Bei den Saudis darf mal wieder geköpft werden – und die Süddeutsche schweigt

Steven Geyer, Wegen Fahrrad-Demo Saudis wollen 18-Jährigen nach fünf Jahren Haft köpfen, Berliner Zeitung ONLINE, 8.6.2019

Im Alter von 13 Jahren Verhafteter soll hingerichtet werden, FAZ ONLINE, 8.6.2019

Steven Geyer schreibt in der Berliner Zeitung:

„Als man ihn als Polit-Aktivisten verhaftet hat, war er gerade einmal 13 Jahre alt – Murtaja war der jüngste politische Häftling in Saudi Arabien, erklärten Menschenrechtler seinerzeit. Das saudische Regime warf ihm unter anderem vor, dass er im Alter von zehn Jahren an einer Fahrrad-Demonstration teilgenommen hat, mit der rund 30 halbwüchsige Jungs gegen die Herrscherfamilie in Riad protestierten.

Nach fünf Jahren im Gefängnis, davon mehr als ein Jahr in Isolationshaft, ist der Angeklagte nun volljährig – und soll hingerichtet werden: Im Prozess wurde Murtaja Qureiris gerade Mitgliedschaft in einer Terror-Gruppe und „Aufwiegelung zum Aufruhr“ vorgeworfen. Der Staatsanwalt fordert die dafür vorgesehene besonders harte Bestrafung: Hinrichtung, danach die Zurschaustellung des verstümmelten Körpers. Dem 18-Jährigen soll demnach mit einem Schwert der Kopf abgeschlagen werden, danach sein Leichnam gekreuzigt werden.

 

Geständnis unter Folter

Wie der US-Sender CNN berichtet, basiert die Anklage gegen Qureiris auf seinem Geständnis, er habe unter anderem zugegeben, bei Protesten auf Sicherheitsbeamte geschossen und seinem Bruder beim Bau eines Molotowcocktails geholfen zu haben. Allerdings sei ihm das Geständnis unter Folter abgepresst worden.

Es ist das übliche Vorgehen des saudischen Regimes von Scheich Mohammed Bin Salman (33) – Menschenrechtler berichten immer wieder von Geständnissen unter Folter, auf die Hinrichtungen folgen. Erst im Mai hatte das Kinderhilfswerk Unicef berichtet, dass in Saudi-Arabien wieder drei Minderjährige hingerichtet worden seien. Das Urteil sei am 23. April vollstreckt worden. „Das ist ein klarer Verstoß gegen Kinderrechte“, erklärte Unicef. Weitere Einzelheiten nannte die Organisation zu den drei Fällen nicht.

 

Video zeigen: Demos waren friedlich

Mit Qureiras Fall befasste sich 2016 eine UN-Arbeitsgruppe, wenn auch ohne konkrete Namensnennung. Die Arbeitsgruppe kam CNN zufolge zu dem Ergebnis, dass das Kind festgenommen und gefoltert wurde – obwohl die Demonstrationen, an dem er teilgenommen habe, friedlich gewesen seien. Das zeigten Videoaufnahmen. Qureiris saß lediglich auf seinem Rad und stand später neben seinem Vater, der eine Rede hielt. Auch dieser sitze wie ein Bruder Murtajas in Haft.

Insgesamt ist eine Liberalisierung der saudischen Herrschaft nicht in Sicht. Allein in diesem Jahr wurden bereits Dutzende Menschen geköpft, 37 an nur einem Tag im April. Auch unter ihnen waren viele, die vorher laut Menschenrechtsorganisationen gefoltert wurden.

 

CDU/CSU wollen Exportstopp aufweichen

Herrscher Bin Salman erfreut sich dennoch bester Wirtschaftsbeziehungen in die westliche Welt. Erst im vorigen Jahr hatte US-Präsident Donald Trump bei einem Treffen mit dem Scheich stolz erklärt, wie viele Waffen amerikanischer Produktion die Saudis aus den USA einkaufen. Auch Frankreich und Großbritannien drängen Deutschland darauf, seine Einschränkungen von gemeinsamen europäischen Rüstungsprodukten wieder aufzuheben.

Die Bundesregierung hatte wegen des Jemen-Krieges und nach dem Mord am saudischen Regierungskritiker Jamal Khashoggi einen befristeten Rüstungsexportstopp verhängt. Auch CDU und CSU wollen ihn aber wieder aufheben. Im März wurde er in abgeschwächter Form und mit Hintertüren verlängert, Ende September läuft er aus.“ (im Original nur Zwischenüberschriften in fett)

In der FAZ heißt es strikt auf den EINZEL-Fall bezogen:

„Als Murtaja Qureiris im September 2014 mit seinen Eltern nach Bahrein reisen wollte, nahmen ihn saudische Polizisten an der Grenze fest. Er war damals 13 Jahre alt und der jüngste bekannte politische Gefangene in Saudi-Arabien. Das sagen jedenfalls Rechtsanwälte und Aktivisten. Jetzt ist Murtaja Qureiris volljährig, und die Staatsanwaltschaft fordert für ihn die Todesstrafe.

„Das Volk verlangt Menschenrechte“

Der amerikanische Sender CNN berichtete jüngst über den Fall und zeigte ein Video aus dem Jahr 2011, in dem der damals zehn Jahre alte Junge an einer Fahrraddemonstration von Kindern teilgenommen hatte. „Das Volk verlangt Menschenrechte“, soll er in ein Megafon gerufen haben. Gegen die Regierung zu demonstrieren, ist in Saudi-Arabien verboten.

Wie die Organisation Amnesty International bestätigte, wurde Murtaja Qureiris nach seiner Verhaftung einen Monat lang in Isolationshaft genommen. In den Verhandlungen soll er geschlagen und eingeschüchtert worden sein. Die Vorwürfe gegen ihn beinhalten die Teilnahme an regierungskritischen Demonstrationen und die Mitgliedschaft in einer „terroristischen Organisation“. Er soll Brandbomben auf ein Polizeigebäude geworfen und auf Polizisten geschossen haben.

Amnesty protestierte gegen die geforderte Hinrichtung. „Es gibt keinen Zweifel, dass Saudi-Arabien bereit ist, alles zu unternehmen, um Widerspruch niederzuschlagen“, sagt die Nahost-Forschungsdirektorin der Organisation, Lynn Maalouf. „Es ist frappierend, dass Murtaja Qureiris hingerichtet werden soll für Taten, die eine Teilnahme an Demonstrationen beinhalten, als er gerade zehn Jahre alt war.“

Und im dhimmi-Organ Süddeutsche Zeitung: (bei Abfassen dieses Berichts) KEIN WORT.

Unterwerft euch, ihr scheiß kuffār. Wie die Gutmenschen der Süddeutschen. Sonst: Rübe ab.

Allāhu akbar!

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Johannes Frieds Zweifel am Tod auf Golgatha und das Jesus-Bild des Koran

Johannes Fried, Kein Tod auf Golgatha. Auf der Suche nach dem überlebenden Jesus, München 2019

Jan Assmann, Achsenzeit. Eine Archäologie der Moderne, München 2018.

Im christlichen Glaubensbekenntnis heißt es über Jesus (u.a.):

Ich glaube an Gott …
Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn…
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel

Dieses uns über Jahrhunderte von der Kirche eingebläute Bild zieht Johannes Fried in seinem Buch in Zweifel. Seiner Auffassung nach ist Jesus nicht am Kreuz gestorben, sondern (lediglich) bewusstlos in ein Grab gelegt und ärztlich soweit versorgt worden, dass er nach seiner Genesung aus dem Grab fliehen, sich verstecken und weiter predigen konnte.
Dass Jesus nicht am Kreuz gestorben sei, begründet Fried medizinisch. Jesus sei durch die Anhörung vor Pilatus und die anschließende Geißelung durch die römischen Krieger so geschwächt gewesen, dass er auf dem Weg zur Kreuzigungsstätte zusammenbrach. (36)

