Home-grown Islamism: „Generation Allah“ in Deutschland

Werner van Bebber, Islam-Experte sieht „Generation Allah“ aufwachsen, DER TAGESSPIEGEL online, 5.2.2019

Regina Mönch, Zerrieben zwischen zwei Kulturen, FAZ online, 15.9.2018

Majd Abboud, „Von Anfang an zum Scheitern verurteilt“, CICERO online, 28.9.2018

Uwe Müller, Ein Toter nach Streit zwischen Deutschen und Afghanen, WELT online, 9.9.2018

Kersten Knipp, Der tiefe Fall der Freien Syrischen Armee, Deutsche Welle (DW) online, 3.2.2018

Hilarion G. Petzold, Wie gefährlich sind Religionen und   wie riskant sind ihre Fundamentalismuspotentiale?, Psychologische Medizin, 27 (2016) 3, S. 20-38

Ahmad Mansour, Autor mehrerer Bücher zum Thema Integration, „sieht“ — so Werner van Bebber in seiner Rezension zu Mansours Buch

Klartext zur Integration; Gegen falsche Toleranz und Panikmache, veröffentlicht in 2018 —

„eine „Generation Allah“ heranwachsen, die nichts weniger will als Integration und keine Vorstellung von Zusammenleben hat.“ (im Original kein Fettdruck)

Dies verdeutliche Mansour

am Beispiel eines Bekannten namens Nader.

[Genau, liebe Gutmenschen: Nur 1 einziges, klitzekleines Beispielchen. Völlig unrepräsentativ. Also eine komplett zu vernachlässigende Größe. Logo.]

Wer Nader frage, was er sei, bekomme zur Antwort „Palästinenser und Moslem“,

[in Fällen anderer Nationalität entsprechend: Syrer + Moslem, Afghane + Moslem, Marokkaner + Moslem, etc.]

obgleich Nader schon seit Jahren die deutsche Staatsangehörigkeit besitze.

[uns Deutschen als Nation ist eben jede/-r willkommen. Müssen wir doch der Welt zeigen, dass wir aus unserer Geschichte (der Schande) gelernt haben und uns nun zurecht ins Lager der Gutmenschen mit-rechnen, mit Bush und Konsorten auf der Seite der Guten kuscheln dürfen…]

Nader gebe sich als Patriarch. Er sagt seiner Frau und seinen Kindern, was sie zu tun haben. Er arbeitet schwarz und nimmt die Unterstützung der Behörden mit. Was er für seine Kinder wünsche? „Sie sollen die Ehre der Familie hochhalten. Sie sollen wissen, woher sie kommen, wissen, dass sie Palästinenser sind und sonst nichts – und auf mich hören.“ Soweit der Bürger Nader, der „mittendrin“ in einer Parallelgesellschaft lebe. Man liest diese Beschreibung eines Menschen und fragt sich: Warum sollte er sich ändern, nachdem er von Gaza nach Berlin gezogen ist? In seiner Welt ist er der Chef. Die Frau gehorcht, die Kinder respektieren ihn.

Die Männer um ihn herum sind wie er. Sein Patriarchat ist unangefochten und zweifelsfrei. Er lebt, wie er in Gaza gelebt hat – nur sicherer. Warum sollte er sich integrieren?“ (im Original kein Fettdruck)

Sehr richtig.

Er wär‘ auch schön blöd, wenn er das tun würde: sich integrieren. Also seine unangefochtene Position als „Herr“ im eigenen Haus (unter seinesgleichen: Palästinenser + Moslem) riskieren und gegen die als „Knecht“ im fremden Haus (unter den andern: den Deutschen + den Ungläubigen) eintauschen würde. Außerdem ist es für ihn nur recht und billig, dass die scheiß Ungläubigen für ihn, den Rechtgläubigen zahlen. Sollen sie doch froh sein, am Leben gelassen und nicht über den Haufen gefahren zu werden. Und sie, die dhimmis, diese Würmer unterwerfen sich ohnehin nur allzu gern, nehmen nur allzu gern die ihnen zugewiesene Rolle des „Knechts“ ein. Wie verachtenswert! Dieses ehrlose Pack!! — — Tja, ihr Gutmenschen, egal wie toll ihr euch fühlt, in den Augen echter, „Eier“, Ehre habender Moslems seid ihr nur: der letzte Dreck!

Hier 1 weiteres — keine Angst! — nur noch 1 einziges weiteres, 1 ebenso klitzekleines, also wiederum komplett zu vernachlässigendes Beispielchen (mehr) aus Mansours Buch, das sich in der FAZ findet. Rezensentin Regina Mönch greift es auf schreibt:

Die Vorgesetzten verzweifelter Lehrer oder Jugendamtsmitarbeiter, die sich an Mansour gewandt hatten, sehen das oft anders, ob überlegt oder nur ignorant, ist egal. Doch wenn sie einen Lehrer sanktionieren, weil er einen kleinen Jungen, der fast kollabiert ist – Unterricht im Ramadan – freundlich dazu bringt, doch einen Schluck zu trinken, klingt das wie eine Geschichte aus dem Tollhaus. Sie ist aber leider wahr und kein Einzelfall.

[Wie? Was? Doch „kein Einzelfall„???

Das MUSS ein politisch inkorrekter Schreibfehler sein. Wir Leser bitten um (politisch korrekte) Richtigstellung! Aber hopp, hopp, ihr (Neo-)Nazis!!]

Die frommen [!] Eltern hatten sich danach bei der Schulaufsicht beschwert. Fazit: klarer Verstoß gegen die Religionsfreiheit.“ (im Original kein Fettdruck)

Was sonst?!

Außerdem ist der Islam dem Christentum überlegen. Schon allein deswegen, weil Prophet Mohammed nach Prophet Jesus gelebt hat – wie eine Bahá’í-Gläubige mir gegenüber argumentierte. (Wohlgemerkt: Diese Sektierer geben vor, gegenüber allen Religionen wertneutral zu sein. Ha ha!!)

Übrigens:

Keine Rezension zu diesem Buch Mansours in der SZ! (Zumindest nicht in deren Online-Ausgabe) bisher. So kann man/frau auch zeigen, dass Leute wie Mansour unwillkommen sind. Dieser Nestbeschmutzer! Dieser den Islam Schlecht-Redner!! Schämen soll er sich!!! Verpissen soll er sich!!!!

Also wirklich. Sind doch alle so süß und lieb, die ach so süßen, lieben Flüchtlinge. Insbesondere die. Nicht wahr?

Frauen prügeln? Kein Problem (gedeckt durch den Koran). Kinderehe? Kein Problem (gedeckt durch Hadithe). Weihnachtsmärkte plattfahren? Pure Ausnahmstat (von IS-Irren). Deutsche abstechen? Selbst schuld: weil selbst mit-prügelnd (Fall Ochtrup/Münster), vor-erkrankt (Fall Köthen), etc. Wird sich schon ein Grund finden, um auf Freispruch zu plädieren. Nicht wahr, Richter Beier??

So wundert es andererseits auch nicht, dass die — Gott sei Dank! nicht wenigen — Flüchtlinge, die tatsächlich integrationswillig waren und wenn wir Glück haben — allen Fehlleistungen deutscher Toleranz-Politik zum Trotz — vielleicht sogar immer noch sind, von der Gutmensch-Politik enttäuscht sind und sich abwenden, irgendwann vielleicht gar abwandern.

Einer von denen ist Majd Abboud. Er ist einer von denen, die in 2015 zu Hunderttausenden nach Deutschland kamen, gelockt wurden, wohl wissend, dass es sich um

„Menschen aus einem „fundamentalistischen Mittelalter““ (Petzold, 27)

handelt. Was Gutmensch Hilarion G. Petzold freilich nicht hindert zu relativieren: (im fundamentalistischen Mittelalter stehen gebliebene)

„gewaltaktive Fundamentalisten findet man [auch unter anderen Religionen] an sehr vielen Orten“, (eb.)

von einer „„Systematik der Freiheit““ (eb., 29) zu schwadronieren und uns zu empfehlen, mit diesen Primitivlingen in einen „POLYLOG“ einzutreten, da nur der allein uns „weiterbringen kann“ (eb., 25). Is‘ ja toll. Natürlich könne und müsse ein solcher Polylog — einem anderen Träumer, Habermas zufolge — strikt, absolut vorurteils- und herrschaftsfrei geführt werden.

