Der zugewanderte Antisemitismus und die Schuld der Europäer

Kaum zu glauben, aber nun scheint es auch die Gutmenschzunft begriffen zu haben: Der Antisemitismus wächst auch dank der ach so süßen Flüchtlinge, deren Zuwanderung uns nach wie vor als Bereicherung verkauft wird. Vielen Dank auch!

Die „Kulturzeit“ vom 22.5.2019 nimmt dabei Bezug auf das Buch Alles für Allah. Wie der politische Islam unsere Gesellschaft verändert, das Heiko Heinisch gemeinsam mit Nina H. Scholz veröffentlichte. Darin, so die Kulturzeit,

„schreibt er über Einwanderer mit islamisch geprägten Ideologien, die in Widerspruch zur Mehrheitsgesellschaft stehen.“

Heiko Heinisch:

„Ob das in Syrien ist, im Irak, in Ägypten: Judenfeindschaft gehört dort quasi zum common sense. Und in so einer Gesellschaft sind diese Menschen sozialisiert worden. Das heißt jetzt nicht, dass jeder einzelne judenfeindlich ist; aber es wird eine wesentlich größere Gruppe dadurch natürlich judenfeindlich, weil Sozialisation wirkt einfach vom Kleinkindalter bis ins Erwachsenenalter hinein. Und Menschen legen ihre Sozialisation nicht an der Grenze ab, wenn sie das Land wechseln, wenn sie migrieren.“

Doch die Schuld für die zugewanderte Judenfeindlichkeit liege letztlich an uns Europäern. Wir seien die allein Schuldigen an der Plage Antisemitismus, der Heimsuchung der zu uns Geflohenen:
Für Omar Kamil, laut Kulturzeit,

„ist der islamische Antisemitismus ein Produkt Europas. Die Feindschaft zwischen Juden und Muslimen sei nicht, wie oft angenommen wird, über Jahrhunderte hinweg gewachsen.

[als gäbe es – im ach so friedfertigen Koran – die Aufforderung nicht:

„wie Wir die Sabbatleute verfluchten. Und Allahs Befehl wird vollzogen werden.“ (Sure 4, Vers 48)]

Erst Anfang des 20. Jahrhunderts hätten britische wie französische Kolonialisten mit ihrem christlich geprägten Weltbild einen Keil zwischen Juden und Muslime getrieben.

[Wie? Was? Die Briten? Die Franzosen? Nicht wir scheiß Deutschen? Die Judenvergaser? Da muss ein Fehler vorliegen…]

Die jüdischen Weltverschwörungstheorien haben ihren Ursprung in Europa. Dafür wurde rassistisch-pseudowissenschaftliche Literatur ins Arabische übersetzt. Das beste Beispiel dafür seien Die Protokolle der Weisen von Zion, eine Art Handbuch der muslimischen Judenfeindschaft bis heute.“

Lesenswert hierzu: Umberto Eco: Der Friedhof in Prag

Omar Kamil:

„In diesen antisemitischen Vorstellungen geht es nicht um Juden, die wir kennen, um diese kleine Gruppe, sondern Juden, die die Weltwirtschaft beherrschen, Juden, die die Weltpolitik beherrschen. Bei jeder Niederlage der arabischen Armeen wurde dieses Erklärungsmuster sozusagen intensiviert, popularisiert, unterstützt. Und daher hat man zurückgegriffen auf diese alten arabischen Übersetzungen aus dem europäischen Kontext, die im 19. Jahrhundert entstanden sind.“

Und im Kommentar heißt es zusammenfassend:

„Arabischer Antisemitismus sei im Kern gegen Juden gerichtet, aber auch gegen Europa, das die Kolonialverbrechen ignoriert.“

So, nun wissen wir es: Wir Europäer müssen auf die Couch! und ins Umerziehungslager! und nicht die judenfeindlichen Moslems. Die tun doch nur, was wir ihnen auftrugen. Wir sind die wahrhaft Bösen. Wir müssen uns fürchten!

„So ereilte sie die böse Folge ihres Tuns“; (Koran, Sure 16, Vers 35)
denn „(wisse daß) Allah nicht jenen den Weg weist, die (andere) irreführen“ (Sure 16, Vers 38; siehe auch Sure 31, Vers 7)

Eingeständnis der Schuld

Wir gestehen freimütig: Wir Europäer bekennen uns schuldig. Wir sind es, die uns an den Rechtgläubigen versündig(t)en, sie ihrer Unschuld beraubten und sie gegen die Juden aufhetzten: Wir sind die Irreführer der Rechtgläubigen. Wir sind das lebende Mahnmal der Schande. Strafe über uns Sünder. Unser die Hölle…

Kinderficken: Deutschlands Doppelmoral

Michel Houellebecq, Serotonin, Aus dem Französischen von Stephan Kleiner, Köln, ³2019

Frank Bräutigam, Video: Rechtsexperte über den Fall, daserste.de, 10.3.2019, min. 1.16 – 1.38

Zeigt die Bahn-Werbung uns das wahre Deutschland?, bild.de, 25.4.2019

Marc Röhlig, Türkische Religionsbehörde denkt, Mädchen seien ab 9 Jahren heiratsfähig, bento.de, 4.1.2018

Zum einen ist da unsere herkömmliche Rechtsauffassung:

ARD-Rechtsexperte Frank Bräutigam äußert sich über die juristische Einschätzung eines Falls im Tatort Für immer und dich:

„Mit 13 Jahren gilt man rechtlich als Kind.“ „Es gibt da diese eine Szene [in einer der letzten Tatort-Folgen], wo sie [ein Mädchen] sich das Video anschaut, auf dem sie Geschlechtsverkehr […] hat. Das ist ein Sexualdelikt. Gehen wir davon aus, sie ist 13 Jahre alt zum Zeitpunkt des Geschlechtsverkehrs. Dann ist das automatisch schwerer sexueller Missbrauch von Kindern. Völlig egal, ob sie das da irgendwie freiwillig gemacht hat oder nicht.“

Wenn schon der Geschlechtsverkehr mit 13-jährigen strafbar ist, so doch wohl erst recht mit noch jüngeren – Kindern.

Eine solche (recht harmlose) Geschichte webte Michel Houellebecq in seinen jüngsten Roman Serotonin ein. Der Pädophile ist hier ein Deutscher und (Hobby-?)Ornithologe:

„Gegen fünf Uhr nachmittags klopfte ein kleines Mädchen an die Tür des Bungalows, also wirklich ein kleines Mädchen, damit wir uns verstehen, ein braunhaariges Mädchen von vielleicht zehn Jahren mit kindlichen Gesichtszügen, aber groß für sein Alter.“ (202)

„Ich [der Erzähler] hatte nie ein Pädophilen-Video gesehen, ich wusste, dass es so was gab, aber mehr auch nicht, und ich spürte sofort, dass sich unter den amateurhaften Aufnahmen leiden würde“. (205)

Der Pädophile „sagte ein paar Worte, die ich nicht verstand, woraufhin die Kleine die Shorts auszog und sich auf den Badschemel setzte, dann spreizte sie die Beine und begann mit dem Mittelfinger über ihre Muschi zu fahren, sie hatte eine kleine, wohlgeformte, aber gänzlich unbehaarte Muschi“. (206)

„Das Mädchen […] ging […] zu dem Deutschen hinüber und kniete sich zwischen seine Schenkel […]. Das Mädchen schien seine Aufgabe ungeachtet seines Alters gekonnt auszuführen, der Ornithologe stieß hin und wieder ein befriedigtes Grunzen aus“. (207f)

Ähnlich lustvolle Vorstellungen scheinen auch Daniel Cohn-Bendit seinerzeit zu seiner ekelhaften Fantasie motiviert zu haben. (Siehe Frosch-Anwandlungen in O. Roehlers „Selbstverfickung“, „Einmal vergewaltigt werden, ist wirklich nicht schlimm“) Nur, dass er, weil links (also per se Gutmensch) von seinen Kolleginnen und Kollegen, diesem verlogenen Pack, als über jeden Verdacht erhaben klassifiziert wurde und weiter hofiert wird.

