U. Krüger: Mainstream-nivellierter Journalismus in Deutschland

Frog1(Uwe Krüger: Mainstream, Warum wir den Medien nicht mehr trauen, München, 2016)

(Jörg Baberowski, Der Untersteller, ZEIT, 9.4.2015)

(Martin Walser, Erfahrungen beim Verfassen einer Sonntagsrede, Frankfurt a.M., 11.10.1998)

Als Beginn, als „Katalysator“ der Vertrauenskrise der Deutschen in ihre Medien sieht Uwe Krüger die Berichterstattung über die Maidan-Bewegung in Kiew, die vom „November 2013 bis Februar 2014“dauerte (7) und bekanntlich zum Sturz „von Präsident Wiktor Janukowitsch“ führte. (7; im Original keine Hervorhebungen)

Krügers Vorwurf lautet: Die „deutschen Leitmedien“ hätten ein „Schwarz-Weiß-Bild“ gezeichnet, indem bestimmte, von Krüger (zum Teil detailliert) aufgezeigte

„Informationen [weit gehend ausgeblendet], deren Überbringer gern als «Putin-Versteher», wenn nicht gar «Verschwörungstheorieethiker» diffamiert wurden“. (13; im Original keine Hervorhebung)

Aus diesem (Ausgangs-)Fall formuliert Krüger seine These:

„das Wesen des Mainstreams in einer demokratischen Mediengesellschaft [scheint] zu sein: dass kritische Perspektiven und abweichende Meinungen durchaus einmal vorkommen [!!], aber keinen Einfluss auf die Folgeberichterstattung und die von Tag zu Tag fortgesetzte Erzählung der Geschehnisse in den Hauptnachrichtensendungen und großen Zeitungen haben.“ (14)

Nachfolgend versucht Krüger,

Gründe

für den Wandel des deutschen kritischen Journalismus zum Mainstream-Journalismus

aufzuzeigen.

1. Wertneutralität ist durch quantitativ unterschiedliche Nennung/Häufung außer Kraft gesetzt:

„«Medialer Mainstream» ist also zunächst einmal, ganz wertfrei, das Phänomen, dass zu einem Zeitpunkt die Mehrzahl der Leitmedien ein bestimmtes Thema behandelt oder eine bestimmte Meinung vertritt.“ (30)

2. Medienimmanenz/Selbstreferenz: Orientierung von Medien an andern Medien:

„Mainstream entsteht auch, wenn Medien sich an anderen Medien orientieren, an Nachrichtenagenturen wie der Deutschen Presseagentur (dpa), […] und Reuters, oder an den jeweils statushöheren Leitmedien.“ (41)

Grund der Aufgabe von Qualität: Mangelnde Zeit (Beschleunigung journalistischer Prozesse bei gleichzeitiger Ausdünnung von Redaktionen) und/oder mangelnde Bereitschaft/Anreize zu eigener Recherche:

„Eine Studie an der Universität Leipzig, in deren Rahmen 235 Journalisten bei der Arbeit beobachtet wurden, ergab, dass nur 11 Minuten am Tag für die Überprüfungsrecherchen, also für Quellenscheck und Faktenkontrolle, verwendet werden.“ (42; im Original keine Hervorhebungen)

Krüger nennt zudem eine Studie, der zufolge lediglich

2 Prozent der Texte […] vollkommen selbst recherchierte und angestoßene Initiativen fern der Termin-Berichterstattung“ waren. (51; im Original keine Hervorhebungen)

3. Abhängigkeit von Anzeigenkunden

Werbeeinnahmen im Printmedien-Bereich sind rückläufig.