„Dieser Schwächeanfall dürfte auf Atemnot infolge innerer Verletzungen der Atmungsorgane durch das Auspeitschen, etwa durch einen Rippenbruch mit Verletzung der Pleura, verweisen, mithin auf ein erstes Anzeichen für einen Pleuraerguss. Der Stress am Kreuz steigerte die Atemnot. Der Evangelist Johannes registriert den Durst des Gekreuzigten: «Mich dürstet.» Das […] Ist ein Symptom der durch die bedrohliche Hyperkapnie (Anstieg des Kohlendioxids in der Lunge) hervorgerufenen reflexhaft verstärkten Atmung, um das Kohlendioxid abzuatmen. Essig (saurer Wein) kann tatsächlich für kurze Zeit eine gewisse Abhilfe schaffen, eine flache Atmung in Gang halten und das drohende Ersticken hinauszögern. […] Jesus war zunächst in eine tiefe, narkoseähnliche CO2-Ohnmacht gefallen; man konnte ihn für tot halten. Sein Retter aber war nahe, jener römische Soldat nämlich, der ihm zufällig in die betroffene Seite stach. Das war kein Todesstoß, wie gelegentlich angenommen wird, vielmehr ein Kontrollstich in die Rippen, um zu prüfen, ob der Gekreuzigte tatsächlich tot war. […] Die Wunde aber brachte die Rettung, die Atmung setzte wieder ein.
Der Stich in die Seite, in die «Pleura» (tèn pleurán: Joh 19,34) ließ das Wasser-Blut-Sekret abfließen;

[im Original lautet der Vers:

„ἀλλ’ εἷς τῶν στρατιωτῶν λόγχῃ αὐτοῦ τὴν πλευρὰν ἔνυξεν, καὶ ἐξῆλθεν εὐθὺς αἷμα καὶ ὕδωρ.“

(Johannes-Evangelium, Kap. 19)]

er wirkte wie eine Entlastungspunktion und linderte die Atemnot. Die verzögerte Sauerstoffzufuhr im Hirn sorgte zwar für eine noch anhaltende Ohnmacht und ließ Jesus noch tot erscheinen; aber eine flache, kaum wahrnehmbare Atmung (vielleicht nur mit einem Lungenflügel) war nicht verwehrt; das ist der klare Befund heutiger Pathologen mit Erfahrung in der Behandlung eines hämoragischen Pleuraergusses.“ (36-38; im Original kein Fettdruck)

Die Mär von der Auferstehung von den Toten ist dementsprechend eine Erfindung, eine Schutzbehauptung aus Jesus‘ Umfeld:
– Zum ersten ist damit die Faktizität des Todes (wider besseres Wissen) bestätigt.
– Zum zweiten wird für das verlassene Grab eine Erklärung angeboten.
– Zum dritten lässt sich so der Mythus des wundertätigen Jesus forterzählen und sogar noch steigern. Die Gottessohnschaft wird wirkmächtig.

Fried spekuliert, dass sich

„von der kanonischen Christologie abweichende […] Glaubensüberzeugungen […] In den verstreut überlieferten und in ihrem Bestand unsicheren Resten des (um 400 noch ganz greifbaren) judenchristlichen Ebionäerevangeliums erhalten haben könnten“. (151; im Original kein Fettdruck)

Jesus als islamischer Prophet

„Ein solches Christentum [siehe Ebionäerevangelium] könnte dem am Kreuz überlebenden Jesus zu verdanken sein. Möglicherweise kehrte es mit den «Arabern» wieder nach Palästina, bis nach Jerusalem, zurück und etablierte sich dort im Verlauf des siebten Jahrhunderts erneut.“ (151)

Fried fragt zurecht:

„Spiegeln sich diese Kontroversen unter den Christen des Vorderen Orients in der großen Inschrift des Felsendoms? Ist diese ursprünglich eine christliche Prophetologie von dem Messias Jesus, dem Sohn der Maria? Ist der Islam gar eine späte Folge des Überlebens, von überstandenem Kreuz und verlassenem Grab, von Jesu Emigration in den Orient? Eine solche Annahme klingt für heutige Christen und heutige Muslime in gleicher Weise anstößig. Glaubenswelten gehorchen freilich selten vergangenen Wirklichkeiten.“ (152; im Original kein Fettdruck)

Im Koran heißt es über die (von der Kirche) fehlgeleiteten Jünger der Schrift:

„Allah hat sie versiegelt ihres Unglaubens willen, so daß sie nur wenig glauben“ (Sure 4, Vers 156)
„Und wegen ihrer Rede: «Wir haben den Messias, Jesus, den Sohn der Maria, den Gesandten Allahs, getötet»; während sie ihn doch weder erschlugen noch den Kreuzestod erleiden ließen, sondern er erschien ihnen nur gleich (einem Gekreuzigten); und jene, die in dieser Sache uneins sind, sind wahrlich in Zweifel darüber; sie haben keine (bestimmte) Kunde davon, sondern folgen bloß einer Vermutung; und sie haben darüber keine Gewißheit.“ (Sure 4, Vers 158)

Die Inschrift am Felsendom

„die Stifterinschrift aus den Jahren 691-693 des von dem Kalifen Abd al-Malik errichteten Felsendoms […] beginnt außen mit Basmala und Schahâda: Im Namen des barmherzigen und gnädigen Gottes. Es gibt keinen Gott außer Gott allein. Er hat nicht gezeugt und ist ungezeugt. Dann folgt fünfmal: Zu preisen ist der Gesandte Gottes (muhammadun rasûlu ilâhi), Gott spreche den Segen über ihn, und betont noch einmal: Gott hat keinen Gefährten. Sie erreicht ihren Höhepunkt im Innern, preist erneut den Knecht Gottes und Gesandten (muhammadun ῾abadu ilâhi wa-rasûluhû) und nennt ihn dreimal explizit beim Namen: den Messias Jesus, den Sohn der Maria, den Gottesknecht und Gesandten.

[Wohl gemerkt: es ist nicht von Mohammed die Rede!

„Eine Umdeutung von «Muhammadûn» zu dem Namen des Propheten [Mohammed] erfolgte [erst] im Verlauf des achten Jahrhunderts im Zeitalter der Abbasiden.“ (179; im Original kein Fettdruck)]
Sie warnt endlich die Völker der Schrift: Saget nicht drei, erteilt also dem Trinitätsdogma und Jesu Gottessohnschaft eine klare Absage (vgl. Sure 5,77).“ (145; im Original kein Fettdruck)

Vermutlich bezieht sich Fried hierbei auf die folgenden Stellen im Koran:

„Fürwahr, ungläubig sind, die da sagen: «Allah ist der Dritte von Dreien»; es gibt keinen Gott als den Einigen Gott. Und wenn sie nicht abstehen von dem, was sie sagen, wahrlich, so wird die unter ihnen, die ungläubig bleiben, eine schmerzliche Strafe ereilen.“ (Sure 5, Vers 74)
„Der Messias, Sohn der Maria, war nur ein Gesandter“. (Sure 5, Vers 76)
Selbst „Mohammad ist nur ein Gesandter.“ (Sure 3, Vers 145; im Original ohne Fettdruck)

Folgt man/frau dieser Argumentation, so müsste die Beziehung von Christentum und Islam neu gedacht werden. Ohnehin ist der Koran

„Teil der Kommentierungsgeschichte der jüdischen und christlichen Tradition“. (Assmann, 293)

Der Koran könnte von Christen inspiriert, vielleicht sogar geschrieben worden sein, um der offiziellen Kirche zu widersprechen. Mohammed wäre dann derjenige, der über den wahren Jesus aufklärt: der nicht am Kreuz gestorben und danach auferstanden sei.
Vielleicht sind ja auch Jesus‘ Sanftmütigkeit und Friedfertigkeit bloße Erfindungen. Denn im Koran wird Jesus nicht so gezeichnet. Er habe zwar Wunder gewirkt, sei aber nur Gesandter, Prophet gewesen — wie alle anderen Propheten vor ihm und Mohammed nach ihm –, sonst nichts.
Der Koran schreibt lediglich das Alte Testament fort. Er erwähnt mehrfach die Thora. Das Neue Testament kennt er nicht. Ist es (nur) eine Erfindung?

Der zugewanderte Antisemitismus und die Schuld der Europäer

Kaum zu glauben, aber nun scheint es auch die Gutmenschzunft begriffen zu haben: Der Antisemitismus wächst auch dank der ach so süßen Flüchtlinge, deren Zuwanderung uns nach wie vor als Bereicherung verkauft wird. Vielen Dank auch!