Normalsterbliche freilich haben für solcherlei Subjekte wenig Verständnis. In Houllebecqs Roman endet das Leben des pädophilen deutschen Ornithologen entsprechend unschön:

„Ich [der Protagonist] dachte kurz an den Ornithologen; vielleicht hatte ihn seine niemals endende Suche viel weiter geführt, in viel trostlosere Gegenden, vielleicht vermoderte er in diesem Augenblick in einem Kerker in Manila, die anderen Häftlinge hatten sich ihm schon ausgiebig gewidmet, sein geschwollener, blutiger Leib war mit einer Schar von Kakerlaken bedeckt, sein Mund mit den zertrümmerten Zähnen außerstande, den in seinen Hals eindringenden Insekten den Weg zu versperren.“ (243)

Zum anderen haben wir – insbesondere dank Mutti und Konsorten –

mittlerweile Hunderttausende ach so süße Flüchtlinge in Deutschland, die sich voll Stolz Muslim nennen. Deren Rechtsauffassung sieht ein wenig anders aus. U.a. scheinen sie Kinderficken toll zu finden. Erst neulich wurde auch in der Türkei per Rechtsgutachten bestätigt, dass Kinderehen zulässig sind. Demnach ist Kinderficken legal, sofern die Opfer Mädchen sind, die mindestens neun Jahre (bzw. Jungs, die zwölf Jahre) alt sind. Aischa, die Mohammed (wie berichtet wird) im Alter von neun Jahren entjungferte, gilt als seine Lieblings-Frau und wird noch heute in allen muslimisch geprägten Ländern voll Freude, inbrünstig besungen.

Doch in der Türkei war die Aufregung unter den Nicht-Erdoğan-Jüngern so groß, dass diesmal (noch!) der Diyanet ein Rückzug geboten schien:

„Nach zwei Tagen der Entrüstung hat Diyanet die Empfehlung […] zerknirscht zurückgenommen.“ (Röhlig)

Mal sehen, wie lange es dauert, bis sich diese entzückende Rechtsauffassung als gleichrangig zu unserer bisherigen durchsetzt. Schon jetzt ist ja alles, was nicht irgendwie einen Migrationshintergrund nachweisen kann, unzeitgemäß, rechts. Siehe die Debatte über Boris Palmers Kritik an der Werbung der Deutschen Bahn.

In ein multikulti-offenes Deutschland scheinen rein Deutsche (i.e. Deutsche ohne Migrationshintergrund) nicht mehr zu passen:

„Für seine Werbung wählte der Konzern den in Ghana geborenen TV-Koch Nelson Müller, die RTL-Moderatorin und Tochter türkischer Eltern Nazan Eckes und den deutsch-finnischen Rennfahrer Nico Rosberg aus. Alle drei sind, so weit man weiß, (auch) Deutsche. Dazwischen zeigt die Bahn einen Anzugträger mit dunklem Teint und eine kraushaarige Frau mit Kind.“ (im Original keine Hervorhebung)

Ob all die rein Deutschen unter den Gutmenschen schon begriffen haben, dass sie Auslaufmodelle sind? Müll gar?

Syrischer Messerstecher von Polizei auf freien Fuß gesetzt

Blutiger Streit vor Döner-Imbiss 18-Jähriger sticht Kontrahent in den Rücken, Berliner Kurier online, 20.4.2019

Statistisch gesehen, gibt es in Berlin jeden Tag über sieben Messerangriffe. In der Nacht zu Sonnabend hat es nun einen 19-Jährigen vor einem Imbiss an der Baumschulenstraße in Treptow erwischt. Er hatte sich mit einem ein Jahr jüngeren Mann gestritten, der plötzlich ein Messer zog und zustach.

An einem Dönerladen waren um kurz nach 2 Uhr zwei junge Männer aneinander geraten. „Die genauen Hintergründe des Streits sind noch unklar“, sagt ein Polizeisprecher. Der 18-Jährige und 19-Jährige prügelten sich, plötzlich spürte der Ältere einen dumpfen Schlag am Rücken. Der Jüngere ergriff daraufhin die Flucht. Freunde des 19-Jährigen Berliners nahmen die Verfolgung auf.

Etwa 150 Meter überwältigten sie den 18-jährigen Syrer. Währenddessen bemerkte der Berliner, dass er am Rücken stark blutete. „Er musste mit einer  erlittenen Stichverletzung in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden“, erklärt der Polizeisprecher. Der festgenommene Messerstecher kam zu einer erkennungsdienstlichen Behandlung und wurde anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt.“ (im Original kein Fettdruck)

Dank Merkel und Freunden gilt es mittlerweile ja als normal, damit leben zu müssen, aus nichtigem Anlass von ach so süßen Flüchtlingen mit dem Messer gekitzelt zu werden, so normal, dass selbst die Polizei es kaum mehr der Mühe wert findet, solch Pack dingfest zu machen, zumal ja auch die Justiz großzügig pro Flüchtling-Messerstecher zu urteilen geneigt ist. (Siehe LG Münsters Freispruch für afghanischen Totschläger)

Allahu akbar! Tod den kuffār!

 

Irene Kosok über die Realität einer aus Gaza geflüchteten Christin

Thomas Thiel, Erwacht aus einem bösen Traum, FAZ, 2.4.2019, 9

Kaum zu glauben, dass es die nachfolgende Geschichte, erzählt von Thomas Thiel, die der Gutmensch-Ideologie radikal zuwiderläuft, trotzdem geschafft hat, in der gemäßigt gutmenschlich orientierten FAZ veröffentlicht zu werden. Das übliche Berichterstattungsklischee der ach so süßen und friedvollen Flüchtlinge bzw. des ach so frauenfreundlichen Islam wird in dieser Reportage gleich in mehrerlei Hinsicht massiv infrage gestellt.

1. aus der Betroffenenperspektive:
Zu Wort kommt eine a) nicht-muslimische, b) dem Islam kritisch gegenüberstehende c) Frau.

„Hayat kommt aus Gaza. Sie ist palästinensische Christin. […] Hayat heißt nicht Hayat. Aus Angst vor Repression und aus Furcht, ihren Duldungsstatus zu verlieren, will sie ihren Namen nicht in der Zeitung lesen.“ (im Original kein Fettdruck)

Vielen Mitflüchtlingen ist es bereits unerträglich, dass es eine Frau überhaupt wagt, Rechte einzufordern:

Hayat „sagte, dass es sie traurig mache, wenn Frauen keine Rechte hätten. Sofort sei sie [von Mitflüchtlingen] attackiert worden. „Du erzählst Scheiße. Du machst uns schlecht. Frauenrechte sind nur für deutsche Frauen, nicht für unsere.““ (im Original kein Fettdruck)

Tja, ihr Gutmenschen, ihr habt ja sooo recht: Das sind lediglich Ausnahmen, Einzelfälle, selbstverständlich. Der Islam ist ja sooo frauenfreundlich…

2. aus der Helfer(innen)perspektive:
Zu Wort kommt Irene Kosok, Mitarbeiterin im THF Welcome. Sie

„Bekam mit, was geflüchtete Frauen im Tempelhofer Hangar, dem inzwischen geschlossenen Aufnahmelager, bewegte.“ (im Original kein Fettdruck)

 

„Irene Kosok kommt aus einem linken Milieu, sie hat viele Flüchtlinge jahrelang begleitet und muss jetzt erdulden, als Rassistin beschimpft zu werden. „Das Schlimmste ist“, sagt sie, „dass wir exakt den Falschen, den Fundamentalisten, helfen und ausgerechnet denen die Hilfe verweigern, die sich integrieren wollen.“ (im Original kein Fettdruck)

 

„Wie repräsentativ ist Hayats Geschichte? Es gibt darüber keine Statistik. Man kann es so sagen: Wer sie für einen Einzelfall hält, darf sich nicht mit ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern unterhalten.“

Keine Sorge: Gutmenschen tun so was nicht. Sie haben ihre vorgefasste Meinung. A priori wissen sie, was gut und was böse ist. Sie urteilen über die Realität, nicht aus der Realität. Sie sind Meta-Theoretiker, Schwätzer. Sie sitzen in ihrer Blase und quaken…

3. aus der Erzählperspektive:
Kosok:

„“Es muss an die Öffentlichkeit, es darf nicht totgeschwiegen werden. Ich ertrage diese Ignoranz den unschönen Realitäten gegenüber nicht länger.““

Damit ist Kosok zum Scheitern verurteilt: Nicht sein kann, was nicht sein darf. Dass es ihre Geschichte in die FAZ geschafft hat: Das ist der Einzelfall. Doch von nun an wissen wir, wo sie steht. Wir erteilen kein Schreibverbot. Nein, selbstverständlich nicht. Das haben wir nicht nötig: Es steht ja nirgends geschrieben, Nestbeschmutzern eine zweite, dritte… Chance geben zu müssen. Ignorieren reicht. Und ist sehr effektiv…