„Redaktionen [nehmen daher] zunehmend Rücksicht auf Anzeigenkunden“. (54)

4. Die Konkurrenz der sozialen Medien

Den traditionellen Medien erwächst durch die sozialen Medien enorme Konkurrenz um die Aufmerksamkeit:

„Aufmerksamkeit verteilt sich neu, ist in soziale Netzwerke, Blogs, Wikis und Suchmaschinen abgewandert.“ (47)

5. Hinzu kommt eine „Art der Volkspädagogik“: (36) Dass sich Journalisten als Erzieher zum Guten verstehen:

Informationen sind Akte. Akte des International. Keine Information ist daher wertfrei:

„Die mediale Wirklichkeit ist kein simpler Spiegel der Welt, sondern eine Konstruktion.“ (37)

Diese Konstruktion erfolgt zum Teil zumindest auch aus erzieherisch-moralischen Intentionen.

Der „Pressekodex des Deutschen Presserates [mahnt z.B. …] eine verantwortungsvolle und diskriminierungsfreie Berichterstattung über Minderheiten“ an. (123; ; im Original keine Hervorhebungen)

Dem entsprechend sei

„in einer Verantwortungsverschwörung gemeinsam mit den politischen Spitzen des Landes [… Einvernehmen darüber erzielt worden,] über die Probleme des Flüchtlingsandrangs nicht offen zu debattieren.“ (124)

„die Journalisten betreiben womöglich verstärkt «Integration durch Konsens»“. (130)

Als Gewährsmann zitiert Krüger u.a. Jörg Baberowski:

„Nun haben die Untersteller die Ukraine für sich entdeckt. Ihre Welt ist eindeutig, sie kennen nur schwarz und weiß. In Kiew werden europäische Werte verteidigt, in Moskau werden sie mit Füßen getreten, in der Ukraine wird der Nationalstaat, in Russland das Imperium besungen. Für den Aufrichtigen kann es gar keinen Zweifel geben, dass Vorstellungen, die aus der Welt der Finsternis kommen, bekämpft werden müssen.“ (Baberowski, ZEIT)

Und:

„Verstehen heißt, den anderen beim Wort zu nehmen und zu versuchen, die Welt aus seiner Perspektive zu sehen. Daran aber findet der Untersteller keinen Gefallen. Für ihn gibt es nur eine Wahrheit, eine Vorstellung und eine Welt. Wer nicht so spricht wie er selbst, wird aus dem Diskussionsraum ausgeschlossen.“ (Baberowski, ZEIT)

Neu ist dieser Moralapostel-Habitus freilich nicht. Bereits Martin Walser rügte in seiner berühmt-berüchtigten Dankesrede „Erfahrungen beim Verfassen einer Sonntagsrede“ anlässlich der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels am 11.10.1998:

die „Meinungssoldaten [… die] mit vorgehaltener Moralpistole, den Schriftsteller in den Meinungsdienst nötigen“. (13)

6. (Power) Indexing

Der Begriff Indexing stammt, so Krüger, von W. Lance Bennett.

„Die großen Medien, so besagt die These, tendieren dazu, die Spanne der Meinungen und Argumente in der offiziellen politischen Debatte, also in Parlament und Regierung anzuzeigen, zu «indexieren». […] Besteht aber über ein Thema Konsens, so die Annahme, unterstützen die Medien die Regierungslinie.“ (60)

Diese Restriktion der Berichterstattung führt auch dazu, dass

„die Komplexität der Aufgabe enorm reduziert“ wird. (61)

Aus Indexing wird

„«Power Indexing». Das heißt: Anstatt eines Indizierens aller Meinungen innerhalb von Exekutive und Legislative wird reine Regierungsberichterstattung betrieben. […] Der journalistische Hintergedanke ist offenbar, jenen Akteuren den meisten Platz einzuräumen, die den mutmaßlich größten Einfluss auf das künftige Geschehen haben – die anderen erscheinen den Berichterstattern ebenso wie den politischen Entscheidern offenbar irrelevant. Eine Regel, die freilich den ohnehin Mächtigen noch weiter in die Hände spielt und die Ohnmächtigen noch weiter marginalisiert – und die den Journalisten nebenbei gute Beziehungen zu den Entscheidern sichert.“ (61)

7. Selbstreferenz durch (Power) Indexing

„die großen Medien [klammern sich] oft an die Deutungsmuster, die politische (und andere) Eliten vorgeben.“ (65)