Die „Kulturzeit“ vom 22.5.2019 nimmt dabei Bezug auf das Buch Alles für Allah. Wie der politische Islam unsere Gesellschaft verändert, das Heiko Heinisch gemeinsam mit Nina H. Scholz veröffentlichte. Darin, so die Kulturzeit,

„schreibt er über Einwanderer mit islamisch geprägten Ideologien, die in Widerspruch zur Mehrheitsgesellschaft stehen.“

Heiko Heinisch:

„Ob das in Syrien ist, im Irak, in Ägypten: Judenfeindschaft gehört dort quasi zum common sense. Und in so einer Gesellschaft sind diese Menschen sozialisiert worden. Das heißt jetzt nicht, dass jeder einzelne judenfeindlich ist; aber es wird eine wesentlich größere Gruppe dadurch natürlich judenfeindlich, weil Sozialisation wirkt einfach vom Kleinkindalter bis ins Erwachsenenalter hinein. Und Menschen legen ihre Sozialisation nicht an der Grenze ab, wenn sie das Land wechseln, wenn sie migrieren.“

Doch die Schuld für die zugewanderte Judenfeindlichkeit liege letztlich an uns Europäern. Wir seien die allein Schuldigen an der Plage Antisemitismus, der Heimsuchung der zu uns Geflohenen:
Für Omar Kamil, laut Kulturzeit,

„ist der islamische Antisemitismus ein Produkt Europas. Die Feindschaft zwischen Juden und Muslimen sei nicht, wie oft angenommen wird, über Jahrhunderte hinweg gewachsen.

[als gäbe es – im ach so friedfertigen Koran – die Aufforderung nicht:

„wie Wir die Sabbatleute verfluchten. Und Allahs Befehl wird vollzogen werden.“ (Sure 4, Vers 48)]

Erst Anfang des 20. Jahrhunderts hätten britische wie französische Kolonialisten mit ihrem christlich geprägten Weltbild einen Keil zwischen Juden und Muslime getrieben.

[Wie? Was? Die Briten? Die Franzosen? Nicht wir scheiß Deutschen? Die Judenvergaser? Da muss ein Fehler vorliegen…]

Die jüdischen Weltverschwörungstheorien haben ihren Ursprung in Europa. Dafür wurde rassistisch-pseudowissenschaftliche Literatur ins Arabische übersetzt. Das beste Beispiel dafür seien Die Protokolle der Weisen von Zion, eine Art Handbuch der muslimischen Judenfeindschaft bis heute.“

Lesenswert hierzu: Umberto Eco: Der Friedhof in Prag

Omar Kamil:

„In diesen antisemitischen Vorstellungen geht es nicht um Juden, die wir kennen, um diese kleine Gruppe, sondern Juden, die die Weltwirtschaft beherrschen, Juden, die die Weltpolitik beherrschen. Bei jeder Niederlage der arabischen Armeen wurde dieses Erklärungsmuster sozusagen intensiviert, popularisiert, unterstützt. Und daher hat man zurückgegriffen auf diese alten arabischen Übersetzungen aus dem europäischen Kontext, die im 19. Jahrhundert entstanden sind.“

Und im Kommentar heißt es zusammenfassend:

„Arabischer Antisemitismus sei im Kern gegen Juden gerichtet, aber auch gegen Europa, das die Kolonialverbrechen ignoriert.“

So, nun wissen wir es: Wir Europäer müssen auf die Couch! und ins Umerziehungslager! und nicht die judenfeindlichen Moslems. Die tun doch nur, was wir ihnen auftrugen. Wir sind die wahrhaft Bösen. Wir müssen uns fürchten!

„So ereilte sie die böse Folge ihres Tuns“; (Koran, Sure 16, Vers 35)
denn „(wisse daß) Allah nicht jenen den Weg weist, die (andere) irreführen“ (Sure 16, Vers 38; siehe auch Sure 31, Vers 7)

Eingeständnis der Schuld

Wir gestehen freimütig: Wir Europäer bekennen uns schuldig. Wir sind es, die uns an den Rechtgläubigen versündig(t)en, sie ihrer Unschuld beraubten und sie gegen die Juden aufhetzten: Wir sind die Irreführer der Rechtgläubigen. Wir sind das lebende Mahnmal der Schande. Strafe über uns Sünder. Unser die Hölle…

Cohn-Bendits (heimlicher) Traum von Europa

„Kulturzeit“ vom 24.05.2019, 3sat.de

Eugen Sorg, Cohn-Bendits Hosenladen-Gate, Basler Zeitung online, 20.9.2013

Hans-Hinrich Koch, Ein Spielfilm über den Missbrauchsskandal?, FAZ online, 1.10.2014

Thomas Kerstan, „Wir haben Fehler gemacht“, Interview mit Daniel Cohn-Bendit, ZEIT online, 11.3.2010

Christian Füller, Der Tabubrecher, taz online, 19.4.2013

Zum Auftakt der Kulturzeit vom 24.5.2019 durfte der von Cécile Schortmann als deutsch-französischer Politiker vorgestellte Daniel Cohn-Bendit mal wieder über Europa schwadronieren:

„Europa für mich ist die Überwindung des Nationalismus, des Faschismus, des Kommunismus, des Kolonialismus. Das ist Europa. Das ist eine zivilisatorische Leistung unglaublichen Ausmaßes. Und deswegen müssen wir das weiter entwickeln.“ (Cohn-Bendit)

Worin er die zivilisatorische Leistung vornehmlich sieht und was er weiter entwickeln will, lässt sich in seinem Buch Der große Basar, nachlesen, in dem er über seine

„Zeit als Kindergärtner in einem antiautoritären Frankfurter Kindergarten Anfang der 70er-Jahre erzählt“:

„Er schrieb unter anderem freimütig von Doktorspielen mit den Kleinen, davon, wie einige Kinder ihm den «Hosenlatz geöffnet» und ihn «gestreichelt» hätten, und er sie ebenfalls «gestreichelt» habe, wenn sie «darauf bestanden» hätten. Die Idee sei gewesen, sich «so zu verhalten, dass es den Kindern möglich war, ihre Sexualität zu verwirklichen». Und: «Mein ständiger Flirt mit Kindern nahm bald erotische Züge an. Ich konnte richtig fühlen, wie die kleinen Mädchen von fünf Jahren schon gelernt hatten, mich anzumachen.»“ (Basler Zeitung)

Der einstige Schüler der erst als reformpädagogisch gefeierten und dann als Pädophilenanstalt entlarvten Odenwaldschule (der von den Vorgängen dort selbstredend nichts mitbekommen haben will)

DIE ZEIT: Sie waren von 1958 bis 1965 Schüler der Odenwaldschule. Bekannt wurden dort Missbrauchsfälle aus den siebziger und achtziger Jahren. Erinnern Sie sich an Vorfälle während Ihrer Schulzeit?
Daniel Cohn-Bendit: Nein, sonst hätte ich das längst publik gemacht.“

und von seinen grünen Mit-Freunden a posteriori zum Untadligen par excellence (v)erklärte Lieblings-Reformpädagogik-Revoluzzer der Gutmenschzunft –: sein Gequake sei „kriegsentscheidend“ (TAZ) — darf also weiter seinen europäischen Traum träumen – nun zusammen mit seinen neuen Freunden, die in der Nachfolge Mohammeds, des „Makellosen“, (Koran, 7, 159) Kinderficken als ehelich gute Tat praktizieren. (Siehe Kinderficken: Deutschlands Doppelmoral) Ob Cohn-Bendit schon konvertiert ist? Zu wünschen wär’s ihm.

Allāhu akbar!

Clankriminalität in Deutschland – eigentlich doch eher harmlos, oder?

tagesthemen 15.05.2019, ARD

Clan-Kriminalität in NRW: Innenminister Reul präsentiert Lagebild – diese Ruhrgebietsstadt ist Clan-Hochburg, Der Westen ONLINE, 15.5.2019

Ja, was ist denn da passiert?

Am 15.5.2019 begann Caren Miosga die Tagesthemen mit einem neunminütigen Block (zuzüglich Gutmensch-Kommentar) über die Clan-Machenschaften in Deutschland.