4. aus der Faktizitätsperspektive:
a) in der Heimat

Das von der Scharia geprägte Recht gilt in Gaza auch für Christen. Im Alter von 15 Jahren habe sie den Hijab tragen müssen, sagt Hayat. […] Für diejenigen, die das Kopftuch als Symbol für Selbstbestimmung der modernen Muslimin betrachten, hat sie eine Botschaft: „Diese Leute haben die Wirklichkeit des Islam nie erlebt. Wenn Sie glauben, dass Gewalt gegen Frauen zu ihrer Religion gehört, dann können Sie pro Kopftuch sein.““ (im Original kein Fettdruck)

 

„Ihr Exmann hatte die Nachricht von der Scheidung verbreitet. Sie war nun eine Geächtete. Ihre Familie wurde von Hamas bedroht. Du musst fliehen, sagte ihr Vater, sonst endet es für uns alle tödlich.“

b) in der Fremde: (z.B.) in Deutschland
Das Fortbestehen der Rollenmuster in der eigenen Familie vs. die Mär von der gelungenen Integration:

„Geschockt stellte sie [Hayat] fest, dass sich die Ansichten des Onkels nach siebzehn Jahren in Europa [!!] kein Stück geändert hatten.“

Das Fortbestehen der Rollenmuster im Flüchtlingswohnheim

„Im Auffanglager am Tempelhofer Flughafen bezog sie mit drei Frauen eine fensterlose Zelle.“ „Eine syrische Muslimin wollte den Raum nicht mit Hayat teilen. Sie sei eine Christin, habe einen bösen Geist. […] Mit der dritten, einer ägyptischen Ingenieurin, schloss sie Freundschaft.“

Die versuchte später, Selbstmord zu verüben: So geht‘s denen, die ausbrechen wollen, aber – aus vielerlei Gründen – nicht können…

Das Schlimmste für sie [Hayat] sei, sagt sie, in Deutschland dem gleichen Denken zu begegnen, das sie in Todesgefahr brachte, beschwichtigt und verharmlost von Politikern, Ämtern, Aktivisten und einer Asylindustrie, die Erfolgsstatistiken präsentieren will. In Rage bringe sie die Eitelkeit eines Milieus, dass [sic] sich Vielfalt auf die Fahnen schreibt, sich für die reale Lage der Flüchtlinge aber nicht interessiert, sie sogar als Rassisten und Nazis beschimpft, wenn sie über ihre Erfahrungen sprechen.“ (im Original kein Fettdruck)

In der von der deutschen Gutmensch-Ideologie geprägten Aufnahmegesellschaft ist für sie kein Platz. Die Pseudointellektuellen des Gutmensch-Lagers favorisieren die Parallelkultur. sie ist ihr weit angenehmer (da weit weniger fordernd) als Integrationskultur. Denn erstere baut und verwaltet sich selbst. Doch letztere fordert Engagement, Gegenseitigkeit und vor allem Konfliktfähigkeit. Und insbesondere Letzteres kennen Gutmenschen nicht: Sie leben in ihrem mittelalterlich-manichäischen gut:böse-Raster. (Auf der Suche nach einem Standort jenseits von gut und böse sind Moralisten par excellece keine geeigneten Reisebegleiter.) Vielleicht liebäugeln sie deswegen mit dem Islam. Der ist ja gleichfalls antagonistisch-scharf positioniert und sanktioniert gnadenlos jeglichen Abweichversuch.

5. aus der Beamten-/Verwaltungsperspektive
Die zunehmend zu beobachtende Resignation im Verwaltungsapparat…

“Das ist so bei denen. Das ist eine andere Kultur. Da können wir nichts machen“ – wie oft habe sie [Kosok] diese Sätze gehört, von Heimleitungen, Aktivisten, Politikern, Polizisten, wenn Frauen sich vergeblich von ihren Männern zu trennen versuchten, wenn sie geschlagen oder vergewaltigt wurden, sagt Kosok.“ (im Original kein Fettdruck)

6. aus der Anerkennungsperspektive
… mündet entweder in Gleichgültigkeit, sprich Standardisierung oder führt damit ggf. sogar zu höchst bedenklichen Urteilen mit entsprechenden Konsequenzen:
Kosok:

„Diese Frauen [die sich wehren] werden ausgebremst […] Sie landen in den Fängen des patriarchalen Islam. Das ist so absurd. Das glaubt man nicht.“

 

„Man mag es nicht glauben: Hayats Asylantrag wurde abgelehnt. Nach Monaten des Wartens bekam sie eine Standardabsage.“

Um das eigene Weltbild aufrechterhalten zu können, wird das Schicksal derer, die nicht in dieses Weltbild passen, ignoriert. Und letztlich werden die so dazu gezwungen sich anzupassen und klein beizugeben oder ihr Leben zu beenden… Doch Gutmenschen kennen keine Scham, wissen sie doch – über jeden Zweifel erhaben! – was gut und was böse ist.

7. aus Gender-Perspektive
Nicht die Geprügelte, sondern der Prügler gilt als schützenswert. (Tut er doch nur, was ihm vom Islam geboten wird: Der Prügler ist der Rechtschaffene, der Schuldlose; die Geprügelte ist das Opfer, das selbst schuld hat.) Merkwürdig ist, dass in der gleichzeitig stattfindenden me-too-Debatte die Schuldthematik von der selben Gutmensch-Clique exakt entgegengesetzt entschieden wird: Hier ist stets der die Frau erniedrigende Macho-Mann das personifiziert Böse.

Fazit Kosok

„Es würde mehr über diese Schicksale berichtet, wenn nicht jeder, der darüber redet, Rassist genannt würde, sagt Kosok. „Nach zwei Jahren stelle ich fest, dass sich diese Tendenz selbst bei vielen Helfern, die noch nicht entnervt das Handtuch geschmissen haben, zur Realitätsverleugnung gesteigert hat.“ Sie habe zwei Jahre gebraucht, um eine Realität zu begreifen, die ihrer [einstigen] Weltsicht komplett widersprochen habe.“

Allein mir fehlt der Glaube, dass Realisten wie Kosok in naher Zukunft mehr Gehör finden…

Home-grown Islamism: „Generation Allah“ in Deutschland

Werner van Bebber, Islam-Experte sieht „Generation Allah“ aufwachsen, DER TAGESSPIEGEL online, 5.2.2019

Regina Mönch, Zerrieben zwischen zwei Kulturen, FAZ online, 15.9.2018

Majd Abboud, „Von Anfang an zum Scheitern verurteilt“, CICERO online, 28.9.2018

Uwe Müller, Ein Toter nach Streit zwischen Deutschen und Afghanen, WELT online, 9.9.2018

Kersten Knipp, Der tiefe Fall der Freien Syrischen Armee, Deutsche Welle (DW) online, 3.2.2018

Hilarion G. Petzold, Wie gefährlich sind Religionen und   wie riskant sind ihre Fundamentalismuspotentiale?, Psychologische Medizin, 27 (2016) 3, S. 20-38

Ahmad Mansour, Autor mehrerer Bücher zum Thema Integration, „sieht“ — so Werner van Bebber in seiner Rezension zu Mansours Buch

Klartext zur Integration; Gegen falsche Toleranz und Panikmache, veröffentlicht in 2018 —

„eine „Generation Allah“ heranwachsen, die nichts weniger will als Integration und keine Vorstellung von Zusammenleben hat.“ (im Original kein Fettdruck)

Dies verdeutliche Mansour

am Beispiel eines Bekannten namens Nader.

[Genau, liebe Gutmenschen: Nur 1 einziges, klitzekleines Beispielchen. Völlig unrepräsentativ. Also eine komplett zu vernachlässigende Größe. Logo.]

Wer Nader frage, was er sei, bekomme zur Antwort „Palästinenser und Moslem“,

[in Fällen anderer Nationalität entsprechend: Syrer + Moslem, Afghane + Moslem, Marokkaner + Moslem, etc.]

obgleich Nader schon seit Jahren die deutsche Staatsangehörigkeit besitze.