„Journalismus fällt auf diese Weise als Frühwarnsystem für Fehlentwicklungen regelmäßig aus – und nach dem bösen Erwachen gibt es dann stets ein bisschen Selbstkritik in Branchenmagazinen und auf Medientagungen.“ (66)

8. Personalauswahl: Homogenität der Redaktionsteams

„Da Journalisten in der redaktionellen Hierarchie […] per […] Berufung durch die Redaktionsleitung [aufsteigen], die wiederum von Verlagsentscheidern (die die Interessen der Eigentümer vertreten) oder Sendeanstaltsgremien (die de facto von Parteipolitikern dominiert werden) inthronisiert wird, sei die Zuspitzung erlaubt: Die Eliten suchen sich ihre Journalisten aus.“ (83f)

Auch für die Zusammensetzung von Redaktionsteams gilt zudem das

„«Homophilie»-Phänomen […]: Kontakt zwischen einander ähnlichen Personen kommt häufiger vor als zwischen einander unähnlichen.“ (101)

An den Journalismus-Schulen und in den Redaktionsteams dominieren „Mittelschicht-Kinder“. (82)

9. Tauschgeschäft: Information gegen Publizität

„Das Verhältnis zwischen Journalisten ihren Quellen ist eine Symbiose, bestimmt vom Tauschgeschäft Information gegen Publizität: Der Journalist bekommt Informationen und verschafft im Gegenzug seiner Quelle (oder deren Anliegen) Öffentlichkeit.“ (85)

„Wer Konsens herausfordert und anerkannte Glaubenssätze hinterfragt, der kann von informellen Informationsflüssen abgeschnitten werden, der ist politisch tot.“ (110)

Daher „dürfte [es] nicht selten vorkommen, dass Journalisten sich im Zuge ihrer beruflichen Sozialisation zunehmend selbst zensieren“. (111)

10. „Elitenhandeln“ (104) in Elitenimmanenz

Für „Elite-Journalisten“ (86) „des deutschen Prestige-Journalismus“ (92) — Chefredakteure, Zeitungsherausgeber… — gilt zudem: Sie sind parteiisch: Sie arbeiten als Lobbyisten – z.B.

„der Außenpolitik-Ressortleiter der FAZ, Klaus-Dieter Frankenberger (bis 2015) „als Beirat der Bundesakademie für Sicherheitspolitik“ – für die Regierung, „um das Meinungsklima in der Bevölkerung zu drehen.“(89; im Original keine Hervorhebungen)

Zudem sind Elite-Journalisten häufig in USA-freundlichen Organisationen tätig (gewesen) oder sind Ihnen positiv zugewandt. Z.B. engagierte sich

Stefan Kornelius, der das Ressort Außenpolitik bei der Süddeutschen Zeitung leitet […,] Im Präsidium der Deutschen Atlantischen Gesellschaft.“ (93)

Josef Joffe, Mitherausgeber der Zeit“ unterhält Beziehungen zu 19 Organisationen. „Darunter die Trilaterale Kommission, die Atlantik-Brücke, das American Institute for Contemporary German Studies, der American Council on Germany und die American Academy in Berlin.“ (95)

Als weiteren Elite-Journalisten nennt Krüger den Chef Korrespondenten der WELT, Michael Stürmer. Die vier Genannten (Frankenberger, Kornelius, Joffe und Stürmer) sind sich u.a. darin einig,

„dass Deutschland das Bündnis mit den USA pflegen muss, um den Bedrohungen angemessen begegnen zu können.“ (98)

„Das Bild, das die vier von Konflikten und Bedrohungen zeichneten, war ebenso eindimensional wie das in den amtlichen Dokumenten und Doktrinen: Der eigene Beitrag des Westens zu Krisen und Konflikten wurde nicht reflektiert“. (99)

Zudem organisieren Journalisten „26 verschiedene Kreise“ für und mit der Politik, z.B. Berliner Presseclub, Wohnzimmer-Kreis, (107) Weiß-blauer Stammtisch, Chefredakteursrunde bei der Kanzlerin: (108)