„Guten Abend. Es ist eine abgeschottete Welt, die nach eigenen Gesetzen funktioniert; eine Welt, in der gestohlen wird, betrogen, erpresst und manchmal auch gemordet für die Ehre der Familie. Sie allein sagt, was Recht ist und was Unrecht. […] Heute hat Nordrhein-Westfalen einen Lagebericht vorgelegt über diese Familienclans.“

Im nachfolgenden Bericht heißt es:

„Der Ursprung der Clans seien türkische oder arabische Großfamilien. Viele sind schon in den siebziger Jahren gekommen.“

Ist das nicht süß? Seit ca. 40 Jahren breiten sich die Clans wie ein Krebsgeschwür in unseren Großstädten immer weiter aus und zeigen immer deutlicher, was sie vom deutschen Staat halten, nämlich nichts. Bislang wurde darüber von unserer Multikulti-Politikerzunft großzügig hinweggesehen. Handelt es sich doch bei dieser Minderheit um Rechtgläubige des ach so friedfertigen, schützenswerten und von der Politik aufzupeppelnden Islam. Und jetzt plötzlich diese Kehrtwendung (der dhimmis): die Abfassung eines ersten Lageberichts in NRW. Was ist da passiert? Warum dieser plötzliche Aktionismus?

Mathias Rohe, Klugscheißer von der Uni Erlangen-Nürnberg liefert das übliche Erklärungsmuster, ganz unterwürfiger dhimmi:

„Es war klar, als die Leute eingewandert sind, dass man sie hier nicht wirklich haben wollte.

[Klaro. Schuld sind wir, die scheiß Deutschen. Wir haben den Eingewanderten nicht genügend den Arsch gepudert.]

Also langer Duldungsstatus, am Anfang keine Schulpflicht der Kinder, Ähnliches mehr. Also: sie hatten es nicht ganz leicht reinzukommen.

[O, die Armen! Wir scheiß Deutschen zwangen sie regelrecht in die Illegalität. Mea culpa! Mea culpa! Mea culpa! … ad infinitum: Mea culpa!… Unterwerft euch gefälligst, ihr dhimmis, ihr kuffār!!]

Auf der anderen Seite haben sie sich teilweise auch selbst ausgegrenzt; sehr archaische Lebensformen. Man hat gelernt im Herkunftsland, dass man sich nur auf die eigene Familie verlassen kann. Die Gesellschaft, der Staat ist der Gegner.“

Man/frau beachte das herrliche Deutsch dieses nur Allgemeinplätze wiederkäuenden Fachidioten der Gutmensch-Unizunft.

Weiter heißt es im Bericht:

„Das will die Polizei natürlich nicht hinnehmen. In Essen gibt es darum seit einem halben Jahr eine Sonderkommission Clankriminalität.

[Ist das nicht herrlich? 40 Jahre weggucken und nun, hurra!, das Erwachet! des/als Coming-out der Polizei…]

Sie soll die Strukturen der Clans unter die Lupe nehmen und am Ende helfen, kriminelle Parallelgesellschaften zu zerstören.“

Wie? Was? Parallelgesellschaften: etwas Böses? Was soll denn daran plötzlich schlimm sein? Multikulti gilt doch als schick, wurde und wird uns doch als allein seligmachend verkauft. Jeder Minderheit ihr Recht! Nicht das Allgemeine, sondern das Besondere, die Partikularinteressen verdienen Schutz! — Doch halt. Da steht doch: „kriminelle Parallelgesellschaften“. Klar, die sind schlimm. Kriminell ist immer schlimm. Oder? Eine Pervertierung des eigentlich Guten. Also gelte weiterhin: Es lebe die Parallelgesellschaft! Die nicht-kriminelle, natürlich!

Weiter im Bericht:

„In Essen haben sich die Chefs vom Großfamilien in einem Verein organisiert. Er heißt „Familien Union Essen“. Er wirbt mit Integration, zumindest im Netz. Die Stadt Essen hat zunächst mit dem Verein zusammengearbeitet. Doch mittlerweile distanziert sie sich.“

Wie? Keine Zusammenarbeit, keine Integration mehr? Konfrontation gar? Da müssen Nazis am Werk sein. Man/frau sollte die Polizei entsprechend auf Nazi-Strukturen und -Vergangenheit untersuchen lassen.
Und Frau Miosga? Die müsste man/frau auch überprüfen: will sie doch – urplötzlich! – die Clans, Zitat, zerschlagen.

Miosga frägt: „Vier Jahrzehnte nun schon konnten diese Clanstrukturen in Deutschland wachsen. Ist es jetzt schon zu spät, diese zu zerschlagen?“
Ralph Ghadban antwortet: „Also ich gehe immer davon aus, dass es nie zu spät ist, etwas Positives zu unternehmen; und die Stimmung hat sich in der letzten Zeit in Deutschland geändert. Die Sensibilisierung für diese Problematik ist größer geworden und die Politiker haben auch reagiert. Deshalb besteht Hoffnung.“
Miosga: „Warum reagiert die Politik erst jetzt?“
Ghadban: „Also: es gibt zwei Gründe eigentlich. Ein erster Grund sind die Machenschaften der Clans. Die waren übermütig. Die dachten, die können alles machen, und die haben spektakuläre Aktionen gemacht. Die sind so weit gegangen, dass sie die Staatsmacht angegriffen haben. Also die Angriffe gegen die Polizei, Bedrohungen und Ähnliches sind immer mehr geworden. Und das wirkt in der Öffentlichkeit mehr als was anderes.“

[Stimmt! Wir haben ja jetzt die AfD. Und folglich die Angst der Gutmenschen vor der nächsten Wahl…]

Und dann zweitens: die Politik, endlich mal, hat [sich] ein Bewusstsein entwickelt, das nicht mehr unbedingt darauf zielt, angeblich die Minderheiten zu schützen und zu vermeiden zu diskreditieren, indem sie Minderheiten in Verbindung mit Kriminalität zusammenbringt. Also diese Haltung ändert sich langsam.“

Das gilt aber nur, solange die AfD existiert. Nix AfD, nix Protest gegen Gutmensch-Diktatur. Also: die AfD muss weg! Das sind die Störenfriede des Multikulti! Die sind es, die die Idylle stören. —
Und dann doch noch – endlich, lang hat‘s gedauert – die Gutmensch-Keule.

Miosga: „Aber, Herr Ghadban, wenn die Behörden nun entschiedener eingreifen, wie das der Innenminister Nordrhein-Westfalen heute getan hat und auch die Politik eben in der Öffentlichkeit das Problem deutlicher diskutiert, könnte der Eindruck entstehen: jeder zweite Libanese in Deutschland gehöre zu einem kriminellen Clan.

[Also warum der plötzliche Aktionismus? Wäre es nicht klüger, alles weiterlaufen zu lassen wie bisher? Denn eigentlich sind die Mitglieder der Clans doch so süß…]

Denn es gibt ja Libanesen in Deutschland, die einer normalen Arbeit nachgehen und sich nun sorgen könnten, unter einen Generalverdacht zu geraten. Wie begegnen Sie einem Generalverdacht?
Ghadban: „Natürlich, bei den Clans gibt es einen Großteil – ich weiß nicht wie viel, niemand weiß genau wie viel – aber einen bedeutenden Teil, der ein normales Leben führen will, aber die stehen alle

[Haben Sie gehört, Frau Miosga? „Alle“. „Alle“, hat der Libanese gesagt. –

Doch Sie haben natürlich recht: Diesen Libanesen, so einen Nestbeschmutzer, darf man/frau nicht ernst nehmen. Er sieht doch überall nur Zwänge. So ein Zwangsneurotiker aber auch:]

unter Zwang. Die Zwänge sind entweder freiwillig durch Verwandtschaft, sie fühlen sich verpflichtet, oder durch Bedrohung. Also soziale Isolation, manchmal auch mit Gewalt, und daher halten sie alle zusammen. Also die halten dicht. Und das ist die größte Schwierigkeit der Polizei. Die kann die Mauer des Schweigens nicht durchbrechen. Und daran sind alle beteiligt, die Kriminellen und die Nicht-Kriminellen. Und da muss man durch die Aktion der Polizei erst mal diese Angst, die die Rechtschaffenen haben, einfach wegnehmen und ihnen zeigen, dass der Staat voll handlungsfähig ist.“

Unser Staat: handlungsfähig? — Das kann aber auch nur ein Fremder glauben, der nicht an die Spiele der politischen Korrektheit des Inlands gebunden ist und jeden Aktionismus noch naiv als vermeintliche Kehre bejubelt…

… wie NRW-Innenminister Herbert Reul.

Reul übte auch Kritik an der Nordrhein-westfälischen Vorgängerregierung: „Jahrelang wurden die Hinweise der Bürger, aber auch aus Polizeikreisen zu diesem Problem geflissentlich ignoriert. Ob aus falsch verstandener politischer Korrektheit oder weil man der Auffassung war, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Damit ist nun endlich Schluss. Bei uns gilt nicht das Gesetz des Clans, sondern das Gesetz des Staates“, so Reul.“ (im Original kein Fettdruck)

Ob er er seinen letzten Satz wohl selbst glaubt?