Just diese naiv-verharmlosende, weltfremd-devot-illusorische Grundhaltung ist es, die (auch) integrationswillige Moslems zum Kotzen finden.

In Cicero resümiert Abboud:

„Da Deutsche und Flüchtlinge von völlig anderen Voraussetzungen ausgehen [hehres Gutmensch-Ideal vs. schnöde Mittelalter-Wirklichkeit], kann ich sicher sagen, dass der Integrationsprozess von Anfang an zum Scheitern verurteilt war.“ (im Original kein Fettdruck)

Abboud sieht das deutsche Staatsversagen vor allem in folgender Hinsicht:

„Deutschland hat […] Maßnahmen ergriffen […], um sich der Lebensweise der Einwanderer anzupassen und sie zufriedenzustellen. So wurden [dem Polylog-Ideal folgend] zum Beispiel neue, auf unterschiedlichen Nationen und Sprachen ausgerichtete Moscheen gebaut, weil die verschiedenen Gruppierungen und Nationalitäten einander nicht tolerieren. Wie soll man aber von den Deutschen erwarten, Toleranz zu zeigen, wenn die neuen Gäste dazu untereinander nicht einmal imstande sind?

Deshalb halte ich die deutsche Regierung für mitschuldig [!], weil sie zu sehr auf die Forderungen der Flüchtlinge eingeht. Es scheint so, als ob die Deutschen den Flüchtlingen mehr entgegen kommen als umgekehrt. […]

Die Tatsache, dass unter den Flüchtlingsströmen auch viele Radikale waren, die im Krieg mitgewirkt und die Chance zur Flucht ergriffen haben, als sie sahen, dass der Kampf gegen die syrische Regierung erfolglos war, ist nicht mehr zu vertuschen. Wir dürfen dies nicht unter den Teppich kehren, denn diese Menschen bedrohen nicht nur den Frieden des Landes, sondern erschweren ganz konkret auch den Aufenthalt derer, die sich gut integrieren wollen.

Unsere Rebellen wussten, dass diejenigen, die an der Seite der USA stehen und die Interessen des Westens [vor allem der CIA] repräsentieren,

[z.B. die sogenannte ‚Freie Syrische Armee‘, die in Wahrheit eine islamistische Räuberbande ist (siehe Kamal Sido)]

sich alles erlauben können. Sie wissen außerdem, dass es in Deutschland eine Regierung gibt, die sich unter dem Deckmantel der Toleranz für Ausländer mehr einsetzt als für die eigenen Leute.

[Wie politisch inkorrekt!! Dieser undankbare Scheißer! Dieser verkappte Neo-Nazi! Als wirklich. Am besten ausweisen! Mit Mansour zusammen abschieben!!…]

Folglich steigen die Ansprüche und damit auch die Undankbarkeit immer weiter.“ (im Original kein Fettdruck)

Tja, mein Lieber: Willkommen in Deutschland!

Im Land der dhimmis und ihrer kuschelig polylogen Untertan-Kultur! (Heinrich Mann)

Frohlocket, ihr Rechtgläubigen!

Allahu akbar!

 

 

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LG Münsters Freispruch für afghanischen Totschläger

Merkel, Bundespressekonferenz, 31.8.2015, ab min. 13.13

A. Wegener, F. Schneider u. Veronique Rüssau, Können sechs Messerstiche Notwehr sein?, BILD.de, 20.1.2019

Münster: Afghane erstach Flüchtlingshelfer – nun ist er freigesprochen worden, DER WESTEN online, 21.1.2019

Iris N. Masson, Nächstes Skandal-Urteil: Freispruch für afghanischen Messer-Mörder, COMPACT Online, 21.1.2019

Katja C. Bothe, Freispruch nach Messerstichen im Ochtruper Stadtpark, WDR Lokalzeit Münsterland, 21.1.2019

Sind sechs Messerstiche wirklich Notwehr?, RTL.de, 22.1.2019

Johannes Daniels, Kultursensibles Urteil: Freispruch für Totstecher Seyed M., PI-News online, 22.1.2019

Afghanischer »Flüchtling« tötet Flüchtlingshelfer mit sechs Messerstichen – Freispruch, Die Freie Welt online, 22.1.2019

Jakob Tscharntke, „Können sechs Messerstiche Notwehr sein?“, journalistenwatch.com, 23.1.2019

‚Bunun adı kanı kanla temizlemeye çalışmaktır‘, TRT HABER online, 6.6.2017

Abd al-Malik Ibn Hishâm, Das Leben Mohammed’s, Aus dem Arabischen von Gustav Weil, Stuttgart 1864, Bd. 1

Am 31.8.2015 erklärte Mutti ihrem besorgten Wahlvolk: Es möge angesichts ihrer großzügig-huldvollen Geste der Einladung an die zu Hunderttausenden darauf wartenden süßen, lieben, Deutschland ach so bereichernden Migrantinnen und Migranten nicht verzagen:

„Wir schaffen das. Wir schaffen das. Und wo uns etwas im Wege steht, muss es überwunden werden.“ (Merkel)

Zu Befehl! Frau Führerin!

Nun hat Richter Michael Beier „neutral und emotionslos“ im Namen der Scharia, äh des Volkes Recht gesprochen. Und das kam (nach vorliegender Quellenlage der nicht untendenziösen Presse) so:

Seyed, ein süßer, lieber 18-jähriger afghanischer Flüchtling hatte Bock auf Frau. Doch José Miranda, sein 20-jähriger Flüchtlingshelfer-Kumpel, wollte seine Freundin (was immer das heißen mag) beschützen und Seyeds Angemache beenden, weil sie! nicht wollte, von Seyed angemacht zu werden. Und so verprügelte der die Ehre seiner Freundin Verteidigende Seyed (wohl) mehrmals. Angeblich brach er ihm einmal auch den Kiefer. Seyed sah sich folglich in seiner Ehre verletzt. Verlierer zu sein, gar Opfer zu sein ist erbärmlich, eine Schande. Doch von einem (scheiß) kāfir niedergemacht zu werden: Das ist das Ehrenrührigste überhaupt, eine kaum zu toppende Schande. Und so bleibt nur der Tod als Ausweg. Wie im Film Highlander: Es kann nur einen geben: entweder ich, oder der andere.

Im Kampf Gläubige gegen Ungläubige befiehlt der Koran:

„Und tötet sie [die Ungläubigen], wo immer ihr auf sie stoßt […]; das ist die Vergeltung für die Ungläubigen.“ (2, 192)

„Wenn Sie jedoch ablassen, dann ist Allah allvergebend, barmherzig.“ (2, 193)

Dumm gelaufen, für José. Warum wollte er, der Ungläubige, aber auch unbedingt über Seyed, den Gläubigen, triumphieren? —

Das Töten eines Rechtgläubigen aber ist etwas völlig anderes. Hier gilt der Rechtsgrundsatz: Blut kann nur mit Blut reingewaschen werden. (Mohammed selbst verfügte, Mörder hinzurichten. (Abd al-Malik, 242))

So sieht das auch Merkels Lieblings-Bündnispartner, Imam-Schulabsolvent Erdoğan:

„Bunun adı kanı kanla temizlemeye çalışmaktır.“ Also ist daran zu arbeiten, Blut mit Blut zu reinigen.

Was für Erdoğan das böse, böse kurdische Terroristenpack, das es vom Erdboden zu tilgen gelte, das ist für den lieben, süßen rechtgläubigen Seyed der scheiß kāfir.

Beim nächsten, finalen Streit — den der Freien Welt zufolge Seyed bewusst provoziert haben soll

„Er [Seyed] stellte daher weiterhin besagter junger Frau nach, wurde immer zudringlicher, um den 20-Jährigen aus der Reserve zu locken.“

wollte Seyed denn nicht mehr als Verlierer wie ein Hund vom Platz kriechen. Also nahm er sich vorsorglich von zu Hause ein Küchenmesser mit. (Messer eignen sich bekanntlich hervorragend für Blutwäsche.) Und als sich im Kampf dann abzeichnete, dass er wieder mal der Unterlegene sein würde, stach er zu, sechsmal kurz hintereinander. Und so überwand er, wie unser Mutti, besser: die Mutti all der süßen Flüchtlinge einst forderte, was ihm im Weg stand. Allahu akbar!