[uns Deutschen als Nation ist eben jede/-r willkommen. Müssen wir doch der Welt zeigen, dass wir aus unserer Geschichte (der Schande) gelernt haben und uns nun zurecht ins Lager der Gutmenschen mit-rechnen, mit Bush und Konsorten auf der Seite der Guten kuscheln dürfen…]

Nader gebe sich als Patriarch. Er sagt seiner Frau und seinen Kindern, was sie zu tun haben. Er arbeitet schwarz und nimmt die Unterstützung der Behörden mit. Was er für seine Kinder wünsche? „Sie sollen die Ehre der Familie hochhalten. Sie sollen wissen, woher sie kommen, wissen, dass sie Palästinenser sind und sonst nichts – und auf mich hören.“ Soweit der Bürger Nader, der „mittendrin“ in einer Parallelgesellschaft lebe. Man liest diese Beschreibung eines Menschen und fragt sich: Warum sollte er sich ändern, nachdem er von Gaza nach Berlin gezogen ist? In seiner Welt ist er der Chef. Die Frau gehorcht, die Kinder respektieren ihn.

Die Männer um ihn herum sind wie er. Sein Patriarchat ist unangefochten und zweifelsfrei. Er lebt, wie er in Gaza gelebt hat – nur sicherer. Warum sollte er sich integrieren?“ (im Original kein Fettdruck)

Sehr richtig.

Er wär‘ auch schön blöd, wenn er das tun würde: sich integrieren. Also seine unangefochtene Position als „Herr“ im eigenen Haus (unter seinesgleichen: Palästinenser + Moslem) riskieren und gegen die als „Knecht“ im fremden Haus (unter den andern: den Deutschen + den Ungläubigen) eintauschen würde. Außerdem ist es für ihn nur recht und billig, dass die scheiß Ungläubigen für ihn, den Rechtgläubigen zahlen. Sollen sie doch froh sein, am Leben gelassen und nicht über den Haufen gefahren zu werden. Und sie, die dhimmis, diese Würmer unterwerfen sich ohnehin nur allzu gern, nehmen nur allzu gern die ihnen zugewiesene Rolle des „Knechts“ ein. Wie verachtenswert! Dieses ehrlose Pack!! — — Tja, ihr Gutmenschen, egal wie toll ihr euch fühlt, in den Augen echter, „Eier“, Ehre habender Moslems seid ihr nur: der letzte Dreck!

Hier 1 weiteres — keine Angst! — nur noch 1 einziges weiteres, 1 ebenso klitzekleines, also wiederum komplett zu vernachlässigendes Beispielchen (mehr) aus Mansours Buch, das sich in der FAZ findet. Rezensentin Regina Mönch greift es auf schreibt:

Die Vorgesetzten verzweifelter Lehrer oder Jugendamtsmitarbeiter, die sich an Mansour gewandt hatten, sehen das oft anders, ob überlegt oder nur ignorant, ist egal. Doch wenn sie einen Lehrer sanktionieren, weil er einen kleinen Jungen, der fast kollabiert ist – Unterricht im Ramadan – freundlich dazu bringt, doch einen Schluck zu trinken, klingt das wie eine Geschichte aus dem Tollhaus. Sie ist aber leider wahr und kein Einzelfall.

[Wie? Was? Doch „kein Einzelfall„???

Das MUSS ein politisch inkorrekter Schreibfehler sein. Wir Leser bitten um (politisch korrekte) Richtigstellung! Aber hopp, hopp, ihr (Neo-)Nazis!!]

Die frommen [!] Eltern hatten sich danach bei der Schulaufsicht beschwert. Fazit: klarer Verstoß gegen die Religionsfreiheit.“ (im Original kein Fettdruck)

Was sonst?!

Außerdem ist der Islam dem Christentum überlegen. Schon allein deswegen, weil Prophet Mohammed nach Prophet Jesus gelebt hat – wie eine Bahá’í-Gläubige mir gegenüber argumentierte. (Wohlgemerkt: Diese Sektierer geben vor, gegenüber allen Religionen wertneutral zu sein. Ha ha!!)

Übrigens:

Keine Rezension zu diesem Buch Mansours in der SZ! (Zumindest nicht in deren Online-Ausgabe) bisher. So kann man/frau auch zeigen, dass Leute wie Mansour unwillkommen sind. Dieser Nestbeschmutzer! Dieser den Islam Schlecht-Redner!! Schämen soll er sich!!! Verpissen soll er sich!!!!

Also wirklich. Sind doch alle so süß und lieb, die ach so süßen, lieben Flüchtlinge. Insbesondere die. Nicht wahr?

Frauen prügeln? Kein Problem (gedeckt durch den Koran). Kinderehe? Kein Problem (gedeckt durch Hadithe). Weihnachtsmärkte plattfahren? Pure Ausnahmstat (von IS-Irren). Deutsche abstechen? Selbst schuld: weil selbst mit-prügelnd (Fall Ochtrup/Münster), vor-erkrankt (Fall Köthen), etc. Wird sich schon ein Grund finden, um auf Freispruch zu plädieren. Nicht wahr, Richter Beier??

So wundert es andererseits auch nicht, dass die — Gott sei Dank! nicht wenigen — Flüchtlinge, die tatsächlich integrationswillig waren und wenn wir Glück haben — allen Fehlleistungen deutscher Toleranz-Politik zum Trotz — vielleicht sogar immer noch sind, von der Gutmensch-Politik enttäuscht sind und sich abwenden, irgendwann vielleicht gar abwandern.

Einer von denen ist Majd Abboud. Er ist einer von denen, die in 2015 zu Hunderttausenden nach Deutschland kamen, gelockt wurden, wohl wissend, dass es sich um

„Menschen aus einem „fundamentalistischen Mittelalter““ (Petzold, 27)

handelt. Was Gutmensch Hilarion G. Petzold freilich nicht hindert zu relativieren: (im fundamentalistischen Mittelalter stehen gebliebene)

„gewaltaktive Fundamentalisten findet man [auch unter anderen Religionen] an sehr vielen Orten“, (eb.)

von einer „„Systematik der Freiheit““ (eb., 29) zu schwadronieren und uns zu empfehlen, mit diesen Primitivlingen in einen „POLYLOG“ einzutreten, da nur der allein uns „weiterbringen kann“ (eb., 25). Is‘ ja toll. Natürlich könne und müsse ein solcher Polylog — einem anderen Träumer, Habermas zufolge — strikt, absolut vorurteils- und herrschaftsfrei geführt werden.

Just diese naiv-verharmlosende, weltfremd-devot-illusorische Grundhaltung ist es, die (auch) integrationswillige Moslems zum Kotzen finden.

In Cicero resümiert Abboud:

„Da Deutsche und Flüchtlinge von völlig anderen Voraussetzungen ausgehen [hehres Gutmensch-Ideal vs. schnöde Mittelalter-Wirklichkeit], kann ich sicher sagen, dass der Integrationsprozess von Anfang an zum Scheitern verurteilt war.“ (im Original kein Fettdruck)

Abboud sieht das deutsche Staatsversagen vor allem in folgender Hinsicht:

„Deutschland hat […] Maßnahmen ergriffen […], um sich der Lebensweise der Einwanderer anzupassen und sie zufriedenzustellen. So wurden [dem Polylog-Ideal folgend] zum Beispiel neue, auf unterschiedlichen Nationen und Sprachen ausgerichtete Moscheen gebaut, weil die verschiedenen Gruppierungen und Nationalitäten einander nicht tolerieren. Wie soll man aber von den Deutschen erwarten, Toleranz zu zeigen, wenn die neuen Gäste dazu untereinander nicht einmal imstande sind?

Deshalb halte ich die deutsche Regierung für mitschuldig [!], weil sie zu sehr auf die Forderungen der Flüchtlinge eingeht. Es scheint so, als ob die Deutschen den Flüchtlingen mehr entgegen kommen als umgekehrt. […]

Die Tatsache, dass unter den Flüchtlingsströmen auch viele Radikale waren, die im Krieg mitgewirkt und die Chance zur Flucht ergriffen haben, als sie sahen, dass der Kampf gegen die syrische Regierung erfolglos war, ist nicht mehr zu vertuschen. Wir dürfen dies nicht unter den Teppich kehren, denn diese Menschen bedrohen nicht nur den Frieden des Landes, sondern erschweren ganz konkret auch den Aufenthalt derer, die sich gut integrieren wollen.

