. Münkler) einzubläuen versucht: Dass die (weil ja ach so traumatisierten, ach so gewaltverstörten) Flüchtlinge essentiell, wesentlich, eigentlich ja ach so friedfertig seien: weit, weit friedfertiger jedenfalls als die Deutschen (Münkler)…

Die Statistik, sofern nicht gutmenschlich (mit alternativen Fakten) verbrämt, sprach in ihrer Nüchternheit jedoch schon immer dagegen. (siehe: Reil (AfD) contra Münkler, Schwan)

Nun sah sich die FAZ genötigt – aus welchen Gründen auch immer – zuzugeben:

„Die Zunahme der Kriminalität von Flüchtlingen in Baden-Württemberg macht der Polizei, dem Landeskriminalamt sowie Innenminister Thomas Strobl (CDU) zunehmend Sorge. […]

Die Anzahl der Straftaten unter [den im März 2017? 167 000 Flüchtlingen im Land Baden-Württemberg ] ist von 2015 auf 2016 um 140 Prozent gestiegen. […] 42 Prozent der Tatverdächtigen sind also Ausländer. Bei syrischen Flüchtlingen hat sich bei Körperverletzungsdelikten die Zahl der Verdächtigen von 2015 auf 2016 vervierfacht. Allerdings

[welch Trost:]

werden 60 Prozent der Straftaten, die Flüchtlinge begehen, in Unterkünften begangen, nur [!!] 40 Prozent in der Öffentlichkeit.“ (im Original kein Fettdruck)

Doch um die Gutmenschsicht trotz der alarmierenden Zahlen doch noch zu bedienen und das Negative überstrahlen zu lassen, beeilte sich „Martin Jäger (CDU), Staatssekretär im Landesinnenministerium“ seine Beschwichtigungsrhetorik nachzuschieben. Rüdiger Soldt zitiert ihn in seinem Artikel:

„es handelt sich größtenteils auch um Armutsdelinquenz.“ (im Original kein Fettdruck)

Man/frau beachte den auffälligen Widerspruch in Jägers Kunstfigur: „größtenteils auch“, den Widerspruch zwischen dem freudigen „größtenteils“ vorweg und dem sofort danach einschränkenden, relativierenden „auch“ hintendrein. Tja, schlechtes Gewissen demaskiert das Lügen…

Wenn Gutmenschen (bzw. zum Gutmenschentum Verpflichteten) an Abwiegelungsfloskeln nichts mehr sonst möglich scheint, dann muss eben als letzter Ausweg der Appell an das Mitleid herhalten: Flüchtlinge sind eben nicht nur ach so traumatisiert und daher ach so gewaltfrei, nein, sie sind auch ach so – bemitleidenswert!! – arm. Man/frau muss sich um sie kümmern…

Der Gutmensch: Ein Antisemit?

(Tuvia Tenenbohm, „Wenn Sie mich namentlich zitieren, verklage ich Sie“, ZEIT, 2.3.2017, 43)

(Bat Ye’or, Europa und das kommende Kalifat. Der Islam und die Radikalisierung…, Berlin 2013)

Interessante These: Beide Autoren, Tuvia Tenenbohm und Bat Ye’or, behaupten – konstruieren? (postfaktisch?) – einen Zusammenhang zwischen Willkommenskulturenthusiasmus und Antisemitismus derart, dass gelte:

Diejenigen, die die Flutung Deutschlands mit Flüchtlingen (bedingungslos) begrüßten, erachteten zugleich die Juden als die Bösen. Soll heißen: Gutmenschen sind per se Antisemiten.