Doch die Staatsanwältin Nicole Karweger, ein wahrlich nichtsnutziges, ungläubiges Weib, wagte im Namen des Volkes zu widersprechen:

„Sechs Stiche sind zur Abwehr nicht erforderlich. Der Angeklagte wollte José unter dem Deckmantel der Notwehr einen Denkzettel verpassen. Warum sonst sollte er zu der Auseinandersetzung mit jemandem gehen, von dem er weiß, dass er ihn schlägt, und ein Küchenmesser dazu einstecken?“

Wie wahr! Und so forderte sie im Namen des gesunden Menschenverstands drei Jahre Haft wegen Totschlags.

Doch der Richter der Jugendstrafkammer zeigte sich milde und weisungsgebunden. In dubito pro reo. Immer zu Diensten! Frau Führerin! Besonders wenn der Beschuldigte ein ach so süßer, rechtgläubiger Flüchtling ist.

So wie der von Merkel hofierte Erdoğan seiner Justiz vorgibt, seine scheiß Kritiker wegzusperren, so duldet auch Merkel keinen Widerspruch. Ihre Politik sei schlechthin alternativlos. Und wir, die Gut-Deutschen wollen doch nicht islamophob genannt werden; nicht wahr, Herr Beier? Also: Unterwerfung. Also: erkannte dhimmi Beier auf Geheiß von oben auf Freispruch im Namen der Ehre.

Und so kam es, dass der erstochene Flüchtlingshelfer sein naiv-dümmliches Gutmensch-Prügeln nicht nur mit seinem Leben bezahlte, sondern obendrein auch noch von einem anderen – nicht Nazi, sondern – ebenso naiv-dümmlichen Gutmenschen – welch ironie der Geschichte – post mortem als selbst schuld verhöhnt wurde.

Ende gut, alles gut.

Nun hat der Messerstecher freie Bahn, kann ungestört an der Minderjährigen weiterbaggern und seinem Schwarm mit der ihm zustehenden Haftentschädigung auch noch nette Geschenke kaufen…

Es lebe die deutsche Rechtsprechung! Allahu akbar!

 

Der Populismus der GroKo: Der Fall Maaßen

An keinem anderen Vorgang aus dem letzten halben Jahr lässt sich deutlicher ablesen, wie Politik in Deutschland gemacht wird als am Fall Maaßen. An diesem Fall kann man/frau hervorragend studieren, wie

1)     die Gutmensch-Presse politisch relevante Aktionen filtert, politische Entscheidungen (subtil) vor-initiiert, je Gusto mal sanft, mal scharf kommentierend begleitet, umjubelt, was ihr gefällt, und abstraft, was ihr missfällt – und

2)     die Bundesregierung nicht selbstbewusst agiert, wie sie sollte, sondern stattdessen lediglich von Angst (vor dem Wähler) getrieben, verschreckt und duckmäuserisch RE-agiert.

Die (Chronologie der) Berichterstattung in den Tagesthemen zeigt dies paradigmatisch.

 

Auslöser:

Tagesthemen, 26.8.2018, 07.06-07.35

„NACH TÖDLICHEM STREIT Proteste im Zentrum von Chemnitz“

Nicht der tödliche Streit macht den Nachrichtenwert aus, sondern die Reaktion darauf.

„Im sächsischen Chemnitz sind mehr als 800 Demonstranten durch die Innenstadt gezogen

[Dies für sich ist kaum spektakulär genug: und eine Meldung wert, ABER:],

unter ihnen viele Anhänger der rechten Szene, so Medienberichte.

[Soll heißen: Zu diesem Zeitpunkt lagen den Tagesthemen keine gesicherten Informationen dazu vor. Im Klartext: Die Aufnahme dieses Vorgangs in die Tagesthemen erfolgte auf Verdacht hin, dass Anhänger der rechten Szene Böses taten: nämlich demonstrierten. Wären es Anhänger der linken Szene gewesen, so hätten die Tagesthemen dies wohl kaum thematisiert. Ist doch das Demonstrationsrecht ein Grundrecht –, aber natürlich nur, solange es nicht die rechten Bösmenschen in Anspruch nehmen (wollen). Ferner, allein, dass dies wahrscheinlich so passiert sei, begründete für die Gutmenschen der Tagesthemen dann bereits die (Pflicht zur) Berichterstattung. –– Anschließend geht es objektiv weiter, indem faktisch/objektiv berichtet wird:]

Zu den spontanen Demonstrationen war im Internet aufgerufen worden. Dabei gab es Rangeleien. Die Polizei verstärkte ihre Präsenz. Hintergrund sei der Tod eines 35-jährigen Deutschen in der Nacht zum Sonntag, so die Polizei. Er starb nach einem Streit, an dem mehrere Menschen unterschiedlicher Nationalität beteiligt gewesen sein sollen, so die Polizei.“

Zynismus pur: Nicht der Tod eines Menschen und nicht das zugrundeliegende Gewaltverbrechen ist beklagenswert, sondern (erst) die Reaktion darauf, weil sie – nicht von links, sondern – von rechts erfolgte. Die, die Wut zeigen, das sind die Wutbürger, die Bösmenschen. Die würden die Gutmenschen am liebsten inexistent machen, id est vernichtet sehen. Hierin sind sie sich mit den ach so süßen Koranjüngern einig. Was den einen die kuffār, die es zu vernichten gilt, sind den andern die scheiß Wutbürger.

Nur einen Tag später dann wird das Vorkommnis, das am Vortag nur im Nachrichtenblock (ab Minute 7 knapp eine halbe Minute lang) besprochen wurde, bereits Eingangs- und Hauptthema, mit dem sich die Tagesthemen nun fast 12 Minuten, mehr als die Hälfte der knapp 22 Minuten dauernden Sendung!! lang beschäftigen.

 

Tagesthemen, 27.8.2008, 0.16-12.08

„Am Wochenende hatte Chemnitz noch ein friedliches Fest zu seinem 875-jährigen Bestehen feiern wollen. Jetzt steht die Stadt im Mittelpunkt einer Konfrontation voller Gewaltpotenzial. Nachdem in der Nacht zum Sonntag ein 35-jähriger erstochen worden war und gestern spontan rechtsextreme Gruppierungen durch die Innenstadt zogen und offenbar

[Auch hier wird wieder ein Verdacht, der durch die Integration in einen Bericht zu einem Quasi-Fakt umstilisiert wird. Wenn Bösmenschen dies tun würden, würde die Gutmensch-Presse, Tagesthemen inklusive, augenblicklich fake news wittern. Doch Gutmenschen: Die tun so etwas Böses bekanntlich nicht. Nein, die sind doch die (sich selbst feiernden) Guten – über jeden (bösen) Zweifel erhaben.]

Ausländer attackierten, folgte heute ein Haftbefehl gegen zwei Tatverdächtige, einen Syrer und einen Iraker. Doch beruhigt hat das die Lage nicht, im Gegenteil. Am Abend gab es wieder Demonstrationen. Auf der einen Seite die rechte Bewegung Pro Chemnitz, darunter Rechtsextreme und Neonazis

[Liebe Zuschauer, falls ihr es noch nicht begriffen habt: Das sind die schlechthin Bösen.],

auf der anderen das Bündnis Chemnitz Nazifrei.

[Das sind die schlechthin Guten, ihr Zuschauer! Dazwischen gibt es nichts. Tertium non datur. Begreift das endlich und entscheidet euch! Seid links!]

Es kam zu Ausschreitungen. Laut Polizei gab es zwei Verletzte. [Welch imponierend große Anzahl!] Über eine Stadt im Ausnahmezustand“…

Ausnahmezustand? Bei zwei Verletzten?

Auffallend auch die Strukturierung in rechts versus links. Hier die Guten, dort die Bösen. So wird der Antagonismus, die Spaltung der Gesellschaft, der Zivilgesellschaft, hier der Demonstrierenden in Gut und Böse nicht nur festgestellt sondern auch festgeschrieben, zementiert.

„Ein paar hundert Meter weiter, getrennt durch Polizisten [von den Demonstranten der Gegenseite] demonstrierte das linke Bündnis Chemnitz Nazifrei. Von mehr als 1000 Teilnehmern berichten Beobachter vor Ort. [Wer genau? Das bleibt uns vorenthalten.] Darunter sind auch viele Chemnitzer, die Haltung zeigen wollen.“

Haltung zeigen ist also eine Zuschreibung der Tagesthemen-Macher an die Gutmenschen(-Seite). Nur die Linken, die Gutmenschen zeigen Haltung. Haltung sei per se Haltung gegen rechts, heißt das. Und rechts: das ist der Mob. Differenzierung? Fehlanzeige.