„«Die Zugehörigkeit zu einem Kreis funktioniert als Statussymbol. Hintergrundkreise haben auch den Zweck, für das Berliner Milieu sichtbare Hierarchien zu strukturieren. Welcher Journalist wie wichtig ist, erkennt man daran, in welchen Kreisen er ist und welchen Zugang zu Politikern der hat», sagt Kommunikationswissenschaftler Jochen Hoffmann“. (109; im Original keine Hervorhebungen)

Fazit:

Auch wenn keine Gleichschaltung von außen zu beobachten ist, Journalisten neigen zu Konformismus (aus o.g. Gründen). Zudem sind nicht alle Gruppen der Gesellschaft (überhaupt bzw. angemessen)repräsentiert. Die Orientierung erfolgt primär an der Elite und ihren Interessen. Daher gilt:

„Das Problem, dass die Nutzer mit ihren Journalisten haben, ist vor allem ein Repräsentationsproblem.“ (103)

Doch das ist problematisch. Denn:

„solange «Mainstream-Medien» die PR-Erzählungen der eigenen Regierung und ihrer Verbündeten medial verstärken, anstatt sie zu demaskieren und deren blinde Flecken auszuleuchten, solange werden die Zweifel an ihrer Objektivität nicht verschwinden.“ (141)

Im Gegenteil: Sie könnten noch zunehmen…

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Toleranz für Nikab??

Frog1(Lena Greiner, Was tun, wenn eine Schülerin Nikab trägt?, SPIEGEL online, 30.9.2016)

(Schülerin darf Niqab trotz Verbot tragen, ndr.de, 5.11.2016)

„Eine Schülerin kommt jahrelang vollverschleiert in den Unterricht. Nach drei Jahren – das [mittlerweile 16-jährige] Mädchen ist mittlerweile in der zehnten Klasse – schaltet die Schulleitung der Johannes-Vinke-Schule in Belm bei Osnabrück in diesem Spätsommer [2016] die Behörden ein.“ (Greiner; im Original kein Fettdruck)

Warum erst jetzt??

„Erst als sie [Ute Haehnel, die Schulleiterin der Oberschule in Belm] im August auf den Fall einer 18-jährigen Schülerin aus Osnabrück aufmerksam geworden war, die ebenfalls mit einem Niqab zur Schule kam, wendete sie sich an die Niedersächsische Schulbehörde. Im Fall der 18-Jährigen hatte das Osnabrücker Verwaltungsgericht eine Teilnahme am Unterricht mit Niqab untersagt.“ (ndr; im Original kein Fettdruck)

Doch wer will schon vor Gericht, noch dazu vor ein Gericht, das so böse urteilt: Vorurteile gegen den Nikab hegt, obwohl der doch halāl ist. Also: versuchte man/frau es zunächst mit drei Weisen:

„Das Kultusministerium, die Landesschulbehörde und der Verfassungsschutz sind nun mit dem Fall beschäftigt. Das Ziel: eine „Verhaltensänderung“ bei der schulpflichtigen Jugendlichen zu erwirken.“ (Greiner; im Original kein Fettdruck)

Welch‘ Ehre!! Gleich drei Spitzenbehörden des Staats wurden also (laut SPIEGEL) mit dem Fall befasst….

Doch, wie nicht anders zu erwarten, gab es auch reichlich Widerspruch durch die Toleranz-Apologeten:

„Ein Verbot der Vollverschleierung ist der vollkommen falsche Weg“, sagte GEW[Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft]-Vorstandsmitglied Ilka Hoffmann“. (zitiert nach Greiner; im Original kein Fettdruck)

Und was war denn nu‘ das Ende vom Lied?? –:

Parturient montes, nascetur ridiculus mus.

Es kreißten die Berge und gebaren: (nur) eine possierliche Maus ––, hieß es einst bei Horaz.

Doch jetzt, oh Wunder, nicht ‘ne Maus / vielmehr ein Freifahrtschein sprang raus. Trara!

