Cohn-Bendits (heimlicher) Traum von Europa

„Kulturzeit“ vom 24.05.2019, 3sat.de

Eugen Sorg, Cohn-Bendits Hosenladen-Gate, Basler Zeitung online, 20.9.2013

Hans-Hinrich Koch, Ein Spielfilm über den Missbrauchsskandal?, FAZ online, 1.10.2014

Thomas Kerstan, „Wir haben Fehler gemacht“, Interview mit Daniel Cohn-Bendit, ZEIT online, 11.3.2010

Christian Füller, Der Tabubrecher, taz online, 19.4.2013

Zum Auftakt der Kulturzeit vom 24.5.2019 durfte der von Cécile Schortmann als deutsch-französischer Politiker vorgestellte Daniel Cohn-Bendit mal wieder über Europa schwadronieren:

„Europa für mich ist die Überwindung des Nationalismus, des Faschismus, des Kommunismus, des Kolonialismus. Das ist Europa. Das ist eine zivilisatorische Leistung unglaublichen Ausmaßes. Und deswegen müssen wir das weiter entwickeln.“ (Cohn-Bendit)

Worin er die zivilisatorische Leistung vornehmlich sieht und was er weiter entwickeln will, lässt sich in seinem Buch Der große Basar, nachlesen, in dem er über seine

„Zeit als Kindergärtner in einem antiautoritären Frankfurter Kindergarten Anfang der 70er-Jahre erzählt“:

„Er schrieb unter anderem freimütig von Doktorspielen mit den Kleinen, davon, wie einige Kinder ihm den «Hosenlatz geöffnet» und ihn «gestreichelt» hätten, und er sie ebenfalls «gestreichelt» habe, wenn sie «darauf bestanden» hätten. Die Idee sei gewesen, sich «so zu verhalten, dass es den Kindern möglich war, ihre Sexualität zu verwirklichen». Und: «Mein ständiger Flirt mit Kindern nahm bald erotische Züge an. Ich konnte richtig fühlen, wie die kleinen Mädchen von fünf Jahren schon gelernt hatten, mich anzumachen.»“ (Basler Zeitung)

Der einstige Schüler der erst als reformpädagogisch gefeierten und dann als Pädophilenanstalt entlarvten Odenwaldschule (der von den Vorgängen dort selbstredend nichts mitbekommen haben will)

DIE ZEIT: Sie waren von 1958 bis 1965 Schüler der Odenwaldschule. Bekannt wurden dort Missbrauchsfälle aus den siebziger und achtziger Jahren. Erinnern Sie sich an Vorfälle während Ihrer Schulzeit?
Daniel Cohn-Bendit: Nein, sonst hätte ich das längst publik gemacht.“

und von seinen grünen Mit-Freunden a posteriori zum Untadligen par excellence (v)erklärte Lieblings-Reformpädagogik-Revoluzzer der Gutmenschzunft –: sein Gequake sei „kriegsentscheidend“ (TAZ) — darf also weiter seinen europäischen Traum träumen – nun zusammen mit seinen neuen Freunden, die in der Nachfolge Mohammeds, des „Makellosen“, (Koran, 7, 159) Kinderficken als ehelich gute Tat praktizieren. (Siehe Kinderficken: Deutschlands Doppelmoral) Ob Cohn-Bendit schon konvertiert ist? Zu wünschen wär’s ihm.

Allāhu akbar!

Recht auf Kinderehe!

BGH hält Regelung zu Kinderehen für verfassungswidrig, WELT online, 14.12.2018

Robin Alexander u. Claus Christian Malzahn, Grünen-Politikerin Künast gerät in Erklärungsnot, WELT online, 24.05.2015

„Sind im Ausland geschlossene Kinderehen hierzulande zulässig? Der Bundesgerichtshof hat in der Frage eine höhere Instanz angerufen. Ein Ehemann [genauer: ein aus Syrien nach Deutschland Geflüchteter mit nicht-deutschem, syrischem Pass] hatte geklagt [wohl mit Steuergeld], weil ihm in Deutschland der Aufenthaltsort seiner Frau nicht bekannt gemacht worden war.

Der Bundesgerichtshof (BGH) hält die deutschen Vorschriften zum Verbot von Kinderehen für verfassungswidrig.“ (im Original kein Fettdruck)

Richtig so! Endlich!

Nur: Wieso gilt das Recht auf Kinderficken nur für die Flüchtlinge? Wir Deutsche wollen auch!! Die Grünen, Hoffnungsträger der Gutmenschen, sollten ihre „Kindersexforderungen“ endlich wieder ‚rauskramen (dürfen). Ist doch alles OK., „wenn keine Gewalt im Spiel ist!“, nicht wahr, Frau Künast?

„Während eine grüne Abgeordnete über häusliche Gewalt spricht, stellt ein CDU-Abgeordneter die Zwischenfrage, wie die Rednerin zu einem Beschluss der Grünen in Nordrhein-Westfalen stehe, die Strafandrohung wegen sexueller Handlungen an Kindern solle aufgehoben werden. Doch statt der Rednerin ruft, laut Protokoll, Renate Künast dazwischen: „Komma, wenn keine Gewalt im Spiel ist!““ (im Original kein Fettdruck)

(Frau Künasts Redebeitrag stammt vom 29. Mai 1986.)