Unsere Rebellen wussten, dass diejenigen, die an der Seite der USA stehen und die Interessen des Westens [vor allem der CIA] repräsentieren,

[z.B. die sogenannte ‚Freie Syrische Armee‘, die in Wahrheit eine islamistische Räuberbande ist (siehe Kamal Sido)]

sich alles erlauben können. Sie wissen außerdem, dass es in Deutschland eine Regierung gibt, die sich unter dem Deckmantel der Toleranz für Ausländer mehr einsetzt als für die eigenen Leute.

[Wie politisch inkorrekt!! Dieser undankbare Scheißer! Dieser verkappte Neo-Nazi! Als wirklich. Am besten ausweisen! Mit Mansour zusammen abschieben!!…]

Folglich steigen die Ansprüche und damit auch die Undankbarkeit immer weiter.“ (im Original kein Fettdruck)

Tja, mein Lieber: Willkommen in Deutschland!

Im Land der dhimmis und ihrer kuschelig polylogen Untertan-Kultur! (Heinrich Mann)

Frohlocket, ihr Rechtgläubigen!

Allahu akbar!

 

 

LG Münsters Freispruch für afghanischen Totschläger

Merkel, Bundespressekonferenz, 31.8.2015, ab min. 13.13

A. Wegener, F. Schneider u. Veronique Rüssau, Können sechs Messerstiche Notwehr sein?, BILD.de, 20.1.2019

Münster: Afghane erstach Flüchtlingshelfer – nun ist er freigesprochen worden, DER WESTEN online, 21.1.2019

Iris N. Masson, Nächstes Skandal-Urteil: Freispruch für afghanischen Messer-Mörder, COMPACT Online, 21.1.2019

Katja C. Bothe, Freispruch nach Messerstichen im Ochtruper Stadtpark, WDR Lokalzeit Münsterland, 21.1.2019

Sind sechs Messerstiche wirklich Notwehr?, RTL.de, 22.1.2019

Johannes Daniels, Kultursensibles Urteil: Freispruch für Totstecher Seyed M., PI-News online, 22.1.2019

Afghanischer »Flüchtling« tötet Flüchtlingshelfer mit sechs Messerstichen – Freispruch, Die Freie Welt online, 22.1.2019

Jakob Tscharntke, „Können sechs Messerstiche Notwehr sein?“, journalistenwatch.com, 23.1.2019

‚Bunun adı kanı kanla temizlemeye çalışmaktır‘, TRT HABER online, 6.6.2017

Abd al-Malik Ibn Hishâm, Das Leben Mohammed’s, Aus dem Arabischen von Gustav Weil, Stuttgart 1864, Bd. 1

Am 31.8.2015 erklärte Mutti ihrem besorgten Wahlvolk: Es möge angesichts ihrer großzügig-huldvollen Geste der Einladung an die zu Hunderttausenden darauf wartenden süßen, lieben, Deutschland ach so bereichernden Migrantinnen und Migranten nicht verzagen:

„Wir schaffen das. Wir schaffen das. Und wo uns etwas im Wege steht, muss es überwunden werden.“ (Merkel)

Zu Befehl! Frau Führerin!

Nun hat Richter Michael Beier „neutral und emotionslos“ im Namen der Scharia, äh des Volkes Recht gesprochen. Und das kam (nach vorliegender Quellenlage der nicht untendenziösen Presse) so:

Seyed, ein süßer, lieber 18-jähriger afghanischer Flüchtling hatte Bock auf Frau. Doch José Miranda, sein 20-jähriger Flüchtlingshelfer-Kumpel, wollte seine Freundin (was immer das heißen mag) beschützen und Seyeds Angemache beenden, weil sie! nicht wollte, von Seyed angemacht zu werden. Und so verprügelte der die Ehre seiner Freundin Verteidigende Seyed (wohl) mehrmals. Angeblich brach er ihm einmal auch den Kiefer. Seyed sah sich folglich in seiner Ehre verletzt. Verlierer zu sein, gar Opfer zu sein ist erbärmlich, eine Schande. Doch von einem (scheiß) kāfir niedergemacht zu werden: Das ist das Ehrenrührigste überhaupt, eine kaum zu toppende Schande. Und so bleibt nur der Tod als Ausweg. Wie im Film Highlander: Es kann nur einen geben: entweder ich, oder der andere.

Im Kampf Gläubige gegen Ungläubige befiehlt der Koran:

„Und tötet sie [die Ungläubigen], wo immer ihr auf sie stoßt […]; das ist die Vergeltung für die Ungläubigen.“ (2, 192)

„Wenn Sie jedoch ablassen, dann ist Allah allvergebend, barmherzig.“ (2, 193)

Dumm gelaufen, für José. Warum wollte er, der Ungläubige, aber auch unbedingt über Seyed, den Gläubigen, triumphieren? —

Das Töten eines Rechtgläubigen aber ist etwas völlig anderes. Hier gilt der Rechtsgrundsatz: Blut kann nur mit Blut reingewaschen werden. (Mohammed selbst verfügte, Mörder hinzurichten. (Abd al-Malik, 242))

So sieht das auch Merkels Lieblings-Bündnispartner, Imam-Schulabsolvent Erdoğan:

„Bunun adı kanı kanla temizlemeye çalışmaktır.“ Also ist daran zu arbeiten, Blut mit Blut zu reinigen.

Was für Erdoğan das böse, böse kurdische Terroristenpack, das es vom Erdboden zu tilgen gelte, das ist für den lieben, süßen rechtgläubigen Seyed der scheiß kāfir.

Beim nächsten, finalen Streit — den der Freien Welt zufolge Seyed bewusst provoziert haben soll

„Er [Seyed] stellte daher weiterhin besagter junger Frau nach, wurde immer zudringlicher, um den 20-Jährigen aus der Reserve zu locken.“

wollte Seyed denn nicht mehr als Verlierer wie ein Hund vom Platz kriechen. Also nahm er sich vorsorglich von zu Hause ein Küchenmesser mit. (Messer eignen sich bekanntlich hervorragend für Blutwäsche.) Und als sich im Kampf dann abzeichnete, dass er wieder mal der Unterlegene sein würde, stach er zu, sechsmal kurz hintereinander. Und so überwand er, wie unser Mutti, besser: die Mutti all der süßen Flüchtlinge einst forderte, was ihm im Weg stand. Allahu akbar!

Doch die Staatsanwältin Nicole Karweger, ein wahrlich nichtsnutziges, ungläubiges Weib, wagte im Namen des Volkes zu widersprechen:

„Sechs Stiche sind zur Abwehr nicht erforderlich. Der Angeklagte wollte José unter dem Deckmantel der Notwehr einen Denkzettel verpassen. Warum sonst sollte er zu der Auseinandersetzung mit jemandem gehen, von dem er weiß, dass er ihn schlägt, und ein Küchenmesser dazu einstecken?“

Wie wahr! Und so forderte sie im Namen des gesunden Menschenverstands drei Jahre Haft wegen Totschlags.

Doch der Richter der Jugendstrafkammer zeigte sich milde und weisungsgebunden. In dubito pro reo. Immer zu Diensten! Frau Führerin! Besonders wenn der Beschuldigte ein ach so süßer, rechtgläubiger Flüchtling ist.

So wie der von Merkel hofierte Erdoğan seiner Justiz vorgibt, seine scheiß Kritiker wegzusperren, so duldet auch Merkel keinen Widerspruch. Ihre Politik sei schlechthin alternativlos. Und wir, die Gut-Deutschen wollen doch nicht islamophob genannt werden; nicht wahr, Herr Beier? Also: Unterwerfung. Also: erkannte dhimmi Beier auf Geheiß von oben auf Freispruch im Namen der Ehre.

Und so kam es, dass der erstochene Flüchtlingshelfer sein naiv-dümmliches Gutmensch-Prügeln nicht nur mit seinem Leben bezahlte, sondern obendrein auch noch von einem anderen – nicht Nazi, sondern – ebenso naiv-dümmlichen Gutmenschen – welch ironie der Geschichte – post mortem als selbst schuld verhöhnt wurde.

Ende gut, alles gut.

Nun hat der Messerstecher freie Bahn, kann ungestört an der Minderjährigen weiterbaggern und seinem Schwarm mit der ihm zustehenden Haftentschädigung auch noch nette Geschenke kaufen…

Es lebe die deutsche Rechtsprechung! Allahu akbar!