„Amateurvideos im Netz zeigen Personen, die Menschen anderer Hautfarbe jagen. Jagdszenen auf Chemnitz‘ Straßen.

[Hierzu ist zu sagen, dass immer und immer wieder dieselben 2 Kurzvideos gezeigt werden, auf denen man/frau lediglich erkennen kann, dass Personen herumlaufen bzw. vor anderen weglaufen. Vor wem sie weglaufen, so sie denn weglaufen, bleibt verschwommen. Mehr passiert nicht.]

Eindeutig die Reaktion der Bundesregierung: „Solche Zusammenrottungen, Hetzjagden auf Menschen anderen Aussehens, anderer Herkunft oder der Versuch, Hass auf den Straßen zu verbreiten, das nehmen wir nicht hin, das hat bei uns, in unseren Städten keinen Platz, und, das kann ich für die Bundesregierung sagen, dass wir das auf das schärfste verurteilen.““ (Steffen Seibert)

Zusammenfassend kommentieren die Tagesthemen dann:

„Hetzjagden in der Chemnitzer Innenstadt, ein rechter Mob offenbar mit Bereitschaft zur Selbstjustiz“.

Die einen werden abgewertet: seien Mob und lynchbereit; die anderen werden aufgewertet: seien charakterstark, zeigten Haltung.

Und dann äußert sich der Verfassungsschutzpräsident. Endlich.

Doch anders als erwartet. Objektiv gesehen: Er opponiert gegen den Mainstream. Also: Er zeigt Haltung. Doch er opponiert gegen links, dieser Spielverderber! Und sofort ist die Aufregung auf Seite der sich als Gutmensch Feiernden groß.

 

Tagesthemen, 7.9.2018, ab Sekunde 16

„Was genau ist am vorvergangenen Wochenende in den Straßen von Chemnitz passiert? Die Ermittlungen zu möglichen Straftaten sind noch gar nicht abgeschlossen,

[Soll heißen: Er äußert sich zu früh, ohne Kenntnis, unbedarft, als Idiot.]

da meldet sich der Mann zu Wort, der qua Amt eine Autorität in Fragen der inneren Sicherheit ist und zweifelt mal eben in der Bild-Zeitung daran, dass es überhaupt Hetzjagden gegeben habe. Mehr noch: Ein im Internet kursierendes Video mit Jagdszenen sei eine gezielte Fälschung.

[fake news von links? DAS muss fake news sein!]

Das behauptet der Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz Hans-Georg Maaßen, hat aber selbst weder Beweise vorgelegt, noch Zeugen benannt. Denn

[Liebe Tagesthemen-Macher: Es sollte Doch heißen. Denn Sie wollen doch einen Gegensatz konstruieren.]

die gibt es. [Wen denn?] Es gibt Aussagen [Von wem denn?], wonach Menschen mit ausländischem Aussehen in den Chemnitzer Straßen sehr wohl angegriffen und verfolgt wurden.“

So kommt es vorgeblich zur Irritation. Realiter jedoch haben sich die Tagesthemen schon längst ihr Urteil gebildet. Die behaupteten Hetzjagden von (den bösen, bösen rechten Inländern) diesem lynchbereiten Mob, auf die süßen, süßen Ausländer, insbesondere die süßen, süßen Flüchtlinge) sind Fakt. Punkt! Und Maaßen kuscht, bekennt sich und gesteht.

 

Tagesthemen, 11.9.2018, 0.37 – 1.06

Es „herrscht weiter große Irritationen über die Aussagen von Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen. Der hatte ja zunächst der Kanzlerin in der Frage widersprochen [Majestätsbeleidigung! So was geht gar nicht!], dass es vor zwei Wochen in Chemnitz Hetzjagden auf Ausländer gegeben habe und angezweifelt, dass ein Video [Welches?] dazu authentisch sei, um dann in einem Brief an Innenminister Horst Seehofer umzuschwenken und diese Aussage zu relativieren: Er sei falsch verstanden worden.“ …

Und da nicht sein kann, was nicht sein darf, gilt es nun, den bösen, bösen Irritator, Idioten und Majestätsbeleidiger zu bestrafen.

 

Tagesthemen, 18.9.2018, 0.15-0.48

„Gehen oder bleiben? Darum ging es heute im Kanzleramt, als die Chefs der Regierungsparteien zusammensaßen. Und am Ende einigte man sich auf Gehen und Bleiben. Hans-Georg Maaßen muss als Chef des Bundesverfassungsamtes abtreten und tritt künftig als Staatssekretär im Innenministerium auf. Diese Karriereentwicklung besprach sein alter und neuer Dienstherr Horst Seehofer zuerst mit der Kanzlerin und später auch mit SPD-Chefin Andrea Nahles.“

Was in den Tagesthemen zunächst sehr nüchtern berichtet wird, wird einen Tag später kommentiert, bewertet: natürlich negativ bewertet, kritisiert. Maaßen, diese rechte Drecksau. In den Staub mit ihr/ihm!

 

Tagesthemen, 19.9.2018, ab Sekunde 19

„Am Ende eines Tages, an dem im Land mal wieder heftig über politische Beschlüsse diskutiert wurde und man das Gefühl nicht loswird: Gewonnen hat bei der gestrigen Personalentscheidung nur einer: Hans-Georg Maaßen selbst, also derjenige, der zwar als Verfassungsschutzchef gehen musste, dafür aber eine Etage weiter hochfährt und nun Staatssekretär im Innenministerium wird. In der Großen Koalition schiebt man sich gegenseitig die Schuld und Verantwortung zu für den, sagen wir mal, bemerkenswerten Karrieresprung, [Das hättet ihr auch wohl gern, ihr heuchlerischen Neider.] und viele Wähler sind vor allem eins: verärgert.“

Klar: Um vom eigenen Neid abzulenken, wird er als dem Wahlvolk eigen diesem suggeriert. Soll heißen: Wir Journalisten sind unschuldig. Es sind die Wähler. Schaut her! Wir geben lediglich die Stimmung wider. Zum Beleg werden Kurz-Statements von je zwei Passanten aus Hamburg, Köln, Leipzig und München eingespielt. Nicht zu plump, aber doch berechnend, ausgesucht. Erkenntnis ist Interesse geleitet. Doch nur im positiven Sinn, selbstredend. Habermas ist schließlich einer der Guten, ist links.

Und dann, endlich, reagiert die Politik und endlich so, wie gewünscht.

 

Tagesthemen, 21.9.2018, ab Sekunde 16

„Manchmal hilft es ja im Leben wie am Computer die Reset-Taste zu drücken, also nach vorne zu schauen und gleichzeitig wieder von vorne zu beginnen. In einem Brief an die Kanzlerin und den Innenminister bittet heute Andrea Nahles den Maßen-Deal von Mitte der Woche zu überdenken. Was heißt, lasst uns drei noch einmal zusammensitzen. Merkel und Seehofer haben nicht abgelehnt, und so dürfte es, was erstaunlich genug ist, wohl noch an diesem Wochenende ein zweites Treffen geben. Was aber zumindest genauso erstaunlich wie auch bedenklich erscheint,

[Ob die Tagesthemen hierin die eindeutig populistische Grundhaltung erkennen und sich deswegen bedenklich zeigen? Wird doch Populismus von der Gutmenschen-Presse a se rechts verortet]

ist, dass Nahles erklärt, die negativen Reaktionen aus der Bevölkerung zeigten, dass, Zitat, wir uns geirrt haben. Hat sie tatsächlich geglaubt, das Volk würde Beifall spenden?“

Paradigma einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung: Nicht sein kann, was nicht sein darf!

Nahles‘ Rückrudern und Forderung nach Neuverhandlung wird also eindeutig populistisch begründet.

Zwei Tage später dann berichten die Tagesthemen über deren Ergebnis, den neu gefundenen Kompromiss.

 

Tagesthemen, 23.9.2018, ab Sekunde 10

„In dieser Woche hat die Politik einige Dinge auf den Weg gebracht: ein Kita-Gesetz zum Beispiel oder mehr Geld für mehr Wohnungen und mehr Bauland.

[Wozu? Was soll das Positives bewirken? Was ist der Zweck?]