Zweifel sind angebracht…

Kinderficken: Deutschlands Doppelmoral

Michel Houellebecq, Serotonin, Aus dem Französischen von Stephan Kleiner, Köln, ³2019

Frank Bräutigam, Video: Rechtsexperte über den Fall, daserste.de, 10.3.2019, min. 1.16 – 1.38

Zeigt die Bahn-Werbung uns das wahre Deutschland?, bild.de, 25.4.2019

Marc Röhlig, Türkische Religionsbehörde denkt, Mädchen seien ab 9 Jahren heiratsfähig, bento.de, 4.1.2018

Zum einen ist da unsere herkömmliche Rechtsauffassung:

ARD-Rechtsexperte Frank Bräutigam äußert sich über die juristische Einschätzung eines Falls im Tatort Für immer und dich:

„Mit 13 Jahren gilt man rechtlich als Kind.“ „Es gibt da diese eine Szene [in einer der letzten Tatort-Folgen], wo sie [ein Mädchen] sich das Video anschaut, auf dem sie Geschlechtsverkehr […] hat. Das ist ein Sexualdelikt. Gehen wir davon aus, sie ist 13 Jahre alt zum Zeitpunkt des Geschlechtsverkehrs. Dann ist das automatisch schwerer sexueller Missbrauch von Kindern. Völlig egal, ob sie das da irgendwie freiwillig gemacht hat oder nicht.“

Wenn schon der Geschlechtsverkehr mit 13-jährigen strafbar ist, so doch wohl erst recht mit noch jüngeren – Kindern.

Eine solche (recht harmlose) Geschichte webte Michel Houellebecq in seinen jüngsten Roman Serotonin ein. Der Pädophile ist hier ein Deutscher und (Hobby-?)Ornithologe:

„Gegen fünf Uhr nachmittags klopfte ein kleines Mädchen an die Tür des Bungalows, also wirklich ein kleines Mädchen, damit wir uns verstehen, ein braunhaariges Mädchen von vielleicht zehn Jahren mit kindlichen Gesichtszügen, aber groß für sein Alter.“ (202)

„Ich [der Erzähler] hatte nie ein Pädophilen-Video gesehen, ich wusste, dass es so was gab, aber mehr auch nicht, und ich spürte sofort, dass sich unter den amateurhaften Aufnahmen leiden würde“. (205)

Der Pädophile „sagte ein paar Worte, die ich nicht verstand, woraufhin die Kleine die Shorts auszog und sich auf den Badschemel setzte, dann spreizte sie die Beine und begann mit dem Mittelfinger über ihre Muschi zu fahren, sie hatte eine kleine, wohlgeformte, aber gänzlich unbehaarte Muschi“. (206)

„Das Mädchen […] ging […] zu dem Deutschen hinüber und kniete sich zwischen seine Schenkel […]. Das Mädchen schien seine Aufgabe ungeachtet seines Alters gekonnt auszuführen, der Ornithologe stieß hin und wieder ein befriedigtes Grunzen aus“. (207f)

Ähnlich lustvolle Vorstellungen scheinen auch Daniel Cohn-Bendit seinerzeit zu seiner ekelhaften Fantasie motiviert zu haben. (Siehe Frosch-Anwandlungen in O. Roehlers „Selbstverfickung“, „Einmal vergewaltigt werden, ist wirklich nicht schlimm“) Nur, dass er, weil links (also per se Gutmensch) von seinen Kolleginnen und Kollegen, diesem verlogenen Pack, als über jeden Verdacht erhaben klassifiziert wurde und weiter hofiert wird.

Normalsterbliche freilich haben für solcherlei Subjekte wenig Verständnis. In Houllebecqs Roman endet das Leben des pädophilen deutschen Ornithologen entsprechend unschön:

„Ich [der Protagonist] dachte kurz an den Ornithologen; vielleicht hatte ihn seine niemals endende Suche viel weiter geführt, in viel trostlosere Gegenden, vielleicht vermoderte er in diesem Augenblick in einem Kerker in Manila, die anderen Häftlinge hatten sich ihm schon ausgiebig gewidmet, sein geschwollener, blutiger Leib war mit einer Schar von Kakerlaken bedeckt, sein Mund mit den zertrümmerten Zähnen außerstande, den in seinen Hals eindringenden Insekten den Weg zu versperren.“ (243)

Zum anderen haben wir – insbesondere dank Mutti und Konsorten –

mittlerweile Hunderttausende ach so süße Flüchtlinge in Deutschland, die sich voll Stolz Muslim nennen. Deren Rechtsauffassung sieht ein wenig anders aus. U.a. scheinen sie Kinderficken toll zu finden. Erst neulich wurde auch in der Türkei per Rechtsgutachten bestätigt, dass Kinderehen zulässig sind. Demnach ist Kinderficken legal, sofern die Opfer Mädchen sind, die mindestens neun Jahre (bzw. Jungs, die zwölf Jahre) alt sind. Aischa, die Mohammed (wie berichtet wird) im Alter von neun Jahren entjungferte, gilt als seine Lieblings-Frau und wird noch heute in allen muslimisch geprägten Ländern voll Freude, inbrünstig besungen.

Doch in der Türkei war die Aufregung unter den Nicht-Erdoğan-Jüngern so groß, dass diesmal (noch!) der Diyanet ein Rückzug geboten schien:

„Nach zwei Tagen der Entrüstung hat Diyanet die Empfehlung […] zerknirscht zurückgenommen.“ (Röhlig)

Mal sehen, wie lange es dauert, bis sich diese entzückende Rechtsauffassung als gleichrangig zu unserer bisherigen durchsetzt. Schon jetzt ist ja alles, was nicht irgendwie einen Migrationshintergrund nachweisen kann, unzeitgemäß, rechts. Siehe die Debatte über Boris Palmers Kritik an der Werbung der Deutschen Bahn.

In ein multikulti-offenes Deutschland scheinen rein Deutsche (i.e. Deutsche ohne Migrationshintergrund) nicht mehr zu passen:

„Für seine Werbung wählte der Konzern den in Ghana geborenen TV-Koch Nelson Müller, die RTL-Moderatorin und Tochter türkischer Eltern Nazan Eckes und den deutsch-finnischen Rennfahrer Nico Rosberg aus. Alle drei sind, so weit man weiß, (auch) Deutsche. Dazwischen zeigt die Bahn einen Anzugträger mit dunklem Teint und eine kraushaarige Frau mit Kind.“ (im Original keine Hervorhebung)

Ob all die rein Deutschen unter den Gutmenschen schon begriffen haben, dass sie Auslaufmodelle sind? Müll gar?

Syrischer Messerstecher von Polizei auf freien Fuß gesetzt

Blutiger Streit vor Döner-Imbiss 18-Jähriger sticht Kontrahent in den Rücken, Berliner Kurier online, 20.4.2019

Statistisch gesehen, gibt es in Berlin jeden Tag über sieben Messerangriffe. In der Nacht zu Sonnabend hat es nun einen 19-Jährigen vor einem Imbiss an der Baumschulenstraße in Treptow erwischt. Er hatte sich mit einem ein Jahr jüngeren Mann gestritten, der plötzlich ein Messer zog und zustach.

An einem Dönerladen waren um kurz nach 2 Uhr zwei junge Männer aneinander geraten. „Die genauen Hintergründe des Streits sind noch unklar“, sagt ein Polizeisprecher. Der 18-Jährige und 19-Jährige prügelten sich, plötzlich spürte der Ältere einen dumpfen Schlag am Rücken. Der Jüngere ergriff daraufhin die Flucht. Freunde des 19-Jährigen Berliners nahmen die Verfolgung auf.

Etwa 150 Meter überwältigten sie den 18-jährigen Syrer. Währenddessen bemerkte der Berliner, dass er am Rücken stark blutete. „Er musste mit einer  erlittenen Stichverletzung in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden“, erklärt der Polizeisprecher. Der festgenommene Messerstecher kam zu einer erkennungsdienstlichen Behandlung und wurde anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt.“ (im Original kein Fettdruck)

Dank Merkel und Freunden gilt es mittlerweile ja als normal, damit leben zu müssen, aus nichtigem Anlass von ach so süßen Flüchtlingen mit dem Messer gekitzelt zu werden, so normal, dass selbst die Polizei es kaum mehr der Mühe wert findet, solch Pack dingfest zu machen, zumal ja auch die Justiz großzügig pro Flüchtling-Messerstecher zu urteilen geneigt ist. (Siehe LG Münsters Freispruch für afghanischen Totschläger)

Allahu akbar! Tod den kuffār!