 

Der Populismus der GroKo: Der Fall Maaßen

An keinem anderen Vorgang aus dem letzten halben Jahr lässt sich deutlicher ablesen, wie Politik in Deutschland gemacht wird als am Fall Maaßen. An diesem Fall kann man/frau hervorragend studieren, wie

1)     die Gutmensch-Presse politisch relevante Aktionen filtert, politische Entscheidungen (subtil) vor-initiiert, je Gusto mal sanft, mal scharf kommentierend begleitet, umjubelt, was ihr gefällt, und abstraft, was ihr missfällt – und

2)     die Bundesregierung nicht selbstbewusst agiert, wie sie sollte, sondern stattdessen lediglich von Angst (vor dem Wähler) getrieben, verschreckt und duckmäuserisch RE-agiert.

Die (Chronologie der) Berichterstattung in den Tagesthemen zeigt dies paradigmatisch.

 

Auslöser:

Tagesthemen, 26.8.2018, 07.06-07.35

„NACH TÖDLICHEM STREIT Proteste im Zentrum von Chemnitz“

Nicht der tödliche Streit macht den Nachrichtenwert aus, sondern die Reaktion darauf.

„Im sächsischen Chemnitz sind mehr als 800 Demonstranten durch die Innenstadt gezogen

[Dies für sich ist kaum spektakulär genug: und eine Meldung wert, ABER:],

unter ihnen viele Anhänger der rechten Szene, so Medienberichte.

[Soll heißen: Zu diesem Zeitpunkt lagen den Tagesthemen keine gesicherten Informationen dazu vor. Im Klartext: Die Aufnahme dieses Vorgangs in die Tagesthemen erfolgte auf Verdacht hin, dass Anhänger der rechten Szene Böses taten: nämlich demonstrierten. Wären es Anhänger der linken Szene gewesen, so hätten die Tagesthemen dies wohl kaum thematisiert. Ist doch das Demonstrationsrecht ein Grundrecht –, aber natürlich nur, solange es nicht die rechten Bösmenschen in Anspruch nehmen (wollen). Ferner, allein, dass dies wahrscheinlich so passiert sei, begründete für die Gutmenschen der Tagesthemen dann bereits die (Pflicht zur) Berichterstattung. –– Anschließend geht es objektiv weiter, indem faktisch/objektiv berichtet wird:]

Zu den spontanen Demonstrationen war im Internet aufgerufen worden. Dabei gab es Rangeleien. Die Polizei verstärkte ihre Präsenz. Hintergrund sei der Tod eines 35-jährigen Deutschen in der Nacht zum Sonntag, so die Polizei. Er starb nach einem Streit, an dem mehrere Menschen unterschiedlicher Nationalität beteiligt gewesen sein sollen, so die Polizei.“

Zynismus pur: Nicht der Tod eines Menschen und nicht das zugrundeliegende Gewaltverbrechen ist beklagenswert, sondern (erst) die Reaktion darauf, weil sie – nicht von links, sondern – von rechts erfolgte. Die, die Wut zeigen, das sind die Wutbürger, die Bösmenschen. Die würden die Gutmenschen am liebsten inexistent machen, id est vernichtet sehen. Hierin sind sie sich mit den ach so süßen Koranjüngern einig. Was den einen die kuffār, die es zu vernichten gilt, sind den andern die scheiß Wutbürger.

Nur einen Tag später dann wird das Vorkommnis, das am Vortag nur im Nachrichtenblock (ab Minute 7 knapp eine halbe Minute lang) besprochen wurde, bereits Eingangs- und Hauptthema, mit dem sich die Tagesthemen nun fast 12 Minuten, mehr als die Hälfte der knapp 22 Minuten dauernden Sendung!! lang beschäftigen.

 

Tagesthemen, 27.8.2008, 0.16-12.08

„Am Wochenende hatte Chemnitz noch ein friedliches Fest zu seinem 875-jährigen Bestehen feiern wollen. Jetzt steht die Stadt im Mittelpunkt einer Konfrontation voller Gewaltpotenzial. Nachdem in der Nacht zum Sonntag ein 35-jähriger erstochen worden war und gestern spontan rechtsextreme Gruppierungen durch die Innenstadt zogen und offenbar

[Auch hier wird wieder ein Verdacht, der durch die Integration in einen Bericht zu einem Quasi-Fakt umstilisiert wird. Wenn Bösmenschen dies tun würden, würde die Gutmensch-Presse, Tagesthemen inklusive, augenblicklich fake news wittern. Doch Gutmenschen: Die tun so etwas Böses bekanntlich nicht. Nein, die sind doch die (sich selbst feiernden) Guten – über jeden (bösen) Zweifel erhaben.]

Ausländer attackierten, folgte heute ein Haftbefehl gegen zwei Tatverdächtige, einen Syrer und einen Iraker. Doch beruhigt hat das die Lage nicht, im Gegenteil. Am Abend gab es wieder Demonstrationen. Auf der einen Seite die rechte Bewegung Pro Chemnitz, darunter Rechtsextreme und Neonazis

[Liebe Zuschauer, falls ihr es noch nicht begriffen habt: Das sind die schlechthin Bösen.],

auf der anderen das Bündnis Chemnitz Nazifrei.

[Das sind die schlechthin Guten, ihr Zuschauer! Dazwischen gibt es nichts. Tertium non datur. Begreift das endlich und entscheidet euch! Seid links!]

Es kam zu Ausschreitungen. Laut Polizei gab es zwei Verletzte. [Welch imponierend große Anzahl!] Über eine Stadt im Ausnahmezustand“…

Ausnahmezustand? Bei zwei Verletzten?

Auffallend auch die Strukturierung in rechts versus links. Hier die Guten, dort die Bösen. So wird der Antagonismus, die Spaltung der Gesellschaft, der Zivilgesellschaft, hier der Demonstrierenden in Gut und Böse nicht nur festgestellt sondern auch festgeschrieben, zementiert.

„Ein paar hundert Meter weiter, getrennt durch Polizisten [von den Demonstranten der Gegenseite] demonstrierte das linke Bündnis Chemnitz Nazifrei. Von mehr als 1000 Teilnehmern berichten Beobachter vor Ort. [Wer genau? Das bleibt uns vorenthalten.] Darunter sind auch viele Chemnitzer, die Haltung zeigen wollen.“

Haltung zeigen ist also eine Zuschreibung der Tagesthemen-Macher an die Gutmenschen(-Seite). Nur die Linken, die Gutmenschen zeigen Haltung. Haltung sei per se Haltung gegen rechts, heißt das. Und rechts: das ist der Mob. Differenzierung? Fehlanzeige.

„Amateurvideos im Netz zeigen Personen, die Menschen anderer Hautfarbe jagen. Jagdszenen auf Chemnitz‘ Straßen.

[Hierzu ist zu sagen, dass immer und immer wieder dieselben 2 Kurzvideos gezeigt werden, auf denen man/frau lediglich erkennen kann, dass Personen herumlaufen bzw. vor anderen weglaufen. Vor wem sie weglaufen, so sie denn weglaufen, bleibt verschwommen. Mehr passiert nicht.]

Eindeutig die Reaktion der Bundesregierung: „Solche Zusammenrottungen, Hetzjagden auf Menschen anderen Aussehens, anderer Herkunft oder der Versuch, Hass auf den Straßen zu verbreiten, das nehmen wir nicht hin, das hat bei uns, in unseren Städten keinen Platz, und, das kann ich für die Bundesregierung sagen, dass wir das auf das schärfste verurteilen.““ (Steffen Seibert)

Zusammenfassend kommentieren die Tagesthemen dann:

„Hetzjagden in der Chemnitzer Innenstadt, ein rechter Mob offenbar mit Bereitschaft zur Selbstjustiz“.

Die einen werden abgewertet: seien Mob und lynchbereit; die anderen werden aufgewertet: seien charakterstark, zeigten Haltung.

Und dann äußert sich der Verfassungsschutzpräsident. Endlich.

Doch anders als erwartet. Objektiv gesehen: Er opponiert gegen den Mainstream. Also: Er zeigt Haltung. Doch er opponiert gegen links, dieser Spielverderber! Und sofort ist die Aufregung auf Seite der sich als Gutmensch Feiernden groß.