Diese Koalition arbeitet also [effektiv? und effizient?] und stand doch mal wieder kurz vor dem Zusammenbruch. Doch nun scheint der Bruch abgewendet, und eine gewisse [Bitte präziser!] Erleichterung darüber herrscht bei allen drei Parteien nach dem nachmittäglichen Gespräch im Kanzleramt. Hans-Georg Maaßen wird Sonderberater im Innenministerium und verdient keinen Cent mehr als bisher.

[Populistisches Zugeständnis an all die Neider im Land!]

Da hat man, so scheint es, beiden Seiten genüge getan. Seehofer entlässt Maaßen nicht und die SPD kann vorweisen, Maaßen hat seinen ursprünglichen Posten verloren und wird nicht befördert.“

So sehen gesichtswahrende Kompromisse aus. Die Politik macht vor, was die Tagesthemen-Vortragenden nicht einmal versuchen: Gräben überbrücken, statt sie festzuschreiben; Zusammenhalt erarbeiten und demonstrieren, statt Konfrontation aufzeigen und schüren.

„Keine halbe Stunde später [nachdem Seehofer die Einigung verkündete] nennt die SPD-Chefin die Einigung ein Signal, dass die GroKo öffentliche Kritik ernst nehme und sich korrigieren könne. Und jetzt, so Nahles: Ab an die Regierungsarbeit.“

Ein Appell für die Arbeit an konstruktiven Lösungen, statt mehr und mehr Verstrickung in destruktiven Schuldzuweisungen. Doch nur einen Tag später verkünden die Tagesthemen genüsslich Muttis populistisches Schuldeingeständnis.

 

Tagesthemen, 24.9.2018, ab Sekunde 54, nicht als Hauptmeldung

„Ein sorry, eine politische Entschuldigung ist bei der Kanzlerin ganz, ganz selten. Heute jedoch drückte sie ihr Bedauern aus: [Merkel:] „Wenn ich mich persönlich frage, dann habe ich mich im Zusammenhang mit der Entscheidung vom Dienstag zu sehr mit der Funktionalität und den Abläufen im Bundesinnenministerium beschäftigt, aber zu wenig an das gedacht, was die Menschen zu Recht bewegt, wenn sie von einer Beförderung hören; und dass das geschehen konnte, das bedauere ich sehr.“

Dem Druck der Straße nachgeben, das nennt man/frau gemeinhin Populismus. Schön, dass Merkel nun so freimütig einräumt, Populist zu sein, populistisch zu handeln!

Und dann, zum guten Schluss, tut Maaßen dem Triumvirat aus Merkel, Seehofer und Nahles auch noch den Gefallen: sich zum Abschuss selbst feilzubieten; ein Geschenk, das von Seehofer dankend angenommen wird.

 

Tagesthemen, 5.11.2018, ab Sekunde 16

„Nun also doch: Nach den Vorfällen in Chemnitz wäre beinahe die Bundesregierung an dem Streit um die Äußerungen von Bundesverfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen zerbrochen. Der wurde dann erst befördert, dann versetzt und heute nun doch vor die Tür gesetzt.

[Klammheimliches Frohlocken an der heuchlerischen Gutmenschfront.]

Innenminister Horst Seehofer, der sich erst vehement vor seinen obersten Mitarbeiter beim Bundesverfassungsschutz gestellt hatte, sah nun auch keinen anderen Weg mehr, als Maaßen in den einstweiligen Ruhestand zu versetzen. Nach giftigen Bemerkungen über seine Kritiker in einer Rede vor internationalen Geheimdienstchefs war er nun nicht länger haltbar.“

Ende gut, alles gut? Klappe zu. Affe tot.

Prügelnde Asylbewerber

Jugendliche verprügeln wahllos Passanten in Amberg, SZ online, 30.12.2018

Ein besonders herzliches Willkommen bereiteten unsere süßen, netten Flüchtlinge gestern zu Amberg frisch angekommenen Bahnreisenden. Ein Fall, der nicht fake news sein kann, weil ja sogar die sich zur politischen Korrektheit selbst-verpflichteten Gutmenschen der SZ hierüber berichten (mussten):

„Vier Jugendliche haben in Amberg offenbar wahllos auf Passanten eingeschlagen und mehrere von ihnen verletzt. Neun Menschen wurden der Polizei zufolge am Samstagabend geschlagen und mussten zum Teil im Krankenhaus behandelt werden.

Ihre Prügeltour begannen die vier jungen Männer im Alter zwischen 17 und 19 Jahren demnach im Bahnhofsbereich: Sie schlugen einem ankommenden Reisenden mehrfach ins Gesicht. Wenige Minuten später prügelten sie auf dem Bahnhofsvorplatz auf zwei weitere Passanten ein und konnten anschließend zunächst fliehen.

Kurz danach waren die Männer vom Bahnhof aus Richtung Altstadt unterwegs, wieder schlugen sie ohne Vorwarnung auf verschiedene Passanten ein, ein Opfer wurde zu Boden geschleudert und auch dort noch weiter getreten. Sechs weitere Personen wurden dabei verletzt.

Wenig später konnte die Polizei die Jugendlichen in Bahnhofsnähe festnehmen, alle vier sind offenbar Asylbewerber.“

Merkwürdig nur, dass die SZ-Schreiberlinge diesmal gar nicht davon laberten, dass man/frau Verständnis für die armen, in völliger Ungewissheit ob ihres Asylbescheids zu uns Gekommenen haben müsse. (Dass von SZ und Konsorten die Zusammengedroschenen nicht bedauert werden, verwundert ohnehin nicht: sind ja schließlich nur scheiß Einheimische. Warum fahren die auch Bahn? Selbst schuld…)

Recht auf Kinderehe!

BGH hält Regelung zu Kinderehen für verfassungswidrig, WELT online, 14.12.2018

Robin Alexander u. Claus Christian Malzahn, Grünen-Politikerin Künast gerät in Erklärungsnot, WELT online, 24.05.2015

„Sind im Ausland geschlossene Kinderehen hierzulande zulässig? Der Bundesgerichtshof hat in der Frage eine höhere Instanz angerufen. Ein Ehemann [genauer: ein aus Syrien nach Deutschland Geflüchteter mit nicht-deutschem, syrischem Pass] hatte geklagt [wohl mit Steuergeld], weil ihm in Deutschland der Aufenthaltsort seiner Frau nicht bekannt gemacht worden war.

Der Bundesgerichtshof (BGH) hält die deutschen Vorschriften zum Verbot von Kinderehen für verfassungswidrig.“ (im Original kein Fettdruck)

Richtig so! Endlich!

Nur: Wieso gilt das Recht auf Kinderficken nur für die Flüchtlinge? Wir Deutsche wollen auch!! Die Grünen, Hoffnungsträger der Gutmenschen, sollten ihre „Kindersexforderungen“ endlich wieder ‚rauskramen (dürfen). Ist doch alles OK., „wenn keine Gewalt im Spiel ist!“, nicht wahr, Frau Künast?

„Während eine grüne Abgeordnete über häusliche Gewalt spricht, stellt ein CDU-Abgeordneter die Zwischenfrage, wie die Rednerin zu einem Beschluss der Grünen in Nordrhein-Westfalen stehe, die Strafandrohung wegen sexueller Handlungen an Kindern solle aufgehoben werden. Doch statt der Rednerin ruft, laut Protokoll, Renate Künast dazwischen: „Komma, wenn keine Gewalt im Spiel ist!““ (im Original kein Fettdruck)

(Frau Künasts Redebeitrag stammt vom 29. Mai 1986.)

 

Freiburg: Stadt der Gutmensch-Besserwessis

Tagesthemen vom 24.11.2018

Maria Ladenburger Stiftung

Eingeklemmt zwischen Flüchtlingskrise Mexiko/USA

„Der Bürgermeister der Stadt Tijuana rief den Notstand aus und bat die Vereinten Nationen um Hilfe. Er wolle kein Geld aus der Stadtkasse aufwenden, um die [ca. 5000] Flüchtlinge zu versorgen“ „die in die USA gelangen wollen.“

und Bundesliga

„Und nun zur Fußball-Bundesliga. Was ist mit dem FC Bayern los?“

präsentierte Marcus Bornheim in den Tagesthemen vom 24.11.2018 die Vorstellung der Maria Ladenburger Stiftung.