 

Irene Kosok über die Realität einer aus Gaza geflüchteten Christin

Thomas Thiel, Erwacht aus einem bösen Traum, FAZ, 2.4.2019, 9

Kaum zu glauben, dass es die nachfolgende Geschichte, erzählt von Thomas Thiel, die der Gutmensch-Ideologie radikal zuwiderläuft, trotzdem geschafft hat, in der gemäßigt gutmenschlich orientierten FAZ veröffentlicht zu werden. Das übliche Berichterstattungsklischee der ach so süßen und friedvollen Flüchtlinge bzw. des ach so frauenfreundlichen Islam wird in dieser Reportage gleich in mehrerlei Hinsicht massiv infrage gestellt.

1. aus der Betroffenenperspektive:
Zu Wort kommt eine a) nicht-muslimische, b) dem Islam kritisch gegenüberstehende c) Frau.

„Hayat kommt aus Gaza. Sie ist palästinensische Christin. […] Hayat heißt nicht Hayat. Aus Angst vor Repression und aus Furcht, ihren Duldungsstatus zu verlieren, will sie ihren Namen nicht in der Zeitung lesen.“ (im Original kein Fettdruck)

Vielen Mitflüchtlingen ist es bereits unerträglich, dass es eine Frau überhaupt wagt, Rechte einzufordern:

Hayat „sagte, dass es sie traurig mache, wenn Frauen keine Rechte hätten. Sofort sei sie [von Mitflüchtlingen] attackiert worden. „Du erzählst Scheiße. Du machst uns schlecht. Frauenrechte sind nur für deutsche Frauen, nicht für unsere.““ (im Original kein Fettdruck)

Tja, ihr Gutmenschen, ihr habt ja sooo recht: Das sind lediglich Ausnahmen, Einzelfälle, selbstverständlich. Der Islam ist ja sooo frauenfreundlich…

2. aus der Helfer(innen)perspektive:
Zu Wort kommt Irene Kosok, Mitarbeiterin im THF Welcome. Sie

„Bekam mit, was geflüchtete Frauen im Tempelhofer Hangar, dem inzwischen geschlossenen Aufnahmelager, bewegte.“ (im Original kein Fettdruck)

 

„Irene Kosok kommt aus einem linken Milieu, sie hat viele Flüchtlinge jahrelang begleitet und muss jetzt erdulden, als Rassistin beschimpft zu werden. „Das Schlimmste ist“, sagt sie, „dass wir exakt den Falschen, den Fundamentalisten, helfen und ausgerechnet denen die Hilfe verweigern, die sich integrieren wollen.“ (im Original kein Fettdruck)

 

„Wie repräsentativ ist Hayats Geschichte? Es gibt darüber keine Statistik. Man kann es so sagen: Wer sie für einen Einzelfall hält, darf sich nicht mit ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern unterhalten.“

Keine Sorge: Gutmenschen tun so was nicht. Sie haben ihre vorgefasste Meinung. A priori wissen sie, was gut und was böse ist. Sie urteilen über die Realität, nicht aus der Realität. Sie sind Meta-Theoretiker, Schwätzer. Sie sitzen in ihrer Blase und quaken…

3. aus der Erzählperspektive:
Kosok:

„“Es muss an die Öffentlichkeit, es darf nicht totgeschwiegen werden. Ich ertrage diese Ignoranz den unschönen Realitäten gegenüber nicht länger.““

Damit ist Kosok zum Scheitern verurteilt: Nicht sein kann, was nicht sein darf. Dass es ihre Geschichte in die FAZ geschafft hat: Das ist der Einzelfall. Doch von nun an wissen wir, wo sie steht. Wir erteilen kein Schreibverbot. Nein, selbstverständlich nicht. Das haben wir nicht nötig: Es steht ja nirgends geschrieben, Nestbeschmutzern eine zweite, dritte… Chance geben zu müssen. Ignorieren reicht. Und ist sehr effektiv…

4. aus der Faktizitätsperspektive:
a) in der Heimat

Das von der Scharia geprägte Recht gilt in Gaza auch für Christen. Im Alter von 15 Jahren habe sie den Hijab tragen müssen, sagt Hayat. […] Für diejenigen, die das Kopftuch als Symbol für Selbstbestimmung der modernen Muslimin betrachten, hat sie eine Botschaft: „Diese Leute haben die Wirklichkeit des Islam nie erlebt. Wenn Sie glauben, dass Gewalt gegen Frauen zu ihrer Religion gehört, dann können Sie pro Kopftuch sein.““ (im Original kein Fettdruck)

 

„Ihr Exmann hatte die Nachricht von der Scheidung verbreitet. Sie war nun eine Geächtete. Ihre Familie wurde von Hamas bedroht. Du musst fliehen, sagte ihr Vater, sonst endet es für uns alle tödlich.“

b) in der Fremde: (z.B.) in Deutschland
Das Fortbestehen der Rollenmuster in der eigenen Familie vs. die Mär von der gelungenen Integration:

„Geschockt stellte sie [Hayat] fest, dass sich die Ansichten des Onkels nach siebzehn Jahren in Europa [!!] kein Stück geändert hatten.“

Das Fortbestehen der Rollenmuster im Flüchtlingswohnheim

„Im Auffanglager am Tempelhofer Flughafen bezog sie mit drei Frauen eine fensterlose Zelle.“ „Eine syrische Muslimin wollte den Raum nicht mit Hayat teilen. Sie sei eine Christin, habe einen bösen Geist. […] Mit der dritten, einer ägyptischen Ingenieurin, schloss sie Freundschaft.“

Die versuchte später, Selbstmord zu verüben: So geht‘s denen, die ausbrechen wollen, aber – aus vielerlei Gründen – nicht können…

Das Schlimmste für sie [Hayat] sei, sagt sie, in Deutschland dem gleichen Denken zu begegnen, das sie in Todesgefahr brachte, beschwichtigt und verharmlost von Politikern, Ämtern, Aktivisten und einer Asylindustrie, die Erfolgsstatistiken präsentieren will. In Rage bringe sie die Eitelkeit eines Milieus, dass [sic] sich Vielfalt auf die Fahnen schreibt, sich für die reale Lage der Flüchtlinge aber nicht interessiert, sie sogar als Rassisten und Nazis beschimpft, wenn sie über ihre Erfahrungen sprechen.“ (im Original kein Fettdruck)

In der von der deutschen Gutmensch-Ideologie geprägten Aufnahmegesellschaft ist für sie kein Platz. Die Pseudointellektuellen des Gutmensch-Lagers favorisieren die Parallelkultur. sie ist ihr weit angenehmer (da weit weniger fordernd) als Integrationskultur. Denn erstere baut und verwaltet sich selbst. Doch letztere fordert Engagement, Gegenseitigkeit und vor allem Konfliktfähigkeit. Und insbesondere Letzteres kennen Gutmenschen nicht: Sie leben in ihrem mittelalterlich-manichäischen gut:böse-Raster. (Auf der Suche nach einem Standort jenseits von gut und böse sind Moralisten par excellece keine geeigneten Reisebegleiter.) Vielleicht liebäugeln sie deswegen mit dem Islam. Der ist ja gleichfalls antagonistisch-scharf positioniert und sanktioniert gnadenlos jeglichen Abweichversuch.