 

Tagesthemen, 7.9.2018, ab Sekunde 16

„Was genau ist am vorvergangenen Wochenende in den Straßen von Chemnitz passiert? Die Ermittlungen zu möglichen Straftaten sind noch gar nicht abgeschlossen,

[Soll heißen: Er äußert sich zu früh, ohne Kenntnis, unbedarft, als Idiot.]

da meldet sich der Mann zu Wort, der qua Amt eine Autorität in Fragen der inneren Sicherheit ist und zweifelt mal eben in der Bild-Zeitung daran, dass es überhaupt Hetzjagden gegeben habe. Mehr noch: Ein im Internet kursierendes Video mit Jagdszenen sei eine gezielte Fälschung.

[fake news von links? DAS muss fake news sein!]

Das behauptet der Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz Hans-Georg Maaßen, hat aber selbst weder Beweise vorgelegt, noch Zeugen benannt. Denn

[Liebe Tagesthemen-Macher: Es sollte Doch heißen. Denn Sie wollen doch einen Gegensatz konstruieren.]

die gibt es. [Wen denn?] Es gibt Aussagen [Von wem denn?], wonach Menschen mit ausländischem Aussehen in den Chemnitzer Straßen sehr wohl angegriffen und verfolgt wurden.“

So kommt es vorgeblich zur Irritation. Realiter jedoch haben sich die Tagesthemen schon längst ihr Urteil gebildet. Die behaupteten Hetzjagden von (den bösen, bösen rechten Inländern) diesem lynchbereiten Mob, auf die süßen, süßen Ausländer, insbesondere die süßen, süßen Flüchtlinge) sind Fakt. Punkt! Und Maaßen kuscht, bekennt sich und gesteht.

 

Tagesthemen, 11.9.2018, 0.37 – 1.06

Es „herrscht weiter große Irritationen über die Aussagen von Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen. Der hatte ja zunächst der Kanzlerin in der Frage widersprochen [Majestätsbeleidigung! So was geht gar nicht!], dass es vor zwei Wochen in Chemnitz Hetzjagden auf Ausländer gegeben habe und angezweifelt, dass ein Video [Welches?] dazu authentisch sei, um dann in einem Brief an Innenminister Horst Seehofer umzuschwenken und diese Aussage zu relativieren: Er sei falsch verstanden worden.“ …

Und da nicht sein kann, was nicht sein darf, gilt es nun, den bösen, bösen Irritator, Idioten und Majestätsbeleidiger zu bestrafen.

 

Tagesthemen, 18.9.2018, 0.15-0.48

„Gehen oder bleiben? Darum ging es heute im Kanzleramt, als die Chefs der Regierungsparteien zusammensaßen. Und am Ende einigte man sich auf Gehen und Bleiben. Hans-Georg Maaßen muss als Chef des Bundesverfassungsamtes abtreten und tritt künftig als Staatssekretär im Innenministerium auf. Diese Karriereentwicklung besprach sein alter und neuer Dienstherr Horst Seehofer zuerst mit der Kanzlerin und später auch mit SPD-Chefin Andrea Nahles.“

Was in den Tagesthemen zunächst sehr nüchtern berichtet wird, wird einen Tag später kommentiert, bewertet: natürlich negativ bewertet, kritisiert. Maaßen, diese rechte Drecksau. In den Staub mit ihr/ihm!

 

Tagesthemen, 19.9.2018, ab Sekunde 19

„Am Ende eines Tages, an dem im Land mal wieder heftig über politische Beschlüsse diskutiert wurde und man das Gefühl nicht loswird: Gewonnen hat bei der gestrigen Personalentscheidung nur einer: Hans-Georg Maaßen selbst, also derjenige, der zwar als Verfassungsschutzchef gehen musste, dafür aber eine Etage weiter hochfährt und nun Staatssekretär im Innenministerium wird. In der Großen Koalition schiebt man sich gegenseitig die Schuld und Verantwortung zu für den, sagen wir mal, bemerkenswerten Karrieresprung, [Das hättet ihr auch wohl gern, ihr heuchlerischen Neider.] und viele Wähler sind vor allem eins: verärgert.“

Klar: Um vom eigenen Neid abzulenken, wird er als dem Wahlvolk eigen diesem suggeriert. Soll heißen: Wir Journalisten sind unschuldig. Es sind die Wähler. Schaut her! Wir geben lediglich die Stimmung wider. Zum Beleg werden Kurz-Statements von je zwei Passanten aus Hamburg, Köln, Leipzig und München eingespielt. Nicht zu plump, aber doch berechnend, ausgesucht. Erkenntnis ist Interesse geleitet. Doch nur im positiven Sinn, selbstredend. Habermas ist schließlich einer der Guten, ist links.

Und dann, endlich, reagiert die Politik und endlich so, wie gewünscht.

 

Tagesthemen, 21.9.2018, ab Sekunde 16

„Manchmal hilft es ja im Leben wie am Computer die Reset-Taste zu drücken, also nach vorne zu schauen und gleichzeitig wieder von vorne zu beginnen. In einem Brief an die Kanzlerin und den Innenminister bittet heute Andrea Nahles den Maßen-Deal von Mitte der Woche zu überdenken. Was heißt, lasst uns drei noch einmal zusammensitzen. Merkel und Seehofer haben nicht abgelehnt, und so dürfte es, was erstaunlich genug ist, wohl noch an diesem Wochenende ein zweites Treffen geben. Was aber zumindest genauso erstaunlich wie auch bedenklich erscheint,

[Ob die Tagesthemen hierin die eindeutig populistische Grundhaltung erkennen und sich deswegen bedenklich zeigen? Wird doch Populismus von der Gutmenschen-Presse a se rechts verortet]

ist, dass Nahles erklärt, die negativen Reaktionen aus der Bevölkerung zeigten, dass, Zitat, wir uns geirrt haben. Hat sie tatsächlich geglaubt, das Volk würde Beifall spenden?“

Paradigma einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung: Nicht sein kann, was nicht sein darf!

Nahles‘ Rückrudern und Forderung nach Neuverhandlung wird also eindeutig populistisch begründet.

Zwei Tage später dann berichten die Tagesthemen über deren Ergebnis, den neu gefundenen Kompromiss.

 

Tagesthemen, 23.9.2018, ab Sekunde 10

„In dieser Woche hat die Politik einige Dinge auf den Weg gebracht: ein Kita-Gesetz zum Beispiel oder mehr Geld für mehr Wohnungen und mehr Bauland.

[Wozu? Was soll das Positives bewirken? Was ist der Zweck?]

Diese Koalition arbeitet also [effektiv? und effizient?] und stand doch mal wieder kurz vor dem Zusammenbruch. Doch nun scheint der Bruch abgewendet, und eine gewisse [Bitte präziser!] Erleichterung darüber herrscht bei allen drei Parteien nach dem nachmittäglichen Gespräch im Kanzleramt. Hans-Georg Maaßen wird Sonderberater im Innenministerium und verdient keinen Cent mehr als bisher.

[Populistisches Zugeständnis an all die Neider im Land!]

Da hat man, so scheint es, beiden Seiten genüge getan. Seehofer entlässt Maaßen nicht und die SPD kann vorweisen, Maaßen hat seinen ursprünglichen Posten verloren und wird nicht befördert.“

So sehen gesichtswahrende Kompromisse aus. Die Politik macht vor, was die Tagesthemen-Vortragenden nicht einmal versuchen: Gräben überbrücken, statt sie festzuschreiben; Zusammenhalt erarbeiten und demonstrieren, statt Konfrontation aufzeigen und schüren.

„Keine halbe Stunde später [nachdem Seehofer die Einigung verkündete] nennt die SPD-Chefin die Einigung ein Signal, dass die GroKo öffentliche Kritik ernst nehme und sich korrigieren könne. Und jetzt, so Nahles: Ab an die Regierungsarbeit.“

Ein Appell für die Arbeit an konstruktiven Lösungen, statt mehr und mehr Verstrickung in destruktiven Schuldzuweisungen. Doch nur einen Tag später verkünden die Tagesthemen genüsslich Muttis populistisches Schuldeingeständnis.

 

Tagesthemen, 24.9.2018, ab Sekunde 54, nicht als Hauptmeldung

„Ein sorry, eine politische Entschuldigung ist bei der Kanzlerin ganz, ganz selten. Heute jedoch drückte sie ihr Bedauern aus: [Merkel:] „Wenn ich mich persönlich frage, dann habe ich mich im Zusammenhang mit der Entscheidung vom Dienstag zu sehr mit der Funktionalität und den Abläufen im Bundesinnenministerium beschäftigt, aber zu wenig an das gedacht, was die Menschen zu Recht bewegt, wenn sie von einer Beförderung hören; und dass das geschehen konnte, das bedauere ich sehr.“

Dem Druck der Straße nachgeben, das nennt man/frau gemeinhin Populismus. Schön, dass Merkel nun so freimütig einräumt, Populist zu sein, populistisch zu handeln!