Hier das Eingangsstatement:

„Die Tat veränderte Freiburg. Die Stadt die den Ruf hatte, dass hier viele ganz unterschiedliche Menschen sehr entspannt miteinander leben können. Doch dann wurde im Oktober 2016 eine [19-jährige] Studentin vergewaltigt und ermordet von einem Flüchtling, der inzwischen zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Die Eltern sorgen nun dafür, dass der Name ihrer Tochter Maria Ladenburger nicht nur als Mordopfer im Gedächtnis bleibt. Eine Stiftung, die ihren Namen trägt, fördert Studenten in schwierigen Lebenssituationen und ausdrücklich auch ausländische Studierende bei deren Integration. Ein Signal an eine Stadt, die wieder verunsichert ist. Denn erst vor gut einem Monat vergewaltigten mutmaßlich mehrere Syrer in Freiburg eine 18-jährige.“

Dann werden aus Mama und Papa Ladenburgers Ansprachen anlässlich der Vorstellung der Stiftung einzelne Passagen vorgestellt.

Papa Ladenburger spricht u.a.:

Wenn in einer Gesellschaft Taten des Hasses oder der kaltblütigen Verachtung wiederum mit Hass und mit Hetze gegenüber anderen beantwortet werden, dann droht eine zerstörerische Spirale, die die Grundlagen unseres Miteinanders angreifen kann. Dem wollen wir mit unserer Stiftung ein kleines Zeichen von Mitmenschlichkeit in Marias Sinne entgegensetzen.“

Besser-Wessi Ladenburger nimmt also klar gegen die bösen Chemnitzer Stellung, denen die Gutmensch-Presse ja immer wieder, mehrere Tage lang vorhielt, Hetzjagden auf ausländisch Aussehende veranstaltet zu haben.

Wie schön, das Vorurteil gegen die Schlecht-Chemnitzer erneut vortragen, wieder aufleben und nun durch eine Stiftung zementieren zu können: Schaut her, ihr scheiß Chemnitzer wie wir im Westen euch Gutmenschentum vorleben. Gutmensch Ladenburger trägt so selbst dazu bei, die zerstörerische Spirale zwischen Gutwessis und Schlechtossis weiter zu vertiefen. Besten Dank auch!

Und nun zur Bundesliga…

 

Asylant ermordet Opa. Natürlich NUR ein bedauerlicher Einzelfall


Grausame Tat – Rentner wird vermutlich im Schlaf die Kehle durchgeschnitten, Kölner Stadt-Anzeiger ONLINE, 18.11.2018

Entwicklung der Einwohnerzahl in Mecklenburg-Vorpommern von 1961 bis 2017, statista, 2018

Wolfgang Ambros, Zwickts mi Songtext

Mehr Gewaltkriminalität durch mehr Zuwanderer, SZ ONLINE, 2.1.2018

Stiftung erinnert an ermordete Studentin Maria, Die Stiftung ONLINE, 23.3.2018


Berichterstattungen über von den ach so süßen Flüchtlingen begangene Verbrechen folgen in der Gutmensch-dominierten Verblödungspresse stets demselben Muster. Nur der Einstieg ist unterschiedlich. Meist ist Ausgangspunkt ein singuläres (möglichst bluttriefendes) Ereignis (Paradigma A); weit seltener ist es das Gegenteil dazu: ein genereller, möglichst böser Verdacht (Paradigma B). Doch beide Wege haben dasselbe Ziel: Bestätigung des a limine zugrunde gelegten Gutmensch-Vorurteils.

Paradigma für Muster A) – pseudo-induktiv

Erster Schritt: Schilderung des (singulären) Einzelfalls:

„Ein 85 Jahre alter Mann ist in seinem Einfamilienhaus in Wittenburg (Mecklenburg-Vorpommern) – vermutlich im Schlaf – getötet worden. Ihm wurde, nach bisherigen Erkenntnissen mit einem Messer, die Kehle durchgeschnitten, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntag mitteilten. Dringend tatverdächtig ist ein 20-Jähriger, der noch am Samstag festgenommen wurde.
Der Mann war mit dem Opfer persönlich bekannt und im August 2018 für eine Woche mit der Pflege des Rentners betraut. Derzeit sollte er Hilfsarbeiten am Haus des Opfers ausführen. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen heimtückischen Mordes erlassen. Nach der Tat, die sich den Angaben zufolge am frühen Samstagmorgen gegen 2.00 Uhr ereignete, war der Verdächtige zunächst geflohen.
Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich laut Staatsanwaltschaft um einen abgelehnten Asylbewerber aus Afghanistan, der noch bis Ende Januar 2019 über einen Duldungsstatus einer sächsischen Behörde verfügt. Er lebte in einer Flüchtlingsunterkunft im Raum Zwickau, sagte Lange. Im Raum Zwickau sei die Tochter des Opfers in der Flüchtlingshilfe aktiv. Sie habe dem jungen Mann den Job bei ihrem Vater vermittelt.“

Wie schön, dass es – den veröffentlichten Fällen in der Presse zufolge zumindest – zumeist die naiv-dümmlichen Gutmenschen trifft, die vergewaltigt und/oder umgebracht werden. Selbst schuld.

Zweiter Schritt: ein bisschen ausgewählte Statistik:

„Nach Angaben des Schweriner Innenministeriums ereigneten sich im vergangenen Jahr in Mecklenburg-Vorpommern 56 versuchte oder vollendete Tötungsdelikte. [Dies entspricht einer Quote von 0,0034 %.] Von den Tatverdächtigen seien 8 nichtdeutscher Herkunft gewesen, sagte ein Sprecher.“

Dies bedeutet eine Quote von knapp 14,3 %. Dieser Prozentsatz klingt absolut niedrig, ist aber in Relation extrem hoch! Dies wird deutlich, wenn man/frau den Anteil der ausländischen Bevölkerung an der Gesamtbevölkerung Mecklenburg-Vorpommerns (von 1,611 Mio Einwohnern) betrachtet. Dieser Anteil betrug in 2017 laut Statista 4,2 % (bzw. 67.662 Einwohner).

Unter Nicht-Ausländern betrug die Quote der versuchten und vollzogenen Tötungsdelikte damit 0,003 %, unter Ausländern aber 0,011 %: Sie war unter den süßen, ach so friedvollen Ausländern also 3,6 mal !! so hoch wie unter den scheiß amoralisch-ungläubigen, provinziellen Einheimischen.

Dritter/letzter Schritt: die Relativierung:

„Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) reagierte erschüttert auf die Tat von Wittenburg. Er warnte davor, die Tat für politische Zwecke zu instrumentalisieren und sie dafür zu missbrauchen, zu Hass und Gewalt aufzurufen.“


Paradigma für Muster B) – pseudo-deduktiv

Erster Schritt: Schilderung des (generellen) Befunds, besser Verdachts:

„Seit 2015 werden bei tätlichen Auseinandersetzungen immer häufiger Messer benutzt. [Falls die AfD darauf hinweist, ist das natürlich böse Propaganda.] Die Täter sind meist junge Männer, mancherorts sind Ausländer bzw. Flüchtlinge klar überrepräsentiert.“

Zweiter Schritt: ein bisschen ausgewählte Statistik:

Prof. Dirk Baier, Gewaltforscher, Institut für Delinquenz und Gewaltprävention, Zürich
„Wir können einen zehnprozentigen Anstieg der Gewaltkriminalität feststellen, wir können auch feststellen, dass das zum Großteil mit dem Flüchtlingszuzug zusammenhängt. Das heißt, da hat Flüchtlingszuzug zu mehr Gewaltkriminalität geführt, das ist Fakt.

[Und sofort danach Schritt drei: die Relativierung:]

Der zweite Fakt ist aber auch, dass wir das gut erklären können, woran das liegt. Es sind sehr viele junge Männer nach Deutschland gekommen, junge Männer sind gewalttätiger als andere Bevölkerungsgruppen.“

Soll heißen: Selbst schuld, wenn man/frau so süße jugendliche Nichtsnutze zu sich nach Hause einlädt.


Die Verlogenheit der Gutmensch-Argumentation

Gemäß des Credos Glaube nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast, werden Fakten entweder

a) geleugnet oder b) völlig entwertet oder c) – falls b) nicht möglich – relativiert.

Wie Republikaner Trump erschaffen auch die Gutmensch-Demokraten ihre eigenen fake news bzw. alternativen Fakten. (Letzterer Begriff wurde von Kellyanne Conway benutzt, um die offensichtlich geäußerte Unwahrheit Trumps über die Zahl derer, die seiner Inauguration beiwohnten, zu relativieren.)