Begründung(sversuche):

  • Tenenbohm schlussfolgert aufgrund seiner (persönlichen) Erfahrung: seiner Gespräche mit real existierenden Deutschen, Individuen.
  • Ye’or argumentiert historisch: aufgrund politischer Entwicklungsprozesse (auf insbesondere EU-Ebene). Immerhin ist an ihrer geopolitischen Verschwörungstheorie: „Infiltrierung des Westens durch islamische Einflüsse“ (1) auffällig – nur ein Zufall?? -, dass die vom Saudischen Königshaus dominierten (wahhabitischen) Islamisten ihren (global agierenden) Zusammenschluss Islamkonferenz (Islamic Conference) nennen: Ebenso, wie unser Bundesinnenminister seine Dem-Islamismus-in-den-Arsch-kriech-Bewegung nennt: Islam-Konferenz, ja sogar den Zusatz „deutsch“ hinzufügt: Deutsche Islam Konferenz, als ob dies Projekt gar nationaler Ableger der Islamic Conference sei…

Und wenn man/frau dann noch weiß, dass die von unserer Regierung just als Beauftragte für Flüchtlinge Eingesetzte, Aydan Özoğuz, Islamisten-Radikalinskis zu Brüdern hat, die sich selbst als „fundamentalistische Islamisten“ bezeichnen…,

so werden aus den Zufällen…

nach und nach…

Indizien

H.-W. Sinn: Was uns die Willkommenseuphorie volkswirtschaftlich kostet

Frog1(Hans-Werner Sinn, Der schwarze Juni. Brexit, Flüchtlingswelle, Euro-Desaster — Wie die Neugründung Europas gelingt, Freiburg i. B. u.a., 2016)

Hans-Werner Sinn zitiert in seinem Buch Der schwarze Juni zwei Forscher, die aufgrund einer Generationenrechnung (generational accounting)

in deren Rahmen „die Zahlungsströme einer jeden Alterskohorte im Zeitablauf verfolgt werden. Die Generationenrechnung ist eine auch vom US-Kongress anerkannte modellgestützte Methode, um die Umverteilungseffekte der Staatstätigkeit zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen und Alterskohorten zu errechnen.“ (120; im Original keine Hervorhebungen)

zu folgenden Ergebnissen kommen:

  • Bernd Raffelhüschen von der Universität Freiburg […] kommt zu dem Ergebnis, dass pro Flüchtling [unterstellt, dass er/sie bis zum Tod dauerhaft in Deutschland anwesend bleibt] mit 450.000 Euro an Belastung für den deutschen Staat zu rechnen ist. […] Es ist, als ob die deutsche Staatsschuld [… um mehr als 20 % !!] von 71 % der Wirtschaftsleistung auf 86 % angehoben wird.“ (121; im Original keine Hervorhebungen)

 

  • Holger Bonin vom Wirtschaftsforschungsinstitut ZEW“ (121; im Original keine Hervorhebungen) errechnete in seiner Studie, die er für die Heinrich-Böll-Stiftung durchführte: „Kosten von 95.000 Euro pro Kopf“ für „den Fall, dass die Immigranten nach 20 Jahren so integriert sind wie einheimische qualifizierte Arbeitnehmer“ (121) bzw. 398.000 Euro pro Kopf „für den Fall, dass sie nach 20 Jahren so integriert sind wie einheimische gering qualifizierte Arbeitnehmer“. (121f)

Rein rechnerisch ergibt sich damit das „Problem der negativen fiskalischen Nettobilanz“, (123) egal was die Milchmädchenrechner der Gutmenschenfraktion uns alternativ-faktisch erzählen wollen…

Nun möge sich jede/-r (unter Bezug auf die demographischen Gegebenheiten) selbst ausrechnen, inwieweit sie/er gezwungen ist, nicht für sich, sondern für die Flüchtlinge zu arbeiten, was das für ihre/seine Rente bedeutet/bedeuten könnte und letztlich: Ob die (maßlose) Willkommenskultur ihm/ihr das ökonomisch (!) wert ist…

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Was bleibt von Merkel?