5. aus der Beamten-/Verwaltungsperspektive
Die zunehmend zu beobachtende Resignation im Verwaltungsapparat…

“Das ist so bei denen. Das ist eine andere Kultur. Da können wir nichts machen“ – wie oft habe sie [Kosok] diese Sätze gehört, von Heimleitungen, Aktivisten, Politikern, Polizisten, wenn Frauen sich vergeblich von ihren Männern zu trennen versuchten, wenn sie geschlagen oder vergewaltigt wurden, sagt Kosok.“ (im Original kein Fettdruck)

6. aus der Anerkennungsperspektive
… mündet entweder in Gleichgültigkeit, sprich Standardisierung oder führt damit ggf. sogar zu höchst bedenklichen Urteilen mit entsprechenden Konsequenzen:
Kosok:

„Diese Frauen [die sich wehren] werden ausgebremst […] Sie landen in den Fängen des patriarchalen Islam. Das ist so absurd. Das glaubt man nicht.“

 

„Man mag es nicht glauben: Hayats Asylantrag wurde abgelehnt. Nach Monaten des Wartens bekam sie eine Standardabsage.“

Um das eigene Weltbild aufrechterhalten zu können, wird das Schicksal derer, die nicht in dieses Weltbild passen, ignoriert. Und letztlich werden die so dazu gezwungen sich anzupassen und klein beizugeben oder ihr Leben zu beenden… Doch Gutmenschen kennen keine Scham, wissen sie doch – über jeden Zweifel erhaben! – was gut und was böse ist.

7. aus Gender-Perspektive
Nicht die Geprügelte, sondern der Prügler gilt als schützenswert. (Tut er doch nur, was ihm vom Islam geboten wird: Der Prügler ist der Rechtschaffene, der Schuldlose; die Geprügelte ist das Opfer, das selbst schuld hat.) Merkwürdig ist, dass in der gleichzeitig stattfindenden me-too-Debatte die Schuldthematik von der selben Gutmensch-Clique exakt entgegengesetzt entschieden wird: Hier ist stets der die Frau erniedrigende Macho-Mann das personifiziert Böse.

Fazit Kosok

„Es würde mehr über diese Schicksale berichtet, wenn nicht jeder, der darüber redet, Rassist genannt würde, sagt Kosok. „Nach zwei Jahren stelle ich fest, dass sich diese Tendenz selbst bei vielen Helfern, die noch nicht entnervt das Handtuch geschmissen haben, zur Realitätsverleugnung gesteigert hat.“ Sie habe zwei Jahre gebraucht, um eine Realität zu begreifen, die ihrer [einstigen] Weltsicht komplett widersprochen habe.“

Allein mir fehlt der Glaube, dass Realisten wie Kosok in naher Zukunft mehr Gehör finden…

Home-grown Islamism: „Generation Allah“ in Deutschland

Werner van Bebber, Islam-Experte sieht „Generation Allah“ aufwachsen, DER TAGESSPIEGEL online, 5.2.2019

Regina Mönch, Zerrieben zwischen zwei Kulturen, FAZ online, 15.9.2018

Majd Abboud, „Von Anfang an zum Scheitern verurteilt“, CICERO online, 28.9.2018

Uwe Müller, Ein Toter nach Streit zwischen Deutschen und Afghanen, WELT online, 9.9.2018

Kersten Knipp, Der tiefe Fall der Freien Syrischen Armee, Deutsche Welle (DW) online, 3.2.2018

Hilarion G. Petzold, Wie gefährlich sind Religionen und   wie riskant sind ihre Fundamentalismuspotentiale?, Psychologische Medizin, 27 (2016) 3, S. 20-38

Ahmad Mansour, Autor mehrerer Bücher zum Thema Integration, „sieht“ — so Werner van Bebber in seiner Rezension zu Mansours Buch

Klartext zur Integration; Gegen falsche Toleranz und Panikmache, veröffentlicht in 2018 —

„eine „Generation Allah“ heranwachsen, die nichts weniger will als Integration und keine Vorstellung von Zusammenleben hat.“ (im Original kein Fettdruck)

Dies verdeutliche Mansour

am Beispiel eines Bekannten namens Nader.

[Genau, liebe Gutmenschen: Nur 1 einziges, klitzekleines Beispielchen. Völlig unrepräsentativ. Also eine komplett zu vernachlässigende Größe. Logo.]

Wer Nader frage, was er sei, bekomme zur Antwort „Palästinenser und Moslem“,

[in Fällen anderer Nationalität entsprechend: Syrer + Moslem, Afghane + Moslem, Marokkaner + Moslem, etc.]

obgleich Nader schon seit Jahren die deutsche Staatsangehörigkeit besitze.

[uns Deutschen als Nation ist eben jede/-r willkommen. Müssen wir doch der Welt zeigen, dass wir aus unserer Geschichte (der Schande) gelernt haben und uns nun zurecht ins Lager der Gutmenschen mit-rechnen, mit Bush und Konsorten auf der Seite der Guten kuscheln dürfen…]

Nader gebe sich als Patriarch. Er sagt seiner Frau und seinen Kindern, was sie zu tun haben. Er arbeitet schwarz und nimmt die Unterstützung der Behörden mit. Was er für seine Kinder wünsche? „Sie sollen die Ehre der Familie hochhalten. Sie sollen wissen, woher sie kommen, wissen, dass sie Palästinenser sind und sonst nichts – und auf mich hören.“ Soweit der Bürger Nader, der „mittendrin“ in einer Parallelgesellschaft lebe. Man liest diese Beschreibung eines Menschen und fragt sich: Warum sollte er sich ändern, nachdem er von Gaza nach Berlin gezogen ist? In seiner Welt ist er der Chef. Die Frau gehorcht, die Kinder respektieren ihn.

Die Männer um ihn herum sind wie er. Sein Patriarchat ist unangefochten und zweifelsfrei. Er lebt, wie er in Gaza gelebt hat – nur sicherer. Warum sollte er sich integrieren?“ (im Original kein Fettdruck)

Sehr richtig.

Er wär‘ auch schön blöd, wenn er das tun würde: sich integrieren. Also seine unangefochtene Position als „Herr“ im eigenen Haus (unter seinesgleichen: Palästinenser + Moslem) riskieren und gegen die als „Knecht“ im fremden Haus (unter den andern: den Deutschen + den Ungläubigen) eintauschen würde. Außerdem ist es für ihn nur recht und billig, dass die scheiß Ungläubigen für ihn, den Rechtgläubigen zahlen. Sollen sie doch froh sein, am Leben gelassen und nicht über den Haufen gefahren zu werden. Und sie, die dhimmis, diese Würmer unterwerfen sich ohnehin nur allzu gern, nehmen nur allzu gern die ihnen zugewiesene Rolle des „Knechts“ ein. Wie verachtenswert! Dieses ehrlose Pack!! — — Tja, ihr Gutmenschen, egal wie toll ihr euch fühlt, in den Augen echter, „Eier“, Ehre habender Moslems seid ihr nur: der letzte Dreck!

Hier 1 weiteres — keine Angst! — nur noch 1 einziges weiteres, 1 ebenso klitzekleines, also wiederum komplett zu vernachlässigendes Beispielchen (mehr) aus Mansours Buch, das sich in der FAZ findet. Rezensentin Regina Mönch greift es auf schreibt:

Die Vorgesetzten verzweifelter Lehrer oder Jugendamtsmitarbeiter, die sich an Mansour gewandt hatten, sehen das oft anders, ob überlegt oder nur ignorant, ist egal. Doch wenn sie einen Lehrer sanktionieren, weil er einen kleinen Jungen, der fast kollabiert ist – Unterricht im Ramadan – freundlich dazu bringt, doch einen Schluck zu trinken, klingt das wie eine Geschichte aus dem Tollhaus. Sie ist aber leider wahr und kein Einzelfall.

[Wie? Was? Doch „kein Einzelfall„???

Das MUSS ein politisch inkorrekter Schreibfehler sein. Wir Leser bitten um (politisch korrekte) Richtigstellung! Aber hopp, hopp, ihr (Neo-)Nazis!!]

Die frommen [!] Eltern hatten sich danach bei der Schulaufsicht beschwert. Fazit: klarer Verstoß gegen die Religionsfreiheit.“ (im Original kein Fettdruck)

Was sonst?!

Außerdem ist der Islam dem Christentum überlegen. Schon allein deswegen, weil Prophet Mohammed nach Prophet Jesus gelebt hat – wie eine Bahá’í-Gläubige mir gegenüber argumentierte. (Wohlgemerkt: Diese Sektierer geben vor, gegenüber allen Religionen wertneutral zu sein. Ha ha!!)

Übrigens:

Keine Rezension zu diesem Buch Mansours in der SZ! (Zumindest nicht in deren Online-Ausgabe) bisher. So kann man/frau auch zeigen, dass Leute wie Mansour unwillkommen sind. Dieser Nestbeschmutzer! Dieser den Islam Schlecht-Redner!! Schämen soll er sich!!! Verpissen soll er sich!!!!