Beispiel Fall A)

Was der Fall A beschreibende Flüchtlings-/Pro-Asyl-Lobbyist freilich verschweigt, ist, dass nicht nur Ausländer insgesamt, sondern auch, insbesondere ausländische Jugendliche weit häufiger – etwa doppelt so oft! – gewalttätiger werden als deutsche.

Doch selbst wenn dies, dass ausländische Jugendliche weit häufiger gewalttätiger werden als deutsche, von Gutmensch-Schreiberlingen eingeräumt wird, wird dafür sofort eine wahrlich einfache Erklärung dem Auditorium nachgereicht:

„Flüchtlinge [werden] schneller einer Gewalttat verdächtigt, weil sie häufiger angezeigt werden.

[Belege? Statt eindeutig benannt, nur umwölkt, verschleiert…]

Dies lässt sich jedenfalls aus früheren Untersuchungen der Studienautoren folgern.“ (SZ)

Merkwürdig nur: In 2011 hieß es noch:

„Vergleicht man ausländische und deutsche Jugendliche aus vergleichbaren Verhältnissen, gibt es in Bezug auf Gewaltkriminalität „keine Unterschiede“. [!!] Das ist das Fazit des Kriminologen Christian Pfeiffer.“ (MIGAZIN)

Man/frau MUSS eben bedenken: Seit der Flüchtlingsflutung 2015 sind die Verhältnisse schlichtweg nicht mehr vergleichbar. Alles völlig anders, völlig neu. Alternative Faktenwelt eben:

Carsten Stahl, Anti-Gewalt-Trainer
„Wir müssen […] bedenken, was diese Menschen [gemeint sind die ach so süßen Flüchtlinge/Asylsuchenden/Migranten] erlebt haben. Die haben es ganz anders gelernt mit Gewalt umzugehen und dazu zustehen und auch vielleicht mit Waffen umzugehen“.

Sprich: Es ist doch ganz NORMAL für die ach so süßen (jugendlichen) Flüchtlinge, andere abzustechen. Akzeptiert das gefälligst, ihr scheiß ANORMALEN Ausländerfeinde. Schaut auf die Gutmensch-Familie Ladenburger, die aus Dank für ihre von einem afghanischen Asylbewerber ermordeten Tochter sogar eine Stiftung gründete. Hans-Jochen Schiewer, Rektor der Universität Freiburg, äußerte zu diesem noblen Schritt:

„Diese großherzige Stiftung der Familie berührt uns alle sehr.“

Wer weiß, vielleicht sieht ja die Familie aus Fall A) den Mord an Opa auch als großherzige Tat, der weitere folgen sollten…??


Gutmensch-Traum? oder Schlechtmensch-Wahrheit? Wohin tendiert die Welt? ̶ ̶

Wolfgang Ambros sieht das Erwachen so:

„Zwickt’s mi, I man I tram!
Des derf net wohr sein, wo samma daham?
Zwickt’s mi, ganz wurscht wohin!
I kann’s net glaub’n, ob I ang’soff’n bin?
Ober I glaub, da hülft ka Zwicken
Könnt‘ ma net vielleicht irgendwer ane pick’n?
Danke, jetzt is‘ ma klor, es ist wohr, es ist wohr“

Fragt sich nur, was.

Ladurners Anti-Islamismus-Revöltchen

Ulrich Ladurner, Tödliches Schweigen, ZEIT, 8.11.2018, 1

Grüne fordern Dschizya-Steuer für Deutsche, PI-News, 19.9.2010

Grüne fordern „Integration für Deutsche!“ & Scharia-Kurse in Volkshochschulen!, Die Unbestechlichen, 2.5.2018

Ezra Levant, Ein unglaubliches Video von Merkel, The Rebel, 18.9.2015 (zu Merkels Statement zum Islamismus in Bern am 3.9.2015)

Im Eingangskapitel zu Tödliches Schweigen berichtet Ulrich Ladurner zunächst knapp und prägnant über den Fall Asia Bibi:

„Asia Bibi saß acht Jahre unter fürchterlichen Bedingungen im Gefängnis – zum Tode verurteilt. Die heute 51-jährige pakistanische Christen war 2010 an einem Brunnen mit muslimischen Frauen in Streit geraten. Die Musliminnen beschuldigten sie danach, den Propheten Mohammed beschimpft zu haben: Blasphemie. In Pakistan steht darauf die Todesstrafe. Asia Bibi legte ein »Geständnis« ab, nachdem sie von einer aufgehetzten Menge verprügelt worden war. Das Oberste Gericht Pakistans hat Bibi nun vor Kurzem freigesprochen. Die Vorwürfe seien nicht zweifelsfrei belegbar. Nach dem Freispruch gingen Zehntausende radikale Islamisten auf die Straße, nach zwei Tagen knickte die Regierung ein. Der Fall Bibi wird in Revision gehen, die Angeklagte bleibt im Gefängnis. Der islamistische Mob hat den pakistanischen Staat in die Knie gezwungen.“ (im Original kein Fettdruck)

Allahu akbar!

Anschließend weitet Ladurner die Perspektive, indem er Pakistan um Afghanistan ergänzt und vergleicht:

„Die Islamisten, die in Pakistan in den vergangenen Tagen auf die Straße gingen, sind aus demselben Holz geschnitzt wie die Leute, gegen die die Nato in Afghanistan seit 17 Jahren Krieg führt. Wer in Islamabad »Hängt Bibi!« schreit, der ruft in Afghanistan »Tötet die Ungläubigen!«.“

Und unmittelbar danach folgen als Fazit die beiden Sätze:

„Der radikale Islamismus versteht sich als Todfeind des Westens. Er bedroht nicht nur die Christin Asia Bibi, sondern alle freiheitsliebenden Menschen.“

Doch wenn dem so ist, lieber Herr Ladurner – und daran besteht ja kaum Zweifel –, warum sollen wir dann zehntausende offen bekennende bzw. klammheimliche Islamisten aus den genannten Ländern nebst Syrien, etc. nach Deutschland hereinholen? Um sie hier ihren Islamismus praktizieren zu lassen? Sie ihren Vorstellungen entsprechend durchzufüttern? Und ihnen mit unsern Steuern Moscheen zu bauen? Und sie lobzupreisen? — So borniert und dumm können doch nur gehirnamputierte Gutmenschen sein. Christliche zumal, die, wenn man sie auf die linke Backe schlägt, voll Freude auch noch die rechte hinhalten. — Kriecherische Demut, Kuschen vor dem Herrn: Untertanentum eben. Das ist ihre Grundhaltung – wie gestern, so heute. Einst unterwarf sich der/die Deutsche als Untertan erst dem Kaiser, dann Hitler. Nun ist der neue Herr erschienen. Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn:

Seid willkommen, ihr süßen Islamisten!, ruft der letzte Mensch (Europas), der seinen Stolz voll Ekel und Selbst-Hass von sich geworfen hat und nun in seinem Aussatz bewusst-hilflos dahinsiecht: Bekehrt uns, uns kuffār! Wir wissen es zu schätzen, dass wir es durchaus nur wert sind, von euch Rechtgläubigen geköpft zu werden! Und doch, ihr Lieblinge Allahs: Haltet ein! Seid barmherzig zu uns harbī und lasst uns dschizya zahlen. Lasst uns dhimmis sein und euch durchfüttern, dienen und anhimmeln!

Bei Ladurner klingt das Credo der Verzagtheit so:

„Die Furcht vor den Islamisten hat die europäischen Hauptstädte längst erreicht. Regierungen ducken sich weg. Gewalt wirkt eben. Diese Erfahrung haben die radikalen Islamisten immer wieder gemacht, und sie machen sie jetzt wieder.“

Und dann zuletzt, im letzten Absatz, dann – welch Überraschung – die schlussendliche Abkehr vom Gutmenschentum:

„Sich jetzt still zu verhalten ist falsch. Denn auch das Schweigen, auch das Nichthandeln hat Folgen. Es wird die Extremisten nur weiter ermutigen, in Pakistan und anderswo.“

Ja, weiß denn Ladurner nicht, dass just dies, das Zu-Kreuze-kriechen in der Gutmensch-Ideologie erwünscht ist? Umso mehr, als Gott tot ist und tot bleibt. Allahu Akbar!