Frog1(Markus Horntrich, 2017 geht es um die Wurst, Der Aktionär, 6.-12.1.2017, 3)

(Bündnis 90 / Die Grünen, Flüchtlinge, 10.1.2017)

Merkels Regierungserfolg fällt derzeit traurig aus. Denn das Land ist gespalten:

Rein sachlich (und auch rechnerisch (siehe: Merkelnomics) richtig betrachtet, ist das Fazit nach 2 Legislaturperioden Merkel ernüchternd:

„Merkels Amtszeit wird in die Geschichte vor allem als unkoordiniertes Großexperiment in Migrationsangelegenheiten eingehen. Als Amtszeit, in der der Terror nach Deutschland kam, mit dem „wir nun leben müssen“.“

Doch während die einen lamentieren, freuen sich die andern (in ihren sozialen Netzwerken) über jeden (pseudo-)syrischen Flüchtling, dem es mit ihrer Hilfe gelang, (auf Staatskosten versteht sich) eine angemessen große, eigene Wohnung zu ergattern und (endlich nach reichlich Nachfassen bei den Behörden) mit seiner vielköpfigen Familie auf deutschem Boden (auf Staatskosten versteht sich) wiedervereint zu sein. Hurra!!

Merkel sei Dank: Endlich gibt es eine Klientel, um die sie sich all die Gutmenschen, die bislang ihre Talente nicht entfalten konnten, kümmern dürfen. Auf dass es so bleibe: O, ihr Flüchtlinge, ach kommet doch all !!!! — Das Gutmensch-Credo, z.B. der Grünen, lautet daher:

Das „Menschenrecht auf Schutz und Asyl [kennt] keine, wie auch immer gearteten Obergrenzen oder Maximalkapazitäten.“

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Saudis planen weitere Moscheeneubauten

Frog1(Alexander Jungert, Hasan-Hüseyin Kadıoğlu u. Dirk Lübke, Salafisten bieten in Mannheim Millionen, morgenweb, 14.12.2016)

Und immer noch versucht Saudi-Arabien uns mit reichlich Geld ihren Primitiv-Islam anzudienen:

„Die religiös extremistische Salafistenbewegung wollte in Mannheim mit mehreren Millionen Euro einen Standort für ein großes Zentrum erwerben. Das bestätigte Kemal Hodzic, ehemaliger Vorsitzender des Islamischen Kulturzentrums Bosnien-Herzegowina.

So berichtet es der „Mannheimer Morgen“. Es habe ein Angebot einer saudi-arabischen Stiftung gegeben. Demnach sollte ein Gelände gekauft und der Bau einer salafistischen Moschee mit „drei bis vier Millionen Dollar“ aus Saudi-Arabien erfolgen. Hodzics Verein habe allerdings abgelehnt.

Im August dieses Jahres hatte laut der Zeitung eine ähnliche Entwicklung in Oeffingen (Rems-Murr-Kreis) für Aufsehen gesorgt. Damals wäre im Gewerbegebiet der 7000-Einwohner-Stadt ein Gebäude von drei Geschäftsleuten erworben worden, um ein Salafistenzentrum daraus zu errichten. Die Gemeinde Fellbach, zu der Oeffingen gehört, hatte durch eine Änderung des Bebauungsplanes den Erwerb – es war von etwa einer Million Euro die Rede – rückgängig gemacht. Danach waren religiöse Versammlungen in Gewerbegebieten untersagt.“

Nicht nur manch‘ Flüchtling ist leichte Beute… (siehe: Ziel islamistischen Terrors)

Daher gilt es, wachsam zu bleiben…

Frog4

Die Flüchtlinge und die Zunahme des Terrors

Frog1(Elif Shafak, Der Geruch des Paradieses, Aus dem Englischen von Michaela Grabinger, Berlin 2016)

Auch wenn uns die Gutmenschen einreden wollen, dass es keinen Zusammenhang zwischen der Zunahme moslemischer Flüchtlinge und der Zunahme islamistischen Terrors gebe: Die Fakten sprechen dagegen:

  1. In Ländern ohne nennenswerten islamischen Bevölkerungsanteil gab es bislang keinen einzigen Terroranschlag!! (Siehe Polen…)
  2. Seit der verfassungswidrigen!! Flutung Deutschlands mit hunderttausenden Flüchtlingen aus fast ausschließlich moslemisch bevölkerten Ländern (Syrien, Afghanistan, Tunesien…) stieg die Zahl der Gefährder und der islamistisch motivierten Terroranschläge in Deutschland sprunghaft an.