Und dann, zum guten Schluss, tut Maaßen dem Triumvirat aus Merkel, Seehofer und Nahles auch noch den Gefallen: sich zum Abschuss selbst feilzubieten; ein Geschenk, das von Seehofer dankend angenommen wird.

 

Tagesthemen, 5.11.2018, ab Sekunde 16

„Nun also doch: Nach den Vorfällen in Chemnitz wäre beinahe die Bundesregierung an dem Streit um die Äußerungen von Bundesverfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen zerbrochen. Der wurde dann erst befördert, dann versetzt und heute nun doch vor die Tür gesetzt.

[Klammheimliches Frohlocken an der heuchlerischen Gutmenschfront.]

Innenminister Horst Seehofer, der sich erst vehement vor seinen obersten Mitarbeiter beim Bundesverfassungsschutz gestellt hatte, sah nun auch keinen anderen Weg mehr, als Maaßen in den einstweiligen Ruhestand zu versetzen. Nach giftigen Bemerkungen über seine Kritiker in einer Rede vor internationalen Geheimdienstchefs war er nun nicht länger haltbar.“

Ende gut, alles gut? Klappe zu. Affe tot.

Prügelnde Asylbewerber

Jugendliche verprügeln wahllos Passanten in Amberg, SZ online, 30.12.2018

Ein besonders herzliches Willkommen bereiteten unsere süßen, netten Flüchtlinge gestern zu Amberg frisch angekommenen Bahnreisenden. Ein Fall, der nicht fake news sein kann, weil ja sogar die sich zur politischen Korrektheit selbst-verpflichteten Gutmenschen der SZ hierüber berichten (mussten):

„Vier Jugendliche haben in Amberg offenbar wahllos auf Passanten eingeschlagen und mehrere von ihnen verletzt. Neun Menschen wurden der Polizei zufolge am Samstagabend geschlagen und mussten zum Teil im Krankenhaus behandelt werden.

Ihre Prügeltour begannen die vier jungen Männer im Alter zwischen 17 und 19 Jahren demnach im Bahnhofsbereich: Sie schlugen einem ankommenden Reisenden mehrfach ins Gesicht. Wenige Minuten später prügelten sie auf dem Bahnhofsvorplatz auf zwei weitere Passanten ein und konnten anschließend zunächst fliehen.

Kurz danach waren die Männer vom Bahnhof aus Richtung Altstadt unterwegs, wieder schlugen sie ohne Vorwarnung auf verschiedene Passanten ein, ein Opfer wurde zu Boden geschleudert und auch dort noch weiter getreten. Sechs weitere Personen wurden dabei verletzt.

Wenig später konnte die Polizei die Jugendlichen in Bahnhofsnähe festnehmen, alle vier sind offenbar Asylbewerber.“

Merkwürdig nur, dass die SZ-Schreiberlinge diesmal gar nicht davon laberten, dass man/frau Verständnis für die armen, in völliger Ungewissheit ob ihres Asylbescheids zu uns Gekommenen haben müsse. (Dass von SZ und Konsorten die Zusammengedroschenen nicht bedauert werden, verwundert ohnehin nicht: sind ja schließlich nur scheiß Einheimische. Warum fahren die auch Bahn? Selbst schuld…)

Recht auf Kinderehe!

BGH hält Regelung zu Kinderehen für verfassungswidrig, WELT online, 14.12.2018

Robin Alexander u. Claus Christian Malzahn, Grünen-Politikerin Künast gerät in Erklärungsnot, WELT online, 24.05.2015

„Sind im Ausland geschlossene Kinderehen hierzulande zulässig? Der Bundesgerichtshof hat in der Frage eine höhere Instanz angerufen. Ein Ehemann [genauer: ein aus Syrien nach Deutschland Geflüchteter mit nicht-deutschem, syrischem Pass] hatte geklagt [wohl mit Steuergeld], weil ihm in Deutschland der Aufenthaltsort seiner Frau nicht bekannt gemacht worden war.

Der Bundesgerichtshof (BGH) hält die deutschen Vorschriften zum Verbot von Kinderehen für verfassungswidrig.“ (im Original kein Fettdruck)

Richtig so! Endlich!

Nur: Wieso gilt das Recht auf Kinderficken nur für die Flüchtlinge? Wir Deutsche wollen auch!! Die Grünen, Hoffnungsträger der Gutmenschen, sollten ihre „Kindersexforderungen“ endlich wieder ‚rauskramen (dürfen). Ist doch alles OK., „wenn keine Gewalt im Spiel ist!“, nicht wahr, Frau Künast?

„Während eine grüne Abgeordnete über häusliche Gewalt spricht, stellt ein CDU-Abgeordneter die Zwischenfrage, wie die Rednerin zu einem Beschluss der Grünen in Nordrhein-Westfalen stehe, die Strafandrohung wegen sexueller Handlungen an Kindern solle aufgehoben werden. Doch statt der Rednerin ruft, laut Protokoll, Renate Künast dazwischen: „Komma, wenn keine Gewalt im Spiel ist!““ (im Original kein Fettdruck)

(Frau Künasts Redebeitrag stammt vom 29. Mai 1986.)

 

Freiburg: Stadt der Gutmensch-Besserwessis

Tagesthemen vom 24.11.2018

Maria Ladenburger Stiftung

Eingeklemmt zwischen Flüchtlingskrise Mexiko/USA

„Der Bürgermeister der Stadt Tijuana rief den Notstand aus und bat die Vereinten Nationen um Hilfe. Er wolle kein Geld aus der Stadtkasse aufwenden, um die [ca. 5000] Flüchtlinge zu versorgen“ „die in die USA gelangen wollen.“

und Bundesliga

„Und nun zur Fußball-Bundesliga. Was ist mit dem FC Bayern los?“

präsentierte Marcus Bornheim in den Tagesthemen vom 24.11.2018 die Vorstellung der Maria Ladenburger Stiftung.

Hier das Eingangsstatement:

„Die Tat veränderte Freiburg. Die Stadt die den Ruf hatte, dass hier viele ganz unterschiedliche Menschen sehr entspannt miteinander leben können. Doch dann wurde im Oktober 2016 eine [19-jährige] Studentin vergewaltigt und ermordet von einem Flüchtling, der inzwischen zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Die Eltern sorgen nun dafür, dass der Name ihrer Tochter Maria Ladenburger nicht nur als Mordopfer im Gedächtnis bleibt. Eine Stiftung, die ihren Namen trägt, fördert Studenten in schwierigen Lebenssituationen und ausdrücklich auch ausländische Studierende bei deren Integration. Ein Signal an eine Stadt, die wieder verunsichert ist. Denn erst vor gut einem Monat vergewaltigten mutmaßlich mehrere Syrer in Freiburg eine 18-jährige.“

Dann werden aus Mama und Papa Ladenburgers Ansprachen anlässlich der Vorstellung der Stiftung einzelne Passagen vorgestellt.

Papa Ladenburger spricht u.a.:

Wenn in einer Gesellschaft Taten des Hasses oder der kaltblütigen Verachtung wiederum mit Hass und mit Hetze gegenüber anderen beantwortet werden, dann droht eine zerstörerische Spirale, die die Grundlagen unseres Miteinanders angreifen kann. Dem wollen wir mit unserer Stiftung ein kleines Zeichen von Mitmenschlichkeit in Marias Sinne entgegensetzen.“

Besser-Wessi Ladenburger nimmt also klar gegen die bösen Chemnitzer Stellung, denen die Gutmensch-Presse ja immer wieder, mehrere Tage lang vorhielt, Hetzjagden auf ausländisch Aussehende veranstaltet zu haben.

Wie schön, das Vorurteil gegen die Schlecht-Chemnitzer erneut vortragen, wieder aufleben und nun durch eine Stiftung zementieren zu können: Schaut her, ihr scheiß Chemnitzer wie wir im Westen euch Gutmenschentum vorleben. Gutmensch Ladenburger trägt so selbst dazu bei, die zerstörerische Spirale zwischen Gutwessis und Schlechtossis weiter zu vertiefen. Besten Dank auch!

Und nun zur Bundesliga…