Nach dem Mord an Susanna F.: Susanne Schröter beobachtet „Kulturenclash“

 


Verdächtiger Ali B. ist wieder in Deutschland, tagesspiegel.de, 9.6.2018

„Das ist jetzt kein Einzelfall mehr“, welt.de, 9.6.2018

„Die deutsche Gesellschaft muss sich aus Expertensicht spätestens nach dem Fall Susanna Konzepte für den Umgang mit patriarchalisch geprägten und aggressiven Männern überlegen. „Das ist jetzt kein Einzelfall mehr“, sagte die Ethnologin und Leiterin des Forschungszentrums Globaler Islam an der Frankfurter Goethe-Universität, Susanne Schröter, mit Blick auf andere Fälle wie die Kölner Silvesternacht oder Kandel.

[Schön, dass Experten – wofür eigentlich? – sehen, was jeder nicht völlig von der Gutmenschzunft Verblödete ohnehin sieht und weiß.

Und doch sind da nach wie vor die Vernebler und Kleinredner der (vorwiegend) psychologischen Zunft (siehe weiter unten)]

„Es ist eine neue Situation, und die hat etwas mit den vielen jungen Männern aus patriarchalischen Strukturen und Kulturen zu tun.“ Der Fall der getöteten Susanna aus Mainz hat bundesweit für Aufsehen gesorgt. Der irakische Flüchtling Ali B. soll nach ersten Ermittlungsergebnissen die 14-Jährige vergewaltigt und umgebracht haben.
Im Islam wie auch in anderen Religionen gebe es patriarchalisch geprägte Normen, die Gewalt und sexuelle Übergriffe legitimierten, so die Forscherin.

[Welch großartiges Expertenwissen!! Welche völlig verblüffende, einzigartig neue Erkenntnis!!]

Im Fall Susanna könne [!] dies der Hintergrund sein: „Dieser junge Mann hatte ganz offensichtlich überhaupt keinen Respekt.“ Weder vor der deutschen Gesellschaft noch vor Frauen oder Polizisten, so die Forscherin. Er habe das Mädchen als reines Sexualobjekt gesehen.

[Wir gratulieren zu dieser überaus spitzfindigen Schlussforderung. Welch intellektuelle Großtat! Welch Expertenwissen! Toll! Danke!]

[…]

„Aber sicherlich haben wir im Moment etwas, was ich als Kulturenclash bezeichnen würde.“

[Wie denn? Was denn? Wo denn? Da versuchen uns all die Gutmenschen tagaus, tagein einzutrichtern, dass es keinen Kulturenclash gebe, alles nur Einbildung sei… Und dann das? Ob die Frau geisteskrank ist? Man/frau sollte sie auf geistige Gesundheit hin untersuchen lassen. Am besten von Herrn Wagner…

Ergebnisoffen, natürlich…]

Durch die Flüchtlingskrise seien viele Männer aus muslimisch geprägten Ländern nach Deutschland gekommen, deren Frauenbild ein völlig anderes sei.

[Was die Experten alles wissen. Gut, dass wir sie haben, auf dass sie uns über das Offensichtliche aufklären…]

Sie unterschieden zwischen „ehrbaren“, früh verheirateten

[am besten noch im Kindesalter, nicht wahr Herr Erdoğan?]

Frauen im Haus und anderen, die sich Rechte und Freiheiten herausnehmen.
„Nach diesen Normen sind wir alle Schlampen – weil wir uns nicht verschleiern, weil wir im Sommer Haut zeigen, weil unsere Kleidung figurbetont ist, weil wir Alkohol trinken, rauchen et cetera.“

[Herzlichen Glückwusch, Frau Expertin! Hat zwar lang gedauert, bis Sie’s begriffen, aber immerhin, Sie haben’s begriffen…]

Verschärfend zur kulturellen Prägung komme hinzu, dass es mehr junge Männer als Frauen in Deutschland gebe. „Wir haben mindestens eine Million junger Männer aufgenommen, für die es hier keine jungen Frauen gibt.“ Junge Männer zwischen 16 und 30 Jahren wünschten sich eine Partnerin und neigten zu Aggressionen, wenn das nicht klappe. „Sie haben überhaupt keine Chance, alle eine Freundin zu kriegen, weil es in dieser Altersgruppe nicht genug freie Mädchen und Frauen gibt. Das sind schon mal ganz ungünstige Voraussetzungen“, so Schröter.“ (Das ist jetzt…; im Original kein Fettdruck)

Na, denen kann geholfen werden: Gratis Puffbesuch für die lieben, süßen Flüchtlinge!! Und vorab Viagra-Pillen, damit’s ja richtig flutscht. Frau Merkel, tun Sie was für die Integration! Spenden Sie! Öffnen Sie die Haushaltsschatullen! (Dafür haben die depperten Steuerzahler doch eingezahlt, nicht wahr?)

Und außerdem: Ganz so schlimm, ist es nun wahrlich auch wieder nicht, weiß Gegengutachter Ulrich Wagner:

„Der Fall Susanna wecke Ängste in Teilen der Bevölkerung, die auch durch Fehleinschätzungen entstünden, sagte der Marburger Sozialpsychologe Ulrich Wagner. „Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass wir Wahrnehmungsfehlern unterliegen und zur Überschätzung der tatsächlichen Zustände neigen, wenn es um den Zusammenhang von Kriminalität und bestimmten Gruppen geht.“

[Sag ich doch.

Frau Schröter: Sie sind geisteskrank! Sie neigen zu schamloser Übertreibung. Schämen Sie sich! Und gestehen Sie Ihre Unwissenschaftlichkeit ein! Sonst, tut mir leid, muss ich Sie untersuchen! Das kann für Sie nicht gut ausgehen… Verstehen Sie?!]

Man könne den Sorgen aber begegnen, sagte der Psychologe. Etwa indem man sich bewusst mache, dass die Wahrscheinlichkeit, dass man selbst oder das eigene Kind Opfer einer solchen Tat werde, gering sei.“ (Verdächtiger…)

Sehen Sie, Frau Schröter: Kein Grund zur Sorge!!

Na denn: Augen zu! Gute Nacht, Deutschland! Und süße Träume!

Zum Kuschen genötigt

(Alexandra Berlin, „Ein Syrer erklärt mir ganz ruhig: ‚Hitler ist bei uns ein Held‘, er weiß nicht, dass ich Jüdin bin“, ZEIT, 18.1.2018, 54)

Der letzte Absatz in Alexandra Berlins Erfahrungsbericht lautet:

„Mein Bruder war kürzlich auf eine Party eingeladen, zu der auch syrische Flüchtlinge kommen sollten. Kurz vorher rief die Gastgeberin an: ob er an dem Abend verschweigen könne, dass er Jude sei? Sie wolle auf ihrer Feier keinen Stress. Mein Bruder hat eingewilligt.“

In diesen wenigen Zeilen kann man/frau exemplarisch, aber wunderbar pointiert studieren, was in der Flüchtlingsdebatte schief läuft. Wenn die Gutmenschen sich entscheiden, Stellung beziehen sollten bzw. müssten, so entscheiden sie sich vornehmlich für das heile Welt-Spiel. Also sprach der Gutmensch:

Sind ja alle so süß, die ach so süßen Flüchtlinge. Probleme mit Antisemitismus? Nein, natürlich nicht! Wir und die, wir sind doch alle multikulti, voll tolerant. Und wenn mal doch nicht, so sind dies alles doch nur – zwar bedauerliche, aber doch höchst rare Einzelfälle. Wir wollen doch nicht pauschalisieren, nicht wahr? Nein, das könnt ihr mit uns nicht machen: uns Islamophobie vorwerfen. Ne, da sei der Teufel vor.

Und damit das ja auch so bleibt, wird alles, was den lieben Frieden stören könnte, a priori weggeblendet. Politisch korrekt weggefiltert. Das, was übrig bleibt, nennt man/frau dann euphemistisch gewendet herrschaftsfreien Diskurs. Und wieder mal gibt WillkommenskulturÜbermutti der Nation das Sprach-Setting vor:

Angela Merkel sagt zwar öffentlich, dass sie Antisemitismus unter Flüchtlingen nicht toleriere. Aber sie unternimmt nichts, um ihn zu bekämpfen. Es gibt kein Programm, noch nicht einmal eine ernsthafte Debatte.“ (im Original kein Fettdruck)

Aber bitte: wir sind doch tolerant.

Besonders traurig aber stimmt, dass bei diesem Unterwerfungs-Spiel mittlerweile auch die mitmachen und kuschen, gegen die gehetzt wird.