„Nun hat der Kultusausschuss des Landtags sich eingeschaltet und entschieden: Die junge Frau darf ihren Niqab, der nur einen Schlitz für die Augen frei lässt, weiter tragen. Man wolle sie nicht dazu zwingen, den Schleier abzulegen, erklärte Staatssekretärin Erika Huxhold. Und das obwohl die Schülerin mit der Vollverschleierung gegen das niedersächsische Schulgesetz, die niedersächsische Verfassung und gegen das Grundgesetz verstoße.“ (ndr; im Original kein Fettdruck)

Das nennt man/frau – sofern denn „normal“-Deutsche betroffen wären – gemein hin Rechtsbeugung. Doch hier geht es ja um höhere Güter: Um Gottes-Gebote der Wahren Religion!! Klar, dass da, wenn zu befürchten ist, dass das Gericht nicht willig ist/sein könnte, der Gesetzgeber selbst gefordert ist nachzuhelfen. Alahu akbar!!

Welche ähnlichen Fälle gab es in der Vergangenheit?

Laut Schulbehörde gab es – inklusive des aktuellen Falls der Zehntklässlerin – in Niedersachsen bislang fünf Fälle, in denen Schülerinnen vollverschleiert zum Unterricht erschienen. Dreimal seien die Mädchen in Gesprächen davon überzeugt [!!] worden, die Vollverschleierung abzulegen.

In dem anderen Fall hat das Verwaltungsgericht Osnabrück kürzlich entschieden, dass ein Abendgymnasium eine Nikab-tragende Schülerin abweisen darf. Allerdings habe hier durchaus die Chance bestanden, dass das Gericht im Sinne der Schülerin entschieden hätte, hieß es hinterher. Die Schülerin war jedoch nicht vor Gericht erschienen – obwohl der Richter ihr persönliches Erscheinen angeordnet hatte, weil er mehr zu ihren religiösen Motiven erfahren wollte.

[: um ihr Recht geben zu können, darf vermutet werden. Denn wenn an deutschen Gerichten selbst Kinderehen geschlossen werden dürfen (siehe: Urteil des OLG Bamberg), warum dann nicht auch mit richterlichem Segen Vermummungskleider akzeptiert?? – Wie wir mittlerweile wissen, durfte ja auch Schatziputzi Amri mit Drogen dealen, mehrere Identitäten führen, unrechtmäßig Sozialhilfe abkassieren…]

Weitere prominente deutsche Fälle, in denen verschleierte Frauen für Kontroversen gesorgt hatten:

  • Im April 2014 versuchte eine muslimische Schülerin ebenfalls erfolglos, sich vor Gericht einen Platz an einer staatlichen Berufsoberschule in Bayern zu erstreiten. Die Schule hatte ihre Aufnahme widerrufen, weil die Schülerin im Nikab zum Unterricht hatte kommen wollen. Der Schleier verhindere jedoch eine offene Kommunikation, urteilte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in München.

 

  • Im Mai 2014 verbot die Universität Gießen einer Studentin, im Ganzkörperschleier Vorlesungen oder Seminare zu besuchen. Ein angemessener wissenschaftlicher und akademischer Diskurs sei durch ihre Verschleierung nicht möglich. Die Studentin stimmte zu, bei Uni-Veranstaltungen und Prüfungen keinen Nikab zu tragen.

 

  • Im Jahr 2006 hatte eine Bonner Gesamtschule zwei Elftklässlerinnen für zwei Wochen vom Unterricht ausgeschlossen, nachdem sie nach den Ferien plötzlich im Nikab zur Schule gekommen waren. Eine Schülerin verzichtete daraufhin wieder auf den Schleier, die andere meldete sich von der Schule ab.“ (Greiner; im Original kein Fettdruck)

Fazit:

O wie schön, dass es auch: sprich noch Richter in Deutschland gibt, die (bislang zumindest) nicht ins Lager der vor der Scharia Kapitulierten zählen…

Frog4