Also wirklich. Sind doch alle so süß und lieb, die ach so süßen, lieben Flüchtlinge. Insbesondere die. Nicht wahr?

Frauen prügeln? Kein Problem (gedeckt durch den Koran). Kinderehe? Kein Problem (gedeckt durch Hadithe). Weihnachtsmärkte plattfahren? Pure Ausnahmstat (von IS-Irren). Deutsche abstechen? Selbst schuld: weil selbst mit-prügelnd (Fall Ochtrup/Münster), vor-erkrankt (Fall Köthen), etc. Wird sich schon ein Grund finden, um auf Freispruch zu plädieren. Nicht wahr, Richter Beier??

So wundert es andererseits auch nicht, dass die — Gott sei Dank! nicht wenigen — Flüchtlinge, die tatsächlich integrationswillig waren und wenn wir Glück haben — allen Fehlleistungen deutscher Toleranz-Politik zum Trotz — vielleicht sogar immer noch sind, von der Gutmensch-Politik enttäuscht sind und sich abwenden, irgendwann vielleicht gar abwandern.

Einer von denen ist Majd Abboud. Er ist einer von denen, die in 2015 zu Hunderttausenden nach Deutschland kamen, gelockt wurden, wohl wissend, dass es sich um

„Menschen aus einem „fundamentalistischen Mittelalter““ (Petzold, 27)

handelt. Was Gutmensch Hilarion G. Petzold freilich nicht hindert zu relativieren: (im fundamentalistischen Mittelalter stehen gebliebene)

„gewaltaktive Fundamentalisten findet man [auch unter anderen Religionen] an sehr vielen Orten“, (eb.)

von einer „„Systematik der Freiheit““ (eb., 29) zu schwadronieren und uns zu empfehlen, mit diesen Primitivlingen in einen „POLYLOG“ einzutreten, da nur der allein uns „weiterbringen kann“ (eb., 25). Is‘ ja toll. Natürlich könne und müsse ein solcher Polylog — einem anderen Träumer, Habermas zufolge — strikt, absolut vorurteils- und herrschaftsfrei geführt werden.

Just diese naiv-verharmlosende, weltfremd-devot-illusorische Grundhaltung ist es, die (auch) integrationswillige Moslems zum Kotzen finden.

In Cicero resümiert Abboud:

„Da Deutsche und Flüchtlinge von völlig anderen Voraussetzungen ausgehen [hehres Gutmensch-Ideal vs. schnöde Mittelalter-Wirklichkeit], kann ich sicher sagen, dass der Integrationsprozess von Anfang an zum Scheitern verurteilt war.“ (im Original kein Fettdruck)

Abboud sieht das deutsche Staatsversagen vor allem in folgender Hinsicht:

„Deutschland hat […] Maßnahmen ergriffen […], um sich der Lebensweise der Einwanderer anzupassen und sie zufriedenzustellen. So wurden [dem Polylog-Ideal folgend] zum Beispiel neue, auf unterschiedlichen Nationen und Sprachen ausgerichtete Moscheen gebaut, weil die verschiedenen Gruppierungen und Nationalitäten einander nicht tolerieren. Wie soll man aber von den Deutschen erwarten, Toleranz zu zeigen, wenn die neuen Gäste dazu untereinander nicht einmal imstande sind?

Deshalb halte ich die deutsche Regierung für mitschuldig [!], weil sie zu sehr auf die Forderungen der Flüchtlinge eingeht. Es scheint so, als ob die Deutschen den Flüchtlingen mehr entgegen kommen als umgekehrt. […]

Die Tatsache, dass unter den Flüchtlingsströmen auch viele Radikale waren, die im Krieg mitgewirkt und die Chance zur Flucht ergriffen haben, als sie sahen, dass der Kampf gegen die syrische Regierung erfolglos war, ist nicht mehr zu vertuschen. Wir dürfen dies nicht unter den Teppich kehren, denn diese Menschen bedrohen nicht nur den Frieden des Landes, sondern erschweren ganz konkret auch den Aufenthalt derer, die sich gut integrieren wollen.

Unsere Rebellen wussten, dass diejenigen, die an der Seite der USA stehen und die Interessen des Westens [vor allem der CIA] repräsentieren,

[z.B. die sogenannte ‚Freie Syrische Armee‘, die in Wahrheit eine islamistische Räuberbande ist (siehe Kamal Sido)]

sich alles erlauben können. Sie wissen außerdem, dass es in Deutschland eine Regierung gibt, die sich unter dem Deckmantel der Toleranz für Ausländer mehr einsetzt als für die eigenen Leute.

[Wie politisch inkorrekt!! Dieser undankbare Scheißer! Dieser verkappte Neo-Nazi! Als wirklich. Am besten ausweisen! Mit Mansour zusammen abschieben!!…]

Folglich steigen die Ansprüche und damit auch die Undankbarkeit immer weiter.“ (im Original kein Fettdruck)

Tja, mein Lieber: Willkommen in Deutschland!

Im Land der dhimmis und ihrer kuschelig polylogen Untertan-Kultur! (Heinrich Mann)

Frohlocket, ihr Rechtgläubigen!

Allahu akbar!

 

 

Zahl der Salafisten in NRW stagniert

Daniel Hechler, „Es gibt kein härteres Leben“, Tagesschau.de, 30.1.2019

Eva Quadbeck, Zahl der Salafisten in NRW bleibt auf hohem Niveau, RP Online, 1.2.2019

Thomas Pany, Syrien: Al-Qaida bleibt unberechenbar, TelePolis online, 1.2.2019

Anna Varfolomeeva, Last battlefield: The future of Syria’s Idlib after HTS militant takeover, The Defense Post online, 19.1.2019

Welch schlechte Nachricht für alle Islamismus-Hofierer und -Goutierer:

„Gegen den Bundestrend ist die Zahl der Salafisten in NRW erstmals seit acht Jahren nicht weiter angestiegen. Mit 3100 liegt sie nach Angaben des NRW-Innenministeriums zu Beginn des Jahres auf dem Niveau des Vorjahres. Bundesweit haben die Sicherheitsbehörden erneut einen leichten Aufwuchs wahrgenommen. Wie das Bundesinnenministerium auf Anfrage mitteilte, liegt die Zahl der Salafisten bundesweit aktuell bei 11.500. Im Vorjahr waren es 11.300.
Nordrhein-Westfalen gilt seit Jahren als Hochburg der Salafisten. Sie konzentrieren sich unter anderem in Mönchengladbach, Bonn, Solingen und Köln.“ (im Original kein Fettdruck)

Doch ihnen kann geholfen werden.

Wenn der home-grown Islamism stagniert, na, dann besorgen uns halt den Nachwuchs von außerhalb.

Nachdem Muttis Lieblingspartner Erdoğan — Mit niemandem sonst lassen sich so schön Geschäfte machen! — im Verein mit diversen naiv-dümmlich Willfährigen den Ausbau Idlibs zu einer islamistischen HTS-Festung erfolgreich gepusht hat,

„Die HTS [Hayat Tahrir al-Sham, die 12-15 tausend Kämpfer stark sein soll] schlug Anfang Januar moderatere Milizen vernichtend und kontrolliert nun die gesamte Provinz [Idlib]. Unter den Augen Russlands und der Türkei

Unter den Augen! Welch verharmlosender Euphemismus! Die Türkei ist nicht passiver Beobachter, wie uns die Tagesschau weismachen will, sondern Kriegstreiber. (Über die „Deals zwischen der Türkei und Hayat Tahrir al-Sham“ siehe Thomas Pany) —

ist nun ein Kleinstaat auf Basis der Scharia entstanden.“ (im Original kein Fettdruck)

— Entstanden! Welch verharmlosender Euphemismus! Nix Zufall. Absicht! —

wartet die Welt nun mit Hurra Auf: zum letzten Gefecht!

und die Gutmensch-Community in Deutschland auf die Möglichkeit mal wieder Herz zu zeigen, Willkommenskultur fortzuschreiben. Kurz, sie wartet voll Ungeduld und Vorfreude auf Nachschub an islamistischen Helden nebst Gefolge.

Zur Einstimmung verkündet die Tagesschau vorsorglich schon mal:

„Idlibs Ministerpräsident Fawas Alhilal […] steht der HTS nahe. [… Im ARD-Interview] meint er: „Je größer das Leid der Bürger, die Lebensmittelknappheit, desto mehr werden ins Ausland fliehen.“

Na denn!

Allahu akbar!