 

Das Vorurteil der Gutmenschen und die Realität: zwei Welten

Klaus Püschel, „Wir liegen zu 95 Prozent richtig“, im Gespräch mit Alexander Tieg, ZEIT, 4.1.2018, 12

Jochen Bittner, Zweifelhafte Selbstauskunft, ZEIT, 4.1.2018, 12

Rudi Wais, 80 Prozent der Flüchtlinge kommen ohne Pass nach Deutschland, Augsburger Allgemeine online, 8.6.2016

Elisabeth Raether, Sie ist so frei, ZEIT, 4.1.2018, 6f

Souad Mekhennet, Nur wenn du allein kommst. Eine Reporterin hinter den Fronten des Dschihad, Aus dem Englischen von Sky Nonhoff, München, 32017

Die folgende Passage aus dem Gespräch zwischen Alexander Tieg (ZEIT) und Klaus Püschel (Rechtsmediziner) ist symptomatisch für das die Realität ausblendende Selbstverständnis der Gutmenschen:

ZEIT: Der Staat ist in der Pflicht, Personendaten zu ermitteln. Dass mehr als die Hälfte [der ‚jungen Flüchtlinge‘] keinen Pass vorlegen kann, macht es schwerer. Aber nur ein Bruchteil der Menschen kommt, um zu betrügen.

Püschel: Wir erleben nicht wenige Fälle von Einbrüchen und Diebstählen, zum Teil auch Körperverletzungen und sexuelle Übergriffe, bei denen angeblich »Kinder« verantwortlich sind. Sie entgegen der Untersuchungshaft, weil sie behaupten, jünger als 14 Jahre alt zu sein. Je nachdem, wo wir hinschauen, gibt es also viel mehr Fälle als man glaubt.“

Allein die Behauptung, dass die Mehrheit der (jungen) Flüchtlinge keinen Pass vorlegen könne, ist realitätverzerrend: Der Wahrheit näher stünde vielmehr die – ebenfalls – Unterstellung, dass sie ihren Pass gar nicht erst vorlegen wollen:

„80 Prozent der Flüchtlinge, die ihre Beamten [die Beamten der Bundespolizei] in den ersten vier Monaten dieses Jahres kontrolliert haben, konnten sich nicht ausweisen oder versuchten mit gefälschten Dokumenten ihre Identität zu verschleiern.“ (Rudi Wais)

 

Merkels naiv-dümmliche Worte des Willkommens wurden, so die Journalistin Souad Mekhennet, „von vielen schlicht als Einladung betrachtet […]. Menschen aus ganz Nordafrika, dem Nahen Osten, selbst Südasien flogen in die Türkei, vernichteten [!!] ihre Pässe und schlossen sich dem Flüchtlingsstrom an“. (327)

Auf den Euphemismus des sich schöngeredeten Passverschwundenseins folgt dann das Vorurteil: „nur ein Bruchteil der Menschen kommt, um zu betrügen.“ Die Fakten jedoch sprechen eine klar andere Sprache. Auf derselben Seite, auf der das Gespräch mit Püschel abgedruckt ist, heißt es im Artikel von Jochen Bittner, den Tieg kennen dürfte:

„in Niedersachsen wurden letztlich von knapp 5000 jugendlichen Antragstellern bloß 157 ärztlich untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass 90 der 157 nicht minderjährig, also älter, waren.“

Das heißt: Die Mehrheit, weit mehr als 50 Prozent der untersuchten Personen logen vorsätzlich. Für Gutmenschen freilich zählen solche Fakten nicht. Nicht nur der von ihnen verachtete Primitivling Trump, auch sie haben ihre eigenen, alternativen Fakten.

Noch schlimmer wird es, wenn Leute wie Gutfrau Elisabeth Raether uns dann auch noch ihre Pseudodialektik von political correctness zur ethischen Leitkultur schlechthin überstülpen wollen:

Ein „Kopftuchstreit, ein Mädchen, das in der Schule nicht schwimmen will, ein Verkäufer, der im Supermarkt keinen Alkohol ins Regal räumen will“, etc. sollten gefälligst nicht als sich bewußt isolierend, sondern vielmehr als ermutigendes „Zeichen fürs Dazugehören“ (6) gelesen und akzeptiert werden. – Warum Raether in ihrer Aufzählung wohl Kinderehe, Scharia-Polizei, das Schlagen von Ehefrauen durch ihre Ehemänner nicht nennt, obwohl ja selbst dies Verhalten schon von deutschen Gerichten für tolerabel befunden wurde?? – So weit scheint sie denn in ihrem Toleranzcredo doch nicht gehen zu wollen…

Fazit:

Solange die Erzählung in Leitmedien und Leitpolitik so flüchtlingsverklärend ist, wie sie ist und die Gutmenschen, die meinen, den Diskurs zu beherrschen – ach, die tumb Armen! –, nicht wahrhaben wollen, was die Mehrheit der Deutschen längst begriffen hat: dass die Mehrheit der ach so süßen Flüchtlinge nur nach Deutschland einwandern, um sich von den kuffār durchfüttern zu lassen, wird das passieren, was sie, die Gutmenschen, so gar nicht gut finden: Der Zulauf zu AfD wird wachsen und wachsen…