Der Grund für Punkt 2 ist darin zu sehen, dass Moslems in muslimisch geprägten Ländern bislang nicht gelernt haben und kaum Bereitschaft zeigen, Konflikte gewaltfrei zu lösen. (Siehe u.a. sprunghafter Anstieg der Ehrenmorde, Gewalt gegen Frauen, Forderung der Wiedereinführung der Todesstrafe… in der Türkei seit Erdoğans Machtübernahme; siehe auch Auspeitschen, Köpfen, Steinigen… in Ländern, die die Scharia immer noch/wieder praktizieren: Saudi-Arabien, Iran…) Insbesondere Sunniten tendieren dazu, Andersgläubige als minderwertig und vernichtenswert anzusehen: Es ist doch auffällig, dass Selbstmordanschläge (fast) ausschließlich von Sunniten begangen werden und nur die Konvertiten als gewaltverherrlichend auffallen, die sich zum sunnitischen Islamismus (SalafismusIS…)  bekennen…

Zudem: An den Türken auf deutschem Boden (und ihrer überproportional hohen Erdoğan-Hörigkeit) kann man/frau wunderbar studieren, was es heißt, Menschen anderer Nation en masse aufzunehmen (und sie  Enklaven bilden zu lassen bzw. sie sogar darin zu bestärken, um dies dann als Multikulti-Großtat preisen zu können): Die Spannungen des Herkunftslands werden selbstredend mit importiert und über Generationen in der Fremde vererbt und (insbesondere in Abschottung) weiter kultiviert…

Und auch aus religiösen Gründen ist die Integrationsbereitschaft nicht sonderlich ausgeprägt: Für einen wahren Moslem ist nur verbindlich, was Koran und hoca sagen…

Eine Vermittlung zwischen Säkularen und den mehr und mehr erstarkenden Religiösen ist selbst in der Türkei kaum noch bzw. gar nicht mehr in Sicht. Über den Riss, die schier unüberwindliche Kluft in der türkischen Gesellschaft schreibt Elif Şafak in ihrem jüngst übersetzten Roman:

„Die Gesellschaft hatte sich in unsichtbare Gettos aufgeteilt. Istanbul glich weniger einer Metropole als einer Flickenstadt aus voneinander abgeschotteten Communitys. [sic] Man war entweder »streng religiös« oder »streng säkular«, und diejenigen, die sich noch irgendwie in beiden Lagern gesehen und mit dem Allmächtigen ebenso leidenschaftlich auseinandergesetzt hatten wie mit der Gegenwart, waren entweder verschwunden oder auf gespenstische Weise verstummt.“ (145)

Dass das restriktive Beharren auf die eigene Position als die allen andern überlegene auch in der Fremde weiterlebt: Das ist der Wille Erdoğans:

 „Assimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.“ (Köln, 10.2.2008)

Schon vergessen??

Fazit: All das ficht Gutmenschen freilich nicht an. Doch wer den Vorwurf erhebt, dass AfD-ler per se postfaktisch eingestellt seien, muss zugleich zugestehen, dass dies für all die naiv-dümmlich-realitätsfremden Gutmenschen erst recht gilt. Denn die AfD ist nur die Reaktion auf das (ursächliche) Gutmenschengelaber: Ohne Gutmenschengelaber keine AfD:

Der Spuk wär‘ schnell vorüber…